GründungslandNorwegen
StammsitzNarvik
HauptgeschäftSeeschifffahrt
Gründungsjahr1912
aktueller Status2006 durch Fusion zur Hurtigruten ASA
letzte Aktualisierung 2009

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Ofotens og Vestraalens Dampskipsselskap A/S

24. Juli 1912

Die Ofotens Dampskibsselskap A/S zum Zwecke der Schiffahrt im inneren Ofotfjord gegründet, um die Verbindung zwischen den einzelnen Orten und Siedlungen aufrecht zu halten.

1914

Das erste eigene Schiff, D BARYⵁ wurde an die Reederei übergeben.

1920

Eine Schnellverbindung Trondheim-Narvik-Trondheim wurde eingerichtet.

1924

Für diesen Schnellverkehr kam der Dampfer NORDNORGE in Fahrt, während der Lokalverkehr gleichzeitig ausgebaut wurde.

1935

Das Norwegische Verkehrsministerium fragte bei der O.D.S. nach, ob sie nicht einmal wöchentlich in den Hurtigruten-Dienst eintreten möge. Die Reederei stimmte zu für den Fall, daß auch Narvik einmal wöchentlich mit angefahren werden könne. Sie würde den Dampfer NORD-NORGE dafür abstellen. Die Verhandlungen verliefen positiv. O.D.S. ließ NORD NORGE noch im Tronsheim um 20 m verlängern und Kühlräume für den Fischtransport einbauen.

1. November 1936

Am 1. November trat die Ofotens Dampskibsselskap dem Hurtigruten-Verkehr bei.
Neben der O.D.S. waren zu der zeit am Hurtig-Ruten-Dienst beteiligt :
Det Bergenske Dampskibsselsap, Bergen
Det Nordenfjeldske Dampskibsselskap, Tronsheim
Det Stavangerske Dampskibsselskap, Stavanger
Vesteraalens Dampskibsselskap, Stokmarknes

1939

Ausbruch des 2. Weltkrieges, der Norwegen und speziell Narvik aufgrund seiner Erzverladung voll traf. Angst und Schrecken wurden verbreitet – Narvik zum größten teil zerstört.

1940

Am 7. Mai beschlagnahmten die deutsche Truppen den Dampfer NORD NORGE um damit deutsche Gebirgstruppen zu transportieren. Aber bereits am 10. Mai wurde es von britischen Zerstörern aufgebracht, angegriffen und im Hafen von Hemnesberget versenkt.

Die Route Narvik – Svolvær/Lofoten wurde währenddessen mit den beiden alten Dampfern SKAGØY und BARØY aufrecht erhalten.

1941

D BARØY hatte für die versenkte NORD NORGE zeitweise die Hurtig-Rute bedient, wurde aber nun auch im Herbst diesen Jahres von der Deutschen Marine versenkt. Die O.D.S. Charterte als Ersatz von der Reederei Erling Sammes deren D BODÖ für 5 Jahre. (Dieses Schiff war schon lange Jahre zuvor für die NORDENFELSKE auf der Hurtig-Rute eingesetzt gewesen – also eine alte Bekannte)

1943

Im Februar wurde aber auch der Dampfer BODÖ durch Feindeinwirkung versenkt. Als Ersatz sollte das Finnische Charterschiff MARIEHAMN eingesetzt werden, doch auch dieses…

17. März 1944

Am 17. März sank D MARIEHAMN nordgehend nahe Stad.

1949

Dampfer BOLGA – gesunken, gehoben und repariert – wurde gekauft und eingesetzt…

1950

Ebenso Dampfer BOGØY, der gesunken, gehoben und repariert worden war.

1952

Dampfer BOLGA wurde wieder verkauft.

1953

Der alte Dampfer Skogøy, der den Krieg überdauert hatte und acht Jahre lang die Route Narvik – Svolvær/Lofoten bedient hatte, musste ersetzt werden. Im Juni wurde von Drammen eine neue Skogøy, nun als Motorschiff, ausgeliefert. (Das Schiff wurde nach 30 Jahren erfolgreicher Fahrt an die Seefahrtschule nach Göteborg verkauft und ging dort als SEASIDE in eine neues Leben) als Ersatz nahm die O.D.S. nun einen Katamaran in Fahrt, der bei 126 Passagieren noch ca. 8 ts Fracht aufnehmen konnte und 25 Kn schnell war.

O.D.S. war nach den kriegsbedingten Schiffsverlusten nicht mehr in den Hurtigruten beschäftigt. Das Norwegische Verkehrsministerium bot der O.D.S. Im Sommer an, doch wieder in diesen Trade einzutreten, was von der Reederei gern angenommen wurde.

Am 4. September ging MS BARØY in den Hurtigruten-Dienst. Das Schiff war allerdings recht klein für die Aufgabe und wurde 1955 in Lakexvag verlängert.

1955

Die Kieler Lindenau-Werft bekam von der O.D.S. den Auftrag zum Bau eines neuen Frachtschiffes, das – mit Kühlräumen ausgerüstet – unter dem Namen STJERNØY in Fahrt kam. Dieses Schiff bewährte sich so hervorragend, daß noch weitere vier Nachbauten für andere norwegische Reedereien geliefert werden konnten.

1956

Die O.D.S. Übernahm ein kleines Lokalschiff unter dem Namen TJELDØY für die Fahrt im inneren Ofotfjord.

1961

Ein im Jahre 1957 erbautes Schiff von 499 BRT wurde angekauft und als TRANØY eingesetzt.

1963

Der Hurtigruten Vertrag musste erneuert werden und der O.D.S. wurde zur Bedingung gemacht, ein größeres Schiff zum Einsatz zu bringen.Es wurde bei Aker in Oslo bestellt.

11. Juni 1964

Die neue NORDNORGE geht auf Jungsfernfahrt in den Hurtigrutendienst von Bergen nach Kirkenes und zurück

1965

Als dritter Neuzugang wurde MS SKONTIND im inneren Ofotfjord als Lokalschiff eingesetzt.

1968

MS STJERNØY ging nach einer Kollision im Trondheimsfjord verloren. Gleichzeitig begann eine großere Erneuerungs- und Vergrößerungs-Kampagne. Drei Schiffe, speziell für den Frachtverkehr von Oslo bis Kirkenes konzipiert kamen in Fahrt.

1. April 1971

Sieben Reedereien schließen ihre in diesem Fahrtgebiet tätigen Schiffe in einem Pool zusammen, um den Frachtverkehr wirtschaftlicher und effektiver zu gestalten.
Dem „Nordpoolen“ gehörten an :

O.D.S. Narvik,

V.D.S. Stokmarknes,

Saltens D.S., Bodö,

Nordlandslinjen, Bodö,

A/S Saturn & Co., Trondheim,

Nordenfjeldske, Trondheim

und Bergenske, Bergen.

Dieser Pool bestand bis zum 31.12.1980.
1980 Die Hurtigruten mussten auf eine breite Basis gestellt werden und einige Gesellschaften beschafften neue, größere Schiffe. Auch O.D.S. bestellte in Trondheim einen Neubau.
1981 Am 1. Januar wurde die Reederei Nordpoolen mit Sitz in Trondheim gegründet an der jeder der sieben bisherigen Partner 1/7 Anteil hielt. Die bisherigen Pool-Schiffe wurden von der Reederei beschäftigt.

1982

MS NARVIK, der Neubau aus Trondheim, wurde in den Hurtigruten-Dienst eingespleißt.
(Zu erwähnen sei noch, daß die O.D.S. (zumindest zu dieser Zeit) auch mit einigen Bohrinselversorgern als Offshore-Reederei tätig ist, in Narvik ein Lagerhaus betreibt und als Spedition und Makler arbeitet. Sie ist ein wichtiger Wirtschaftsposten in Narvik.)

1985

O.D.S. Übernimmt die Aktienmehrheit der VDS – der Vesteraalens Dampskibsselskap A/S aus Stokmaknes.

1988

Die O.D.S. verschmilzt die VDS auf sich und nennt sich ab da : OVDS – Ofotens og Vesteraalens Dampskibsselsakp A/S. Die VDS-Flagge verschwindet vom Markt – die ODS-Flagge bleibt.
In der Folgezeit werden weitere Reedereien „geschluckt“ – so die Nord-Ferjer und 1991 auch Saltens

1997

Eine große Umstrukturierungskampagne wurde der OVDS seitens der kurzfristig zu neuen Haupt- Anteilseignern gewordenen Nordlandsbanken, Stadt Narvik und Sparkasse Narvik auferlegt.
OVDS wird neben der TFDS zum stärksten Hurtigruten-Partner mit 6 großen Hurtigruten-Schiffen.
Ungeachtet dessen werden alle anderen Unternehmensaktivitäten weiterhin betrieben.

18. Dezember 2001

Am 18. Dezember geben die OVDS und die TFDS die Fusion zur NNDS im kommenden Jahr bekannt. Die Fusion kam jedoch nicht zum Tragen und soll nun Ende 2005 / Anfang 2006 vollzogen werden.

2005

Die Fusion von OVDS und TFDS zur NNDS kam zunächst nicht zustande, aaaber….die beiden Reedereien der Hurtigrute übernehmen den NSA-Aktienanteil von Fred Olsen – ein wichtiger Schritt. Über die Kaufsumme ist nichts bekannt geworden.Im November wird die NSA in zwei eigenständige Unternehmen getrennt. Die Frachtsparte läuft weiterhin als „NSA Schifffahrt und Transport GmbH“ – die Touristiksparte hingegen unter der Firma Hurtigruten GmbH – ein Domizil – getrennte Kommunikationsanschlüsse und Geschäftsführer.
Am 15. Dezember einigte man sich dann doch auf eine Fusion in anderer Form unter dem Namen HURTIGRUTEN Group.

1. März 2006

Am 1. März nahm die neue Gesellschaft die Arbeit auf.

2007

Im März erfolgte eine neuerliche Namensänderung – das „Group“ wurde gestrichen und die
Gesellschaftform ASA dafür eingefügt – neu : Hurtigruten ASA


Quellen



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