VEB Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei, Rostock (DDR)
VEB Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei, Rostock (DDR)
GründungslandDDR
StammsitzRostock
HauptgeschäftSeeschifffahrt
Gründungsjahr1952
aktueller Statusnach der Wende in GmbH umgewandelt
letzte Aktualisierung 2017

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


HINWEIS: Aufgrund der Menge an Flaggen des Betriebes und ihrer Nachfolger/Vorgänger gibt es dazu eine Sonderseite


VEB Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei – bis 1990

Bereits 1948 hatten Privatfirmen die Arbeit aufgenommen und – am Beispiel Hafen Seedorf auf Rügen – Häfen und Fahrrinnen wieder befahrbar gemacht. Verbliebene bzw. reparierte Geräte wie der Bagger „GREIFSWALD“, der Spüler „WAL“ und der Schlepper „FLAKE“ kamen hier zum Einsatz. Allerdings übernahmen die Wasserstraßenämter bald diese Geräte und bauten ihren eigenen Bestand damit aus. Es kam ein richtiges Sammelsurium zusammen z. B.: Eimerbagger „WOLGAST“, Bagger „RÜGEN“, die Bagger „WISMAR“, „ROSTOCK“, „ANKLAM“, „HIDDENSEE“ die Saugbagger „NOGAT“ und „SEEGAT“ und die Spüler „LEBBIN“ und „ZINGST“ aber auch Schuten und Schlepper.
Zur Erhöhung der Leistung lieferte der VEB Schiffswerft Roslau die 500 PS- Schlepper: „ELDE“ – „RECKNITZ“ – „WARNOW“ – „PEENE“ und „ÜCKER“. Der VEB Schiffswerft Rothensee lieferte die 500-PS-Schlepper „E.FISCHER“ und „HELMUT JUST“ sowie 6 Motoklappschuten mit je 300 cbm Fassungsvermögen.

1. Juli 1952

Am 1. Juli schlug die Geburtsstunde der „Technischen Flotte“ mit dem VEB Deutsche Seebaggerei und dem VEB Schiffsbergung und Taucherei. „ Unter der Bezeichnung„Technische Flotte“ verstehen wir die Fahrzeuge und Geräte der Seebaggerei und des Unterwasserbaus mit ihren Besatzungen und den Tauchern, die Schlepper zum Überführen und Bugsieren, zum Bergen und zum Eisaufbruch sowie Entsorgungsfahrzeuge und Hafenreinigungsboote. Eng verbunden mit diesen Betriebszweigen sind die Lotsen, die für den sicheren Schiffsverkehr in unseren See- und Hafengewässern sorgen.“
So die Leitung der Grundorganisation der SED des VEB Bagger-Bugsier und Bergungsreederei, Rostock (1981)

1953

Vom VEB Schiffswerft Roßlau kam der dieselelektrische Bagger „WARNEMÜNDE“

1957

1957

1956 und 57 kam gewaltiger Flottenzuwachs > vom VEB Schiffswerft Oderberg waren es 5 300-PS-Motorschlepper, 6 Spülschuten mit je 170 cbm und 4 mit je 250 cbm. Der VEB Elbewerft Boizenburg lieferte 12 Motorklappschuten mit je 300 cbm und der VEB Schiffswerft Fürstenberg/Bootswerft Barth das 80-PS-Vermessungs schiff „NEPTUN“.
Der VEB Volkswerft „Ernst Thälmann“, Brandenburg lieferte die 300-PS-Schlepper „SPREE“, „HAVEL“ und „SAALE“. Die MTW, Wismar lieferte den Eisbrecher und Hochseeschlepper „EISVOGEL“.

1958

Vom VEB Schiffswerft „Ernst Thälmann“ kamen 3 150-PS-Versorgungsschiffe zur Flotte, solche wie „KÄPP’N BRA?“ und „HOL DI RAN“. Weiter kamen in diesem und im Jahr 1959 drei 630-Liter-Eimerbacher neu zum Einsatz – nämlich vom VEB Schiffswerft Roßlau „SAßNITZ“, „ANKLAM“ und „BARTH“.

1959

1959

Der VEB Schiffswerft Barth lieferte zudem drei Motorbarkassen wie „BIENE“ oder „HORNISSE“:

1960

Der VEB Schiffswerft „Edgar André“, Magdeburg lieferte die 920-PS-Schlepper „KRUMMENDORF“ UND „OLDENDORF“ ab. Der VEB Schiffswerft „Ernst Thälmann“ lieferte drei 100 cbm-Klappschuten wie „SCHLEI“ oder auch „ZANDER“ Vom VEB Schiffswerft Fürstenberg kamen die Wohnschiffe „INSEL POEL“ und „FISCHLAND“ neu zum Einsatz.

1964

Für den VEB Lotsen-, Bugsier- und Bergungsdienst wurden neu in Dienst gestellt, zwei neue Schlepper, nämlich „PEEZ“ und „DIERKOW“ mit je 500 PS sowie das 150-PS-Lotsenboot „ WELS“.

1965

Der 750-PS-Schlepper „LANGENORT“ und das 150-PS-Lotsenboot „LACHS“ kamen neu zur Flotte des Dienstes.

1966

Zwei neue 150-PS-Lotsenboote, „BUTT“ und „KNURRHAHN“ wurden abgeliefert. Zudem kamen das Tankreinigungschiff „MOLCH“ und der Spüler „“BREITLING“ neu zum Einsatz.

1967

Der 750-PSS-Schlepper „ROSENORT“ und das 200-PS-Lotsenboot „SCHOLLE“ wurden neu in die Flotte eingestellt, ebenso wie der 5.400 PS-Eisbrecher „STEPHAN JANZEN“. Auch der Laderaumsaugbagger „OSTSEE“ und der Spüler „STRELASUND“ wurden abgeliefert.

1969

Der 750-PS-Schlepper „PALMER ORT“ und das 200-P>S-Lotsenboot „KRABBE“ kamen neu innerhalb der Flotte zum Einsatz.

1970

Die Zusammenlegung der seit 1964 in den Betrieben VEB Deutsche Seebaggerei und VEB Lotsen-, Bugsier- und Bergungsdienst erfassten Technischen Flotte erfolgte zum 1. Januar d. J. unter dem „VEB Bagger-, Bugsier und Bergungsreederei“ (BBB).
In den 70er Jahren wurde Technische Flotte modernisiert, allein durch Zukauf von sechs 1.200 PS-Zweischrauben-Bugsierschleppern aus der Sowjetunion, „BISON“, „WISENT“, „BÜFFEL“, „YAK“, „ARNI“ und „UR“. Der VEb Peene-Werft lieferte zudem zwei 750-Liter-Eimer-Großbagger ab, „GREIFSWALD“ und „WOLGAST“. Aus Holland wurde der Spüler „SALZHAFF“ angekauft und aus Frankreich kamen die beiden 1.000 cbm-Schuten „ADLERGRUND“ und „GÄNSEGUND“.

1974

Ab 1974 gehörte der VEB BBB zum VEB Kombinat Seeverkehr und Hafenwirtschaft.

1982

VEB Bagger-, Bugsier- und Bergungsreederei, Rostock (DDR)

30jähriges Jubiläum der „Technischen Flotte“.

1990

Bis zu diesem Zeitpunkt zählten etwa 2500 Beschäftigte zum Stammpersonal.
In vier eigenständigen Betriebsteilen wurde eine umfangreiche „Technische Flotte“ von 130 Fahrzeugen disponiert.

Bagger-, Bugsier-, und Bergungsreederei GmbH

wurde BBB in eine GmbH umgewandelt und von der Treuhand an die holländische Jan-Zwagermann-Gruppe verkauft.



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