The Asian Spirit Steamship Company GmbH & Cie. KG, Rickmers, Hamburg
GründungslandDeutschland
StammsitzHamburg
HauptgeschäftSeeschifffahrt
Gründungsjahr1831
aktueller Status2018 insolvent
letzte Aktualisierung 2019

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Rickmers …

Die Rickmers-Flagge, bestehend aus der Helgoländer Flagge grün-weiß-rot und dem weißen R wurde über 5 Generation von vielen Firmen der Rickmers-Familie geführt. Da Marcollect.de Flaggen präsentiert und nicht als Wirtschaftsauskunftei verstanden werden will, kann es passieren, das Teile von Geschichte(n) in mehreren Chroniken auftauchen. Insbesondere in denen der Familie Rickmers.

 

Beim Erstellen der Seiten zu den verschiedenen „Rickmers-Flaggen“ ist mir aufgefallen, das viele Texte von meinem Vater in den Jahren in den Jahren bis 2008 erstellt wurden. Diese Chronik wurde 2019 überarbeitet. Im Jahr 2009 erschien die extrem umfassende Chronik von Rickmers zum 175-jährigen Jubiläum. Wer sich für die Familie, die Firmen und die Geschichten drumherum interessiert, sollte unbedingt versuchen ein Exemplar davon zu bekommen. Übder den normalen Buchhandel scheint es das aber nicht zu geben – also mal Antiquariate durchstöbern. Es lohnt auf jeden Fall. Manchmal hat man den Eindruck es wäre immer ein Schreiberling neben den Rickmers her gelaufen. In Art und Umfang unvergleichlich.

 

Diese Seite ist nur ein sehr sehr sehr knapper Abriss der Geschichte  …

1831

Am Anfang steht – wie so oft – die Liebe. Romeo und Julia auf Helgoland: Rickmer Clasen Rickmers und seine Verlobte Etha verlassen Helgoland in einem kleinem Boot, heiraten und siedeln sich in Bremerhaven an. Dort legt R.C.Rickmers den Grundstein für die erfolgreiche Dynastie.

1834

„Fürchte Gott – Thue Recht – Scheue Niemand“ lautet R.C. Rickmers Lebensmotto, als er sich als Schiffsbauer selbstständig macht und einen Werftplatz direkt am Ufer der Geeste gründet

1836

Die „Catharina“, ein gerade mal 23 BRT großer Kahn im Auftrag des Geestendorfer Kapitäns Lenthe ist der erste Neubau der jungen Werft in Bremerhaven.

1842

Um Kapital anzulegen, beteiligt R.C.Rickmers sich an den kleinen Schiffen „Weser“ und „Athene“. Erste Erfolge geben ihm Recht, Rickmers entdeckt die Chancen des Reedereigeschäfts.

1844

Die Baunummer 9 der Werft R.C.Rickmers wird auf den Namen „Bremen“ getauft: Es ist das erste Vollschiff des jungen Unternehmens, ein 520 BRT großer Walfänger.

1848

Als Partenschiff entsteht die Brigg „Bassermann“ auf der Rickmers-Werft – das erste Schiff, auf dem die Rickmers-Flagge weht.

1857

Park, Springbrunnen, Arbeiterwohnungen und zahlreiche Schiffe im Bau: Der Erfolg der Werft machte die Vergrößerung nötig, auf einem großen Gelände auf der Geesthelle entsteht die neue Rickmers-Werft.

1858

Schon in der Aufbauzeit der Werft hatte Rickmers gute Kontakte zu Georg V. von Hannover geknüpft. Die zahlen sich jetzt aus: Der König bestellt bei Rickmers die Yacht „Königin Marie“.

1859

R.C.Rickmers baut mittelgroße Segelschiffe, auch wenn gar keine Bestellung von Reedern vorliegt.
Stattdessen nimmt er die modernen Schiffe in eigene Dienste, bis sich eine lohnende Verkaufsgelegenheit ergibt: Der Beginn der Rickmers Rhederei.

1862

Festliche Beflaggung auf dem Werftgelände am Geesteufer: Der Stapellauf der Bremer Bark „Peter Rohland“ auf der Rickmers Werft.

1871

Es sind die stolzesten Schiffe der Reederei, die in jenen Tagen den Namen „Etha Rickmers“ tragen. Das 1036 BRT große Vollschiff ist der dritte Rickmers-Neubau unter diesem Namen.

1872

Als Fracht der Rickmers-Schiffe auf dem Rückweg von Ostasien gewinnt Reis eine immer größere Bedeutung. Um den Reis-Absatz in Deutschland zu gewährleisten, beteiligt Rickmers sich an der Bremer Reismühle.

1878

Die Bremer Reismühle geht vollständig in den Besitz von Rickmers über – sechs Jahre später ist sie das größte Unternehmen seiner Art in der Welt.

1886

Obwohl er seit Jahren an einer schweren Krankheit litt, behielt R.C.Rickmers das Ruder fest in der Hand. Vor allen die hölzernen Segelschiffe auf seiner Werft hatten es ihm stets angetan.

27. November 1886

Am 27.November stirbt der Gründer der Rickmers-Dynastie im Alter von 79 Jahren.
Seine Söhne Andreas und Peter übernehmen die Geschäfte des florierenden Unternehmens.

1888

Ein in Port Glasgow gebautes Schiff ist das bislang größte der Rickmers-Rhederei: Die 2277 BRT große stählerne Viermastbark „Robert Rickmers“. Beim Bau des Schiffes in Schottland sammeln die Meister der Rickmers-Werft Erfahrungen im Umgang mit dem neuen Werkstoff Stahl.

1889

Man traute den neuen Technologien noch nicht ganz: Die „Helene Rickmers“, erster Dampfer der Rickmers-Werft, ist noch mit einer Hilfsbesegelung ausgestattet.

1890

Die Erfahrungen aus Glasgow werden angewendet: Mit dem Leichter „Irawaddy“ für die eigene Reederei entsteht das erste Stahlschiff auf der Werft. Eine richtungsweisende Entscheidung: Von nun an baut die Rickmers-Werft nur noch Schiffe in der modernen Stahlbauweise.

1892

Ein aufsehenerregender Neubau: Die Fünfmastbark „Maria Rickmers“ ist der erste Großsegler mit Hilfsantrieb: 750 PS verhelfen dem riesigen Frachtschiff auch bei Windstille zu einer Geschwindigkeit von 8 Knoten. Die 6000 Tonnen Ladefläche der „Maria Rickmers“ waren damals weltweit einzigartig.

1895

Ein Traum von Peter Rickmers wird Wirklichkeit: Mit fünf neu gebauten Frachtdampfern nimmt die Rickmers Rhederei den Liniendienst mit Ostasien auf. Die regelmäßige Route der 6000 bis 7000 Tonnen tragenden Schiffe führt von Hamburg über Bremen und Antwerpen nach Hongkong, Shanghai und Japan.

1896

Museumsschiff RICKMER RICKMERS, Hamburg

Das auf der Rickmers Werft gebaute Vollschiff „Rickmer Rickmers“ wird die Tradition des Hauses verkörpern wie kein anderes: Nach einem wechselvollen Leben läuft das Schiff 1983 in den Hamburger Hafen ein, wo es als „schwimmendes“ Museum zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden ist.

1901

Zunehmende Konkurrenz bringt die Rickmers’schen Reismühlen unter Druck: Auf Initiative von Andreas Rickmers schließen sich die immer noch hochrentablen deutschen Unternehmen zur neuen „Reis-und Handelsgesellschaft“ zusammen, in die Rickmers die eigenen Reismühlen einbringt. Damit endet die Zeit der Familie Rickmers als Reismühlenbetreiber.

1902

Nach dem Tod von Peter Rickmers übernimmt dessen Frau Sophie das Unternehmen. Unterstützt von ihren Söhnen Paul und Robert wird sie zur Integrationsfigur in der Familie und verhindert das Auseinanderfallen der Dynastie.

1905

Die Fünfmastbark „R.C.Rickmers“ war das größte jemals auf der Welt gebaute Segelschiff mit einer Tragfähigkeit von ca. 8.000 ts.

1910

Paul Rickmers erschließt dem Haus eine neue Handelsroute, einen regelmäßigen Dienst nach Sibirien. Der erste Dampfer zwischen Hamburg und Wladiwostok ist die „Sophie Rickmers“.

1912

In seiner neuen Funktion als Generaldirektor verlegt Paul Rickmers den Firmensitz von Bremen nach Hamburg, das Unternehmen wird umbenannt in „Rickmers Rhederei und Schiffbau AG“.

1917

Gravierende familiäre Probleme und das drohende Auseinanderfallen der Firma zwingen Paul Rickmers zum Handeln: Auf Anraten seiner Mitarbeiter verkauft er die Firma an die Berliner Nationalbank, zahlt die Familienmitglieder aus und erwirbt anschließend die Aktien wieder. Damit ist Paul Rickmers zum Alleininhaber des Unternehmens geworden.

1920

Die „Sophie Rickmers“, der erste Neubau nach dem Ersten Weltkrieg, ist mit 7033 BRT das größte bis dahin auf der Rickmers-Werft entstandene Schiff. 14 Tage nach ihrer Fertigstellung läuft sie als erster deutscher Dampfer nach dem Krieg New York an.

1924

Einsatz von ca. 30 Dschunken und kleinen Motorschiffen als Rickmers Yangtse Shipping Co.auf dem Jangtsekiang bis nach Shanghai als Feederdienst für die Hauptflotte.

1934 – 100-jähriges Firmenjubiläum

Die großen Feierlichkeiten fanden im Sitzungsaal der Reederei in der Hamburger Mönckebergstraße sowie am nächsten Tag im Kurhaus auf Helgoland stand. Auch der Reichspräsident Paul von Hindenburg übersandte ein Glückwunschschreiben.

1936

Das Unternehmen wächst wieder, der Schiffspark der Reederei wird modernisiert und auch für die 1924 geschlossene Werft in Bremerhaven gibt es wieder Bedarf: Nachdem die Anlagen auf den neuesten Stand gebracht wurden, finden dort 266 Beschäftigte Arbeit.

1938

Fischdampfer, Küstenmotorschiffe und kleinere Frachter der Rickmers-Werft sind gefragt: Das Werftgelände wird großzügig erweitert.

1946

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stirbt Paul Rickmers.

Seine drei Söhne Peter, Bertram und Claus (als GF) übernehmen die Verantwortung im Unternehmen.

Peter (* 1914 – † 1974) und Claus (* 1920 – † 1992) widmen sich der Reederei, Bertram (* 1917 – † 1971) der in Trümmern liegenden Werft.

1948

Die Werft ist wieder betriebsfertig, der erste Stapellauf nach dem Ende des Krieges ist ein bescheidener Fischkutter.

1950

In Großbritannien kauft die Rickmers-Linie ihr erstes Nachkriegsschiff an: Nach einem Umbau auf der Rickmers-Werft nimmt die Reederei mit der „Mai Rickmers“ ihren traditionellen China-Dienst wieder auf.

1957

Eine Neuentwicklung der Rickmers Werft revolutioniert die Arbeitsweise der internationalen Hochseefischerei: Mit der „Heinrich Meins“ wird der erste Heckfänger abgeliefert. Der neue Schiffstyp verdrängt sehr schnell die herkömmlichen Seitenfänger aus den Fischereiflotten.

1965

In Hamburg kauft die Reederei das Motorschiff „Erik Bluemenfeld“ an, das als „Mai Rickmers“ die Rickmers-Flotte verstärkt.

1966

1966

Um im neuen Fahrtgebiet zwischen der Westküste Afrikas und Europa Fuß fassen zu können, kauft die Rickmers Reederei in Bremen den Frachter „Kybfels“ von der DDG Hansa an, der als „Willi  Rickmers“ den Liniendienst aufnimmt.

1970

Die Gesellschafter der Rickmers-Linie beschließen die Umwandlung der Reederei in eine Kommanditgesellschaft, Claus Rickmers wird persönlich haftender Gesellschafter, seine  Brüder Peter und Bertram werden Kommanditisten.

1971

1971

Gegen sehr starke Konkurrenz sichert sich die Rickmers-Werft den Auftrag für die „Railship I“, die größte Güterzugfähre der Welt. Gleich noch ein Rekord: Die „Railship I“ ist auch das schwerste jemals bei Rickmers vom Stapel gelaufene Schiff.

Bertram Rickmers sen. stirbt in diesem Jahr.

Die Söhne Bertram R.C. und Erck schreiben ab Anfang der 1980er Jahre eine neue Seite der Rickmers-Schifffahrtsgeschichte.

1974

Hapag-Lloyd AG

Ein lange geplanter Zusammenschluß wird Wirklichkeit: Hapag-Lloyd und die Rickmers-Linie beginnen einen gemeinsamen Liniendienst nach Ostasien, beide Unternehmen bringen hervorragenden Kontakte in der Region in die Kooperation ein – die kleine Reederei Rickmers das know-how, die große Hapag-Lloyd-Reederei das Equipment.
Hapag-Lloyd übernimmt in der Folge 70 % der Geschäftsanteile der Rickmers-Reederei. Das Unternehmen wird zur Rickmers-Linie und ab 1978 quasi der Ostasien-Liniendienst des Hapag-Lloyd – der bis 1987 100 % der Anteile übernimmt.

Peter Rickmers stirbt als zweiter der drei Brüder – Claus Rickmers überlebt die Brüder um rund 20 Jahre.

Paul R ickmers Schiffsahrtsgesellschaft m.b.H. & Co. KG, Hamburg

Paul Rickmers, ältester Sohn von Peter (Rickmer Clasen) Rickmers gründet die Paul Rickmers Handels- und Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG. Er wird Agent und Manager für verschiedene Reederei. Das Gründungsdatum ist nicht überliefert ebenso, wie das Datum der Schließung zu Beginn der 90er Jahre. Im Jahre 2010 lebt Paul Rickmers und das wohl schon einige Jahre in Uruguay.

SINORICK Shipping Agency GmbH, Hamburg

Claus Rickmers (1920-1992) gründete unter seinem Namen eine eigene Firma und wurde unter COSRIC (Cosco / Rickmers) als Agent für die ChinesischeStaatsreederei COSCO tätig.
Nachdem die COSCO in Hamburg eine eigene Niederlassung gegründet hatte tat sich Claus Rickmers mit der ebenfalls staatlichen Chinesischen SINOTRANS zusammen und gründete die Agentur SINORIC, die über seinen Tod hinaus tätig war, bis auch SINOTRANS eine eigene Niederlassung in Hamburg gründete…

1975

Nach schwierigen Verhandlungen gibt die schwedische Stena Line vier Passagier- und Autofähren bei der Rickmers-Werft in Auftrag.

1980

Mit einem neuen Schiffstyp gelingt der Rickmers-Werft ein großer Wurf: Unter der Bezeichnung RW 39 entsteht ein mittelgroßer Containerschiffs-Typ, dessen Erfolg die Existenz der Werft für Jahre sichert. 13 Schiffe für zahlreiche deutsche Reedereien entstehen.

1982

MCC Marine Consulting & Contracting GmbH & Cie. KG, Hamburg

Bertram R. C. Rickmers – Sohn von Bertram Rickmers sen. verlässt nach Differenzen mit der Geschäftsführung der Rickmers-Werft das Unternehmen und gründet zusammen mit Partnern die MCC Marine GmbH, zunächst als Reederei und als Passage-Agentur (ab 2000 zuständig für die Charteraktivitäten der gesamten Rickmers-Gruppe)

1983

1983

Bild von myein77 auf Pixabay

 


 

Herzliche Begrüßung in Hamburg: 37 Jahre hatte die „Rickmer Rickmers“, am Ende unter dem Namen „Sagres“, als Schulschiff der portugiesischen Marine gedient. Jetzt lief das 1896 gebaute Schiff unter ihrem altem Namen im Hamburger Hafen ein. Der Verein „Windjammer für Hamburg“ hatte die „Rickmer Rickmers“ als Museumsschiff erworben.

1984

Reederei B. Rickmers GmbH & Cie., Hamburg

Für die „Schiffahrtsgesellschaft Reederei B. Rickmers GmbH & Cie. KG“ wird als erstes eigenes Schiff – als eines der letzten auf der Rickmers-Werft gebauten Schiffe, die PATRICIA RICKMERS in Dienst gestellt.

1985 – Die 5. Generation eines traditionsreichen Schiffahrtsunternehmen

Die Schiffsaktivitäten der MCC und der „Schiffahrtsgesellschaft Reederei B. Rickmers GmbH & Cie. KG“ werden nun unter der Leitung von Bertram R.C. Rickmers, Sohn von Bertram Rickmers Senior, in der Reederei B. Rickmers GmbH & Cie .K.G. in Hamburg zusammengefaßt.

 

Zunächst hatte es so ausgesehen, als hätten sämtliche Nachkommen der drei Rickmers-Brüder kein Interesse als fünfte Generation die Familientradition fortzusetzen. Erstaunlich dann, dass Bertram Rickmers jr. dann doch um 1980 eine Schiffsmakler- und Beratungsfirma gründete. Er war es auch, der sich die Entscheidung nicht die „fünfte Generation“ zu vertreten noch einmal überlegt – er gründete im Jahre 1984 die Rickmers-Reederei GmbH & Cie. KG, warb Gelder ein und baute eine eigene Flotte auf.

 

Bertram Rickmers expandierte. Seine Flagge blieb BR, die aber selten zu sehen war, da seine Schiffe in Fremdcharter gingen. Hapag- Lloyd hatte bis 1987 100 % der Rickmers-Anteile an dem alten Unternehmen erworben. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts hatte Bertram R. C. Rickmers die Chance, die bei Hapag-Lloyd mittlerweile „ruhende“ Rickmers-Linie mitsamt der Flagge zurück zu kaufen. Rickmers-Reederei und Rickmers-Linie ließ er beide bestehen und unter dem Traditions-R (Backbordseite in der korrekten Darstellung / Steuerbord in spiegelverkehrter Darstellung) laufen.

1992

NORDCAPITAL GmbH, Hamburg

Mit der Übernahme des Containerschiffes MS „R.C. Rickmers“ begann die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stettiner Werft Stocznia Szczecinska S.A. Der RW 49 entwickelte sich
weltweit zum erfolgreichsten Containerschiffstyps seiner Klasse.
Bertram R. C. Rickmers und sein jüngerer Bruder Erck gründen das Emissionshaus Nordkapital, über das die neue Rickmers_Flotte finanziert werden soll.

1993

Polaris Shipmanagement Co. Ltd. - Rickmers

Gründung der POLARIS Shipmanagement & Co. Ltd. mit Sitz in Douglas auf der Isle of Man. Von dieser Unternehmung werden Schiffe verschiedener Rickmers-Firmierungen bereedert.

1995

Im Hamburger Schiffsregister gibt es ach dem 99 Jahre alten Museums-Segelschiff jetzt eine zweite „Rickmer Rickmers“. Das von der südamerikanischen CSAV gecharterte 22.900 tdw große Containerschiff wurde von der Bürgermeister-Gattin Annerose Voscherau an der Hamburger Überseebrücke getauft.

1996

Die Brüder Bertram R. C. und Erck trennen sich wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die strategische Ausrichtung der Nordkapital AG – es entstehen nun zwei getrennte Rickmers-Gruppen.

1998

ATLANTIC Gesellschaft zur Vermittlung Internationaler Investitionen mbH & Co. KG, Hamburg

Nach der starken Expansion der Rickmers-Flotte und der Realisation von mehr als 30 Neubauten wird das Tochterunternehmen Atlantic gegründet. Das Emissionshaus konzipiert leistungsstarke Beteiligungsangebote und ermöglicht den Kunden von dem enormen Erfahrungsschatz des traditionsreichen Schiffahrtsunternehmen zu profitieren.

EVT Elbe Vermögens Treuhand GmbH, Hamburg

Bertram Rickmers gründet in diesem Jahr auch die EVT Elbe Vermögens Treuhand GmbH. Diese verwaltet seither treuhänderisch die Kommanditanteile privater
Investoren an geschlossenen Fonds.

E.R. Schiffahrt GmbH & Cie. KG, Hamburg

Erck Rickmers, tat es in diesem Jahre Bertram R. C. dann doch gleich – zunächst von letzterem mit Verbitterung betrachtet – und vertritt ebenfalls die fünfte Rickmers-Reeder-Generation mit einer eigenen Reederei, die aber nicht unter den Helgoländer Farben reist, sondern als E.R.-Schiffahrt unter blau-weiss am Markt ist. Die Helgoländer Farben darf nur ein Rickmers führen……das ist Gesetz in der Famile

1999

„Kora Rickmers“ und „Nora Rickmers“ heißen die ersten Autotransporter der Rickmers Reederei. Die 36 km/h schnellen Schiffe haben auf jeweils 44.000 qm Platz für 4.807 Autos.

1. Januar 2000

1. Januar 2000

Zum 1. Januar hatte Bertram R. C. Rickmers die Chance, die bei Hapag-Lloyd mittlerweile „ruhende“ Rickmers-Linie mitsamt der Flagge zurück zu kaufen.

 

War Rickmers in der Frühzeit „der“ China-Spezialist und auf dieses Riesengebiet fixiert, ist die RICKMERS-Reederei-Gruppe heute eine deutsche Reederei wie jede andere. Man lässt bauen und verchartert auf der einen Seite, man betreibt Linien (auch nach China) in alle Welt

2003

2003

Im Juni beteiligte sich die NORDCAPITAL Gruppe (ein Unternehmen der Erk Rickmers-Gruppe / E.R. Schiffahrt) an Harper Petersen.
Zum Ende des Jahres 2003 beteiligte sich auch „die andere“ Rickmers – Gruppe – (Bertram Rickmers / Rickmers-Linie ) an Harper-Petersen.

2004

J. Denholm verkaufte seine Beteiligung an die Rickmers-Brüder, so dass beiden nun jeweils 50 % an dem Unternehmen halten. Die Brüder kamen sich also wieder sehr viel näher…

2008

Erck Rickmers ist Geschäftsführender Gesellschafter der Nordcapital-Gruppe, die zunächst als Tochterunternehmen die E.R. Schiffahrt gründete. Heute arbeitet E.R.-Schiffahrt autark,

2009 – 175 Jahre

Die Brüder Bertram R. C. und Erck Rickmers feiern gemeinsam das 175jährige Familien- und Firmenjubiläum der Rickmers-Gruppe(n).

 


 

Der arme Chronist der diese Familiengeschichte und die Firmengeflechte aufgeschlüsselt hat, hat ein Meisterwerk mit der Chronik zum 175-jährigen geschaffen. Wer sich für die Familie und ihre Geschäfte interessiert, sollte unbedingt versuchen ein Exemplar davon zu bekommen.

2012

2012

Seit diesem Jahre bündeln die Reedereien E.R. Schiffahrt, Komrowski Befrachtungskontor sowie die zur Komrowski Gruppe gehörende Blue Star ihre Bereederungsaktivitäten in der Reedereigruppe Blue Star Holding. Dadurch entstand 2012 die größte deutsche Reedereigruppe mit mehr als 160 Schiffen. Die Kapitalmehrheit an dieser neuen Reederei liegt bei E.R. Capital Holding, der Holdinggesellschaft der E.R.-Schiffahrt-Gruppe.

2013

Bei der Rickmers-Gruppe/Rickmers-Holding werden mehr als 95 Schiffe (Stand Mai) verwaltet und gemanagt, 37 davon befinden sich im vollständigen Eigentum des Gruppe. Die Flotte setzt sich zusammen aus Containerschiffen in der Größe zwischen 900 TEU, VLCS mit einer Stellplatzkapazität von 13.100 Containern, Superflex Heavy Multi Purpose Containerschiffe mit Krankapazitäten von bis zu 640 t (kombiniert), Bulk Carrier, Conbulker und Car Carrier. Containerschiffe stellen den Schwerpunkt der Flotte dar.

2015

Im Jahr 2015 vollzog die Rickmers Holding GmbH & Cie. KG, Muttergesellschaft der Rickmers-Gruppe, einen Formwechsel; seitdem firmiert sie als Rickmers Holding AG.

2016

Im August wurden die mit der von Erck Rickmers geleiteten E.R. Schiffahrt geführten Fusionsverhandlungen abgebrochen.

2017

2017

Bertram R. C. Rickmers „verkauft“ am 9. Februar die kränkelnde Rickmers-Linie, zeitnah auch die Rickmers Reederei, an den Bremer Newcomer ZEABORN. Rickmers unterstützt die Übernahme mit der „Zugabe“ eines höheren Millionenbetrages.

In den vergangenen Jahren habe Rickmers-Linie „einen schweren Stand“ gehabt. 2015 sei zumindest der Break-even erreicht worden. „Die ersten drei Quartale des Jahres 2016 standen aber wieder unter einem enorme Druck“, so van Meenen weiter. Die Rickmers Group wolle sich künftig als Charterreederei auf Containerschiffe und Bulker konzentrieren. Für das Unternehmen sei es wichtig, eine gewisse Größe zu erreichen – „finanziell und operativ“. Außer dem Geschäft der Rickmers-Linie übernimmt Zeaborn auch den Geschäftsbetrieb der MCC Marine Consulting & Contracting, die als Bunker- und Charter-Broker tätig ist.

Am 31. Mai teilte die Rickmers Holding in einer Ad-hoc-Meldung mit, dass die HSH Nordbank die Kreditanträge der Reederei zurückgewiesen und die Zustimmung zu einem Sanierungskonzept verweigert habe. Am 1. Juni beantragte die Rickmers Holding Insolvenz. (Rickmers hatte zu dieser Zeit ca. 1 Milliarde Schulden angesammelt, davon ca. 700 Mio. bei der HSH-Nordbank)

Bertram Rickmers erhielt eine Minderheitsbeteiligung an ZEABORN.

2018

E.R. Schiffahrt GmbH & Co. KG, die Reederei von Erk Rickmers wurde ebenfalls von der Bremer ZEABORN-Gruppe übernommen – eine Notwendigkeit zum Verkauf bestand von Seiten Erck Rickmers‘ zu der Zeit nicht -, so daß nun die Reedereien beider Rickmers-Brüder von Zeaborn betrieben werden.

2019

The Asian Spirit Steamship Company GmbH & Cie. KG, Rickmers, Hamburg

Bertram Rickmers verkaufte Februar/März seine ZEABORN-Minderheitsbeteiligung an deren Haupteigentümer Kurt Zech und konzentrierte sich nun auf die „The Asian Spirit Steamship Company (ASSC) an der Außenalster in Hamburg, seine bereits am 21. Oktober 2015 gegründet neue Reederei-Holding. Diese hat acht neue Frachter bestellt, die bei einer chinesischen Werft gebaut werden. Die ersten beiden Neubauten sollen bereits in Kürze fertiggestellt werden.

Der Rest folgt nach und nach bis 2021. Es handelt sich um kleinere Containerschiffe des so genannten Feeder-Segments. Sie sind rund 160 Meter lang 24 Meter breit und können 1162 Standardcontainer tragen. Geschäftsführer der ASSC ist der Sohn von Bertram, Rickmer Clasen Rickmers. Bertrams Bruder Erck Rickmers ist nicht in das neue Unternehmen involviert.




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