Rheinstahl AG
Rheinstahl AG
GründungslandDeutschland
StammsitzEssen
HauptgeschäftVersender/Verlader
Gründungsjahr1872
aktueller Statuserloschen
letzte Aktualisierung 2010

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Rheinstahl AG

Der 1955 erbaute Rheinstahl-Pavillon auf der Hannover-Messe war das Vorbild für das neue Rheinstahl Firmenzeichen,

1870

Der Grundstein des Unternehmens wurde durch die Gründung der Société Anonyme Aciéries Rhénanes à Meiderich mit juristischem Sitz in Paris, durch Barthold Suermondt gelegt.

1872

Umfirmierung in Rheinische Stahlwerke und Verlegung des juristischen Sitzes nach Duisburg. In Duisburg wurde ein Integriertes Hüttenwerk errichtet.

1900

Dem Unternehmen wurden auch Bergwerke und Stahlverarbeitungsbetriebe angegliedert – unter anderem die Zeche Prosper, auch erfolgte die Fusion mit der „Gewerkschaft Centrum“ Wattenscheid.

1904

Angliederung der AG Duisburger Eisen- und Stahlwerke, Duisburg

1916

Übernahme der AG Balcke, Teilering & Cie., Benrath bei Düsseldorf sowie der Vereinigte Walz- und Röhrenwerke AG vorm. Boecker & König, Hohenlimburg.

1918

Bereits während des 1. Weltkrieges begann die Einbringung der Schürmann’schen Kohlenhandlung in das Kohlensyndikat, was seinen Abschluss jetzt nach Kriegsende fand.

1922

Reederei Joseph Schürmann

Die Arenbergsche AG für Bergbau und Hüttenbetrieb fusionierte mit der Rheinischen Stahlwerke AG. Von jetzt an unterhielt das zuletzt genannte Unternehmen eine Abteilung Arenberg. Teil der Arenbergschen AG war auch die Duisburger Kohlenhandlung und Reederei Joseph Schürmann.

1924

wurde eine Interessengemeinschaft mit der I.G. Farben geschlossen, die bis 1945 bestand, die der IG Farben die Belieferung mit Kohle garantierte und den Rheinischen Stahlwerken eine Umgehung des Kohlensyndikats ermöglichte.

1926

Die Rheinischen Stahlwerke brachten ihre Erzgruben und Stahlbetriebe in die Vereinigte Stahlwerke ein, behielten aber den Zechenbesitz und Kohlenhandel.
Die Reederei Schürmann konzentrierte sich nun als Haus-Reederei der Rheinische Stahlwerke AG ganz auf das Reederei-Geschäft mit Schlepp-Dampfschiffen. Der Kohlenhandel wurde an eine andere Rheinstahl-Tochter übertragen.

1929

Im weiteren Verlauf wurden vielfach Beteiligungs-Käufe- und Verkäufe von Gewerkschaften und anderen ins Portfolio passende Gesellschaften vorgenommen. Vielfach war die I.G. Farben mit im Boot.

1936-1949

bis 1949 war der spätere Bundespräsident Gustav Heinemann Vorstandsmitglied und Justiziar der Rheinischen Stahlwerke in Essen.

 

Ansonsten liegen zu dieser Zeit keine Details vor….

 

Bei Kriegsende bestanden die Rheinischen Stahlwerke aus diesen maßgeblichen Beteiligungen :
Riebeck’sche Montanwerke AG, Halle (Saale) * Vereingte Stahlwerke AG, Düsseldorf * I.G. Farben AG, Frankfurt * RWE, Essen * Rheinstahl AG * Joseph Schürmann Schiffahrt, Duisburg * Ruhrgas AG, Essen * Ges. für Teerverwertung, Duisburg * Ges. f. Teerstraßenbau, Essen * STEAG, Essen * Heilbad Salzig * Rhein-.Braun, Wesseling * u.v.a.m.
Großaktionäre waren I.G. Farben (47,4 %) und die Waldthausen-Gruppe, Essen

1945

In der Entflechtung der Vereinigten Stahlwerke nach dem zweiten Weltkrieg behielt die Rheinstahl neben den Bergwerken auch die Weiterverarbeitungsbetriebe in Form der Rheinstahl-Union Maschinen- und Stahlbau AG sowie Beteiligungen an der Ruhrstahl AG mit der Henrichshütte, die Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG in Essen sowie dem Bochumer Verein.

1957

In den ordentlichen Hauptversammlungen der Rheinstahl-Union Maschinenund Stahlbau AG am 25. Juni und der Rheinisch-Westfälische Eisen- und Stahlwerke AG ebenfalls am 25. Juni wurden die
Verschmelzungen dieser Gesellschaften mit den Rheinischen Stahlwerken, Essen, gemäß den am 15. April abgeschlossenen Verschmelzungsverträgen beschlossen.

1964

Der Konzern wurde durch den Kauf der Kasseler Henschel-Werke nochmals bedeutend erweitert. Der Rheinstahl-Konzern geriet Ende der 1960er Jahre jedoch in finanzielle Bedrängnis, die auch durch eine Umstrukturierung Anfang der 1970er Jahre nicht entscheidend verändert werden konnte.

1973

Am 21.Februar wurde dann einvernehmlich bekanntgegeben, dass die August Thyssen-Hütte AG (ATH) eine Mehrheitsbeteiligung an der Rheinstahl AG anstrebt – bereits am 14. März befand sich die Mehrheit der Anteile im Besitz der ATH. Die Weiterverabeitungs- und Maschinenbaubetriebe wurden in die Rheinstahl AG überführt, die Stahlerzeugung auf die August Thyssen-Hütte übertragen.

1976

1976

Im Laufe des Jahres wurde der Name „Rheinstahl“ dann aufgegeben und der gesamte Konzern unter dem neuen Markenzeichen, bestehend aus dem Rheinstahl-Bogen und dem Schriftzug Thyssen, zusammengefasst.


Quellen

weitere Quellen / Literatur


Links


Zusammenhang


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