Reederei BRAUNKOHLE GmbH, Wesseling
Reederei BRAUNKOHLE GmbH, Wesseling
GründungslandDeutschland
StammsitzWesseling
HauptgeschäftBinnenschifffahrt
Gründungsjahr1935
aktueller Status1978 verschmolzen zur RSB
letzte Aktualisierung 2008

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Reederei BRAUNKOHLE GmbH

1899

Der Ursprung der Gesellschaft liegt bereits in diesem Jahr, Rheinischer Braunkohlen-Bergwerke, Brikettfabriken, Bergwerksbetreiber und Kohlenhändler sich vereinigten und  Verschiffungsaufträge vergaben.

1911

Die ersten eigenen Schiffe wurden für Braunkohlenvereinigung angeschafft.

1918

Haniel Reederei, Duisburg

Die Ruhrorter Reederei Tilmann Schürmann & Söhne wurde durch die „ Vereinigungsgesellschaft Rheinische Braunkohlenwerke GmbH“, Abt. Schifffahrt “ übernommen und damit die eigene Flotte ausgebaut und der Betrieb als echte Reederei unter dem Namen Reederei „Braunkohle“ GmbH. Die Steuerung der Aktivitäten erfolgte vom Hauptsitz in Wesseling. (seit 1999 in Wesseling geschlossen)

Mitbeteiligt an der Gründung der Reederei Braunkohle GmbH ist nach den Aufzeichnungen in der Chronik – „ 250 Jahre Haniel„ auch die Haniel-Gruppe – was allerdings die RSB-Homepage verschweigt. So steht geschrieben:

(1919) “Die Haniel-Gesellschaft Reederei Braunkohle erwirbt in Karlsruhe 23.846 qm Lagerfläche. Daraus wird (später) die Haniel Karlsruhe GmbH “

1919

Am 19. Januar kaufte die Vereinigungsgesellschaft Rheinischer Braunkohlenbergwerke mbH, Abteilung Schiff-Fahrt, von der katholischen Pfarrgemeinde Wesseling das unmittelbar am Rhein gelegene 3.973 qm große Grundstück Hauptstraße 76, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt eine große Halle (heutige RheinForumWesseling) und verschiedene Wohngebäude befanden. In der Halle wurde eine Werkstatt eingerichtet, während die Wohngebäude teils zu Bürozwecken umgebaut wurden, teils aber auch als Wohnräume für die Betriebsangehörigen erhalten blieben.

1920

Am Neuen Garten/ Römerstr. Wurde von der „Reederei Braunkohle“ eine Werkssiedlung gebaut.

1922

1922

Gründung der „N.V. Brandstoffenhandel en Reederij“ in Amsterdam. Diese wurde 1923 umbenannt in Reederij Amstelland N.V. Und existierte bis in das 1986 hinein.

In den frühen 20iger Jahren errichtete man neben der Werkstatt das Bürohaus,

1930

Das Bürohaus wurde aufgestockt. Beide Gebäudekomplexe verband man durch eine Stützmauer zum Schutze von Hochwasser miteinander.

1931

DAMCO Schifffahrt- und Spedition GmbH, Duisburg-Ruhrort

Es begann eine enge Zusammenarbeit mit der DAMCO Schiffahrt. Zeitweise bereederte die Braunkohle die gesamte Damco-Flotte. Später übernahm die Reederei Braunkohle sogar 50 % des Kapital der deutsch-/Niederländischen DAMCO Schiffahrt GmbH.

1935

Erst in diesem Jahr wurde die Gesellschaft unter dem Namen Reederei Braunkohle gegründet.

1936

Ausweitung des Leistungsspektrums, zunehmend wurden auch Umschlagsaktivitäten und LKW-Verladungen durchgeführt

1939

Inbetriebnahme des ersten Tankschiffes

1942

Am Anleger Wesseling wurde von der Reederei Braunkohle ein sogen. Ein-Mann-Bunker, ein Betonkegel mit Sichtschlitz aufgestellt. Hier sollten Besatzungsmitglieder im Angriffsfalle Schutz vor Bomben und deren Splittern finden können.

1943

wurden bereits 4,9 Mio.t transportiert

1945

Die Geschäftsräume und die Werkstatt in Wesseling waren nach dem Krieg vollständig verwüstet und ausgeplündert. Nach Kriegsende begann man im Oktober mit dem Wiederaufbau der Reederei „Braunkohle“ GmbH

1950

Wiederaufnahme der Reedereitätigkeit mit eigenen Schiffen Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes an der Stelle des Restaurants „Zur schönen Aussicht“ (heute Hotel am Rhein).

1952

E. Berninghaus Kölner Werft GmbH & Co. KG

Die Werft Ewald Berninghaus baut für die Reederei Braunkohle GmbH., Wesseling, einen Sauggasmotorschlepper

1954

Schwerpunktmäßiger Transport von Massengütern der Bau- und chemischen Industrie

1961

Bis zum Jahre 1975 erfolgte eine Umstellung der Schifffahrt von Schleppschiffen auf Schubschiffe

1970

Jetzt begannen Versuche mit dem Einsatz eines Koppelzuges.

1972

Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG

Die Köln-Düsseldorfer kaufte ein russisches Tragflügelboot und ließ es von Jalta nach Rotterdam verfrachten Dort wurde es am 23. März auf den Schubleichter Braunkohle 52 verladen und im Verband mit Schubboot Braunkohle 1 zum Niehler Hafen in Köln transportiert. Am 27. März wurde der RHEINPFEIL zur Lackierung per Autokran an Land gesetzt.

1976

wurde die USG (Umschlags- und Speditionsgesellschaft Braunkohle mbH) als Abfertigungsspedition zugelassen

1977

Aufnahme von Transport- und Lageraktivitäten im Bereich der Spezialgutlogistik

1978

Durch Verschmelzung der Reederei „Braunkohle“ GmbH mit der USG es entstand die Reederei und Spedition Braunkohle GmbH

1986

Die DPMA-Wort-Bild-Marke der Reederei und Spedition Braunkohle GmbH, 50389 Wesseling ist, vertreten durch den Patentanw. Koepsell, Helmut, Dipl.-Ing., 51427 Bergisch Gladbach, am 10.2.86 erloschen. (Az DE1087766)

1988

Gegen Ende der 80iger Jahre der Anfang vom Ende:
Der Umschlag von Phosphaten brach aufgrund ökologischer Argumente dramatisch ein. Verfall der Frachtpreise – da holländische Schiffe bedeutend billiger waren.

1992

Die Reederei Braunkohle trennte sich von 8 ihrer 12 Schiffe.

1993

R heinbraun V erkaufsgesellschaft - RSB LOGISTIC GMBH, Hürth

erfolgte die Umbenennung in RSB LOGISTIC GMBH



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