Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG (EGON Oldendorff), Lübeck
Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG (EGON Oldendorff), Lübeck
GründungslandDeutschland
StammsitzLübeck
HauptgeschäftSeeschifffahrt
Gründungsjahr1921
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2009

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG (EGON Oldendorff)

Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG (EGON Oldendorff)

Die Oldendorff’s sind nicht, wie viele andere Reeder Nachkommen alt eingesessener Schiffer und Kapitäne. Der Familienstamm Oldendorff kommt aus dem Land Wursten, zwischen Bremerhaven und Cuxhaven gelegen und war eher landwirtschaftlich geprägt. In Dornum war der Vater von Egon Oldendorff, Ludolf, als Auktionator und Inhaber einer kleinen Privatbank ansässig. Auch Egon Oldendorff entschied sich für eine landwirtschaftliche Laufbahn und ging, 16-jährig, bei einem Onkel in die Lehre. Das Ende des 1. Weltkrieges erlebte er als Kavallerist. Nach seiner Rückkehr veranlasste ihn der Vater doch nicht wieder in die Landwirtschaft zu gehen, sondern schickte ihm im Jahre 1920 nach Hamburg, als Volontär zu der Reederei Lilienfeld & Homuth.

1921

Bereits nach einem Dreivierteljahr bot sich die Gelegenheit einer Teilhaberschaft, die 2 Tage nach seinem 21. Geburtstag durch Änderung in Lilienfeld & Oldendorff besiegelt wurde. Eine Tochtergesellschaft wurde unter dem Namen Nordische Dampfer Reederei in Lübeck gegründet, die mehr als 10 Dampfer in Fahrt hielt.

1937

Ab nun führte Egon Oldendorff die Gesellschaft als Einzelgesellschaft unter eigenem Namen fort.

REEDEREI "NORD" KLAUS E. OLDENDORFF GMBH, Hamburg

Im Laufe seines Lebens war Egon Oldendorff mit drei Frauen verheiratet, die ihm zahlreiche Kinder schenkten. Mit der ersten Frau – Gisela – bekam er u. a. Sohn
Klaus, 1964 Gründer der Reederei „NORD“ Klaus E. Oldendorff.

1984

Mit der zweiten Frau – Irene – bekam er Töchter und mit der dritten – Helga – u. a. Henning, der im Alter von 26 Jahren nach dem Tode des Gründers 1984 die väterliche Reederei übernahm.

Einen besonderen Clou landete EO mit der Versorgung des STEAG-Kaftwerkes im türkischen Iskenderun. Zwischen der STEAG Trading GmbH und Rheinbraun Brennstoff wurde ein Liefervertrag über jährlich drei Mio. t SKE Steinkohle für die gesamte Laufzeit des Stromvertrages abgeschlossen. Die Kohle wird auf dem Weltmarkt beschafft. Zwei- bis dreimal pro Monat werden Kohlelieferungen von 170.000 t und zukünftig max. 240.000 t großen Frachtern, die eine Länge von bis zu 320 m haben und von EO bereedert werden, über den Seeweg in die Bucht von Iskenderun verschifft. Dort wird die Kohle über eine spezielle, schwimmende Umschlagsanlage (Transshipper) auf dem Wasserweg angelandet und mit flachgehenden Barges an das Kraftwerk gebracht.

1990

Flensburger Schiffbau- Gesellschaft mbH & Co. KG

wurde die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft übernommen.

Zielstrebig baute Henning Oldendorff das Unternehmen aus zu dem heute das RADISON SAS-Hotel in Lübeck gehört, in dessen oberen Etage sich die deutsche Zentrale von EO befindet.
Ca. 300 Schiffe werden z. Zt. bereedert wovon etwa 50 im Besitz der Reederei stehen.

2002

… machte EO Schlagzeilen, als im September 2002 der 174 m lange Antarktis-Versorger MAGDALENA OLDENDORFF nach fast 200 Tagen Gefangenschaft im
Packeis des Südpols wieder frei kam.

2009

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft hat einen neuen Eigentümer. Wie die Werft am Donnerstagabend, dem 13. November, mitteilte, übernehmen der bisherige Geschäftsführer Peter Sierk und Investoren um die Münchener Orlando Management GmbH die Werft mit ihren rund 700 Mitarbeitern in einem so genannten Management-Buy-Out-Verfahren. Die Übernahme der Werft soll bis zum 1. Januar 2009 abgeschlossen sein.
Damit trennt sich die Lübecker Reederei Oldendorff Carriers nach 18 Jahren von ihrer Werft. Reeder Henning Oldendorff hatte die Werft 1990 übernommen, als das Unternehmen sich in einer schweren
Krise befand.
Heute steht die FSG glänzend da. Die Auftragsbücher sind bis 2013 gefüllt und die Produktpalette ist ganz auf hochmoderne Spezialschiffe und Fähren ausgerichtet. Zum Kaufpreis machten beide Vertragspartner keine Angaben. „Für die Werft ist das eine sehr gute Lösung mit einer erstklassigen Zukunftsperspektive“, freute sich Marketingleiter Uwe Otto.




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