REEDEREI "NORD" KLAUS E. OLDENDORFF GMBH, Hamburg
REEDEREI „NORD“ KLAUS E. OLDENDORFF GMBH, Hamburg
GründungslandDeutschland
StammsitzHamburg
HauptgeschäftSeeschifffahrt
Gründungsjahr1964
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2013

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


REEDEREI „NORD“ KLAUS E. OLDENDORFF GMBH

Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG (EGON Oldendorff), Lübeck

Klaus E. Oldendorff wurde am 14.4.1933 als erstes Kind des Lübecker Reeders EGON Oldendorff und seiner (ersten) Frau Gisela geboren. In zweiter Ehe bekam EGON Oldendorff mit seiner Frau Irene zwei Töchter und in dritter Ehe bekam er mit seiner Frau Helga weitere drei Kinder, darunter HENNING, der später die väterliche Reederei Egon Oldendorff übernahm.
1955 trat Klaus E. Oldendorff in die elterliche Firma ein. Bereits nach wenigen Jahren zeichnete sich jedoch ab, dass ein reibungsloser Generationswechsel und ein Rückzug des Vaters im normalen Ruhestandsalter nicht zu erwarten war…

1964

Klaus E. Oldendorff kaufte mit dem Singledecker BOCKHOLM sein erstes Schiff. Er änderte die ersten Buchstaben und nannte das Schiff NORDHOLM. Der Vorspann NORD sollte sich zum Kennzeichen aller Klaus Oldendorff-Schiffe entwickeln.

1965

Am 1. April kam mit Jürgen Ohlsen der erste Angestellte. Zunächst „Mädchen für Alles“ spezialisierte dieser sich auf die Befrachtung und übernahm 1967 die Leitung  dieser Abteiling. Das Team wuchs ständig, so dass ein neues Domizil notwendig wurde, das in der Lübecker Str. 97 gefunden wurde.
Der Auf- und Ausbau der Flotte ging zügig voran – zunächst mit Secondhand-Tonnage.

1968

Klaus E. Oldendorff war nicht nur Reeder, sondern auch erfolgreicher Drachen-Seegler und als solcher Teilnehmer bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko. Als Siebenter seiner Klasse und mit einem Tagessieg ausgestattet kehrte er zurück.
Vor seinem Abflug hatte er seine drei engsten Mitarbeiter mit Prokura ausgestattet und sie beauftragt ein weiteres Schiff zu kaufen. Allen dreien schenkte er je einen 5-%igen Anteil an dem Schiff NORDPARTNER.
Die Flotte wuchs und auch der Mitarbeiterstab, so dass ein erneuter Umzug anstand, diesmal zum Teilfeld 1. Die Befrachtungsabteilung wurde u. a. durch Gerd Uwe Detlefsen (den späteren Gründer des GUD-Verlag und Herausgeber solcher Bücher wie DEUTSCHE REEDEREIEN – Detlefsen ging, bevor er 1991 seinen Verlag gründete, auch noch am 1.4.1980 zu Meerpahl & Meyer – ebenfalls als Befrachter ) verstärkt.

1969

Bis 1970 wurden die ersten vier Neubauaufträge vergeben – NORDWELLE, NORDWOGE, NORDSTRAND und NORDKAP.

1970

Großherzogin Elisabeth im Hafen von Helgoland

Kapitän Peter Rybarczyk (heutiger Geschäftsführer) kam als Leiter der Personalabteilung ins Team und übernahm, zwei Jahre später als Prokurist auch die Inspektion.
Neben dem zügigen Ausbau seiner Reederei – im Jahre 2008 sind es ca. 35 Schiffe, die für die Reederei fahren, achtzehn1.354 TEU bis 3.586 TEU-Schiffe, sechs 75.000 tdw-Bulker, vier 75.000-tdw-Product-Tanker sowie sechs Öltanker von 105.000 bis 319.000 tdw – eine stattliche Flotte – blieb Klaus E, Oldelndorff immer seinem Hobby Segels treu.
Der Segelsport war es auch, der ihn mit seiner Frau Christine zusammenführte.
Klaus E. Oldendorff engagierte sich auch beim Ankauf, Umbau und Verkauf zweier bekannter Großsegler – Dreimastschoner ARIADNE, die heutige GROßHERZOGIN ELISABETH und die Luxusyacht HUSAR, die heutige SEA CLOUD I.

1975

war ein abermaliger Umzug nötig, da im Teilfeld eine Ausdehnung nicht möglich war.
In den 70er/80er und 90er Jahren wurden bei allen möglichen asiatischen Werften Schiffe und auch bei Werften der DDR und Polens, verschiedenster Kategorien bestellt und unter ausländischer Flagge mit Kiribati-Besatzung in Fahrt gebracht.

1986

Die Schiffahrtskrise hatte die Talsohle erreicht – verlegte Klaus-E. Oldendorff seinen Reedereisitz nach Cypern und nahm gleichzeitig seinen Wohnsitz in Limassol.
Im Gespräch waren auch Singapur oder Hong Kong – beide Städte kannten die Oldendorffs sehr gut.

Ehefrau Christine, deren Zwillinge noch Babys waren, bevorzugte Südostasien, doch ihr Mann fühlte sich zu sehr als Europäer und entschied sich für Limassol.
Büro und Wohnung waren schnell gefunden, ebenso neue Freunde und Gleichgesinnte.
Das Personal blieb in Hamburg, die Reederei NORD behielt ihren Namen und ist seither als Agent für die Reederei Nord Klaus-E. Oldendorff Ltd. Limassol tätig.

1996

Die Sommerferien verbrachte die Familie erstmals nicht auf ihrer Yacht HAPPY CHANCE III, sondern in Südostasien. Erstmals Beginn seiner Selbständigkeit machte der Reeder eine Reise an Bord eines Seiner Schiffe mit. Zusammen mit Frau Christiane und den Zwillingen Nikolas und Christian fuhr man auf der NORDISLE von Singapur nach Jakarta und zurück und weiter nach Hong Kong.

1997

Die Stettiner Werft lieferte 7 (!) Neubauten, nach sechs im Vorjahr, an die Reederei NORD.

1999

Der erste Tankergigant kam zur Flotte, der von den Oldendorff-Zwillingen getauft wurde.

17. März 2003

Claus E. Oldendorff verstarb ganz unerwartet am 17. März an einem Herzinfarkt während eines Familienurlaubes in Verbier in der Schweiz.

2004

Zwei weitere Panamax-Produktentanker kommen neu zur Nord-Flotte.

2005

In diesem und im Jahre 2006 kam je ein 2.600-TEU-Containerschiff neu in Fahrt.

2007

In 2007 und 2008 wurden 4 neue 3.500TEU-Schiffe in Dienst gestellt geflgt von einem Aframax-Tanker.

2008

In diesem Jahr kam ein weiterer Chemikalientanker hinzu.

2013

2013

Zusammen mit Bernhard Schulte und deren hauseigenen Hanseatic Shipping Co. wurde als 50/50 (Schulte/Nord) – joint-venture die O&S Chartering GmbH&Co.KG. gegründet. Diese verchartert rund 70 Schulte und Nord- Schiffe am internationalen Markt. In Singapore wird eine Niederlassung und in Shanghai eine Repräsentanz unterhalten.




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