Lux-Werft und Schiffahrt GmbH
Lux-Werft und Schiffahrt GmbH
GründungslandDeutschland
StammsitzNiederkassel-Mondorf
HauptgeschäftSchiffbau / binnen-deutsch
Gründungsjahr1945
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2015

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Lux-Werft und Schiffahrt GmbH

1945

Bereits im Mai des Jahres, so kurz nach Kriegsende, legte der Schiffbauer Johann Lux den Grundstein für die Lux-Werft.
Schon Ende 1945 konnte der erste Bau eines Bootes für die Fischerei – Bruderschaft in Bergheim fertiggestellt werden.
Weiter ging es mit der heute noch beliebten und stark genutzten Siegfähre. Weit mehr als 5000 der bekannten Lux-Nachen verließen bislang die Werft.

1948

Unter der Baunummer 1 wurde ein Proviant- und Schleppboot für die Niederlande abgeliefert. Es hatte eine Länge von 15,8 m und war 3.20 m breit.
Im gleichen Jahr wurde mit dem Ruhrverband ein Vertrag über einen Bootsverleih am Harkortsee geschlossen.

1949

Auch auf dem Hengsteysee wurde nun vertragsmäßig ein Bootsverleih betrieben. Die Boote für die beiden Ruhrseen wurden auf der Mohndorfer Werft gebaut und zur Ruhr transportiert.
Mit dem aufblühenden Tourismus der 50ger Jahre wurden die ersten Fahrgastschiffe gebaut und auf Flüssen und Talsperren eingesetzt.

1957

Die Lux-Werft übernahm nun auch die Personenschiffahrt auf den beiden Ruhrseen und baute die entsprechenden Passagierschiffe in Mohndorf. Sie wurden mit Tiefladern zu den Seen gebracht.

1963

Im Laufe der Jahre musste der Betrieb erweitert und neue Hallen erstellt werden. An der Moselstrasse 10 entstand direkt am Rheinufer eine neue Schiffbauhalle.
Unter Bau-Nr. 18 entstand das Rheinschiff WILLI OSTERMANN.

1967

Als weiteres Standbein betreibt die Lux-Werft und Schiffahrt GmbH die Personenschifffahrt Biggesee und auch die Erlebnisschiffahrt Brombachsee auf dem Bayerischen Brombachsee in Pleinfeld ist ein Unternehmen der Lux- Werft und Schiffahrt GmbH.

1984

Nach dem Tod des Firmengründers Johann Lux ging das Unternehmen auf Hans-Peter Lux, Wolfgang Keseberg und Elmar Miebach-Oedekoven über.

1989

Die Lux-Werft entwickelte das erste Galerieschiff. Auch ein erster Fluss-Catamaran wurde entwickelt. Hier war der Auftraggeber die Bonner Personenschiffahrt e.G. Nur wenig später wurde ein Personen-Trimaran für den Brombachsee gebaut.

1992

Donaureederei Wurm + Köck

Für die in Passau ansässige Donaureederei Wurm + Köck entstand unter der Baunummer 126 das Fahrgastschiff MS REGINA DANUBIA. Dieses Schiff hatte die Ehre das nach 32jähiger Bauzeit letzte Teilstück des Main-Donau-Kanal zu eröffnen. An Bord u. a. der ungarische Ministerpräsident Jozef Antall, der deutsch Bundespräsident Richard von Weitzäcker, Bundesfinanzminister Theo Weigel, Bundesverkehrsminister Günther Krause und der Bayrische Ministerpräsident Max Streibl.

1996

mache die Werft Furore, als sie für den Möhnesee ein neues „Traumschiff“ baute – den Fahrgast-Katamaran MÖHNESEE. Auch dieses Schiff wird, wie alle Lux-Schiffe die für Seen bestimmt sind, die keine Flußanbindung haben, in Sektionen gebaut, per Tieflader an den Bestimmungsort verbracht und dort zusammengeschweißt.

2001

Eventschiffe wurden ein neuer Trend – Die Lux Werft lieferte das mit einem Seitenantrieb ausgestatte MS HERRSCHING an die Bayerische Seenschiffahrt.

2002

Für den Einsatz an der niederländischen Küste wurde das Galerieschiff MS RIVER DREAM gebaut.

2003

An den Mittelrhein wurde das Ausflugsschiff MS RHEIN STAR geliefert.

2006

Der Fährbetrieb von Mondorf nach Graurheindorf wird in Lux-Regie übernommen.
Für die Bayerische Seenschiffahrt wurde das Räderschiff DIESSEN an den Ammersee geleifert.

2007

Unter der Baunummer 169 wurde der Galerie-Katamaran MS STARNBERG an den Starnberger See geliefert.

2008

wurde eines der größten Schiffe abgeliefert, das die Werft je baute, die elegante Rheinfähre RHEINTAL – 320 Tonnen schwer kann sie 42 (!) Autos und 600 (!) Personen aufnehmen. Sie verkehrt zwischen Bingen und Rüdesheim.
Werftchef Elmar Miebach : „Gewöhnlich aussehende Schiffe bauen, das mögen wir nicht.“

2010

Herbert Lülsdorf Schiffahrt u. Uferbefestigungen GmbH

Für die Luxemburger Personenschifffahrt entstand unter der Baunummer 192 ein anspruchsvoll ausgestattetes Galerieschiff von 60 m Länge und 11,40 m Breite (?) das für 500 Personen ausgelegt ist. Auch dieses bekam den Namen PRINZESSIN MARIE ASTRID. Die Vorgängerin wurde an die Bonner Personenschifffahrt verkauft und fährt dort weiter als MS RHEINPRINZESSIN. Die auf dem Nachbargrundstück gelegene Lülsdorf-Werft, ein Eigenbetrieb des Wasserbauers Herbert Lülsdorf, mit dem ein verwandtschaftliches Verhältnis besteht, konnte nach mehreren Jahren Streitigkeit und Verhandlung gekauft werden. (aber erst in 2013 wurde mit dem Erweiterungsbau begonnen. Offensichtlich hatte die Kommune Einwände gegen die ursprünglichen Pläne)

2011

Für die Passauer Reederei Wurm + Köck wurde unter der Baunummer 197 ein besonderes Schiff gebaut, das MS KRISTALLKÖNIGIN. Hunderttausende von Swarowski-Kristallen wurden auf dem Schiff verbaut, das in Regensburg stationiert wurde.

2013

Auch in die NeBuLä, obwohl es dort gute Binnenwerften gibt, wurde gebaut – das MS OSTSEEBAD WARNEMÜNDE. Es versieht dort in Rostock und Warnemüde Hafen – u Ausflugsfahrten. Es ist bereits das achte Lux-Schiff in Meck-Pom.
Auf dem ehemaligen Lülsdorf-Gelände begannen die Bauarbeiten für eine neue Werfthalle. (diese wurde in am 3. Juli mit 600 geladenen Gästen eingeweiht.)

2014

Das MS MARKKLEEBERG für den Unternehmer Wilfried Meyer, der auf verschiedenen Seen und Talsperren Personenschiffahrt betreibt. Stammkundschaft ist das wichtigste Standbein für die Lux-Werft, so wie die MARKKLEEBERG das 9. Schiff für Meyer ist, der „die 10 voll machen“ will.
Für den Werfteigenen Fährbetrieb Bad Godesberg-Niederdollendorf wurden die Neubauten KONRAD ADENAUER und CHRISTOPHORUS gebaut.

2015

MS ALPENPERLE, ein Fahrgastschiff mit Hybridantriebe wurde an den Weissensee in Kärnten nach Österreich geliefert. Auch in 2015 wurde zum Bodensee das MS SEEGOLD mit einem diesel-elektrischen Antrieb geliefert.
Am 3. Juli wurde mit 600 Gästen in der neuen 90 x 36 m messenden Schiffbauhalle das 70jährige Bestehen der Lux Werft gefeiert. 40 Mitarbeiter + Lehrlinge umfasst die Belegschaft im Jubiläumsjahr. In der Halle lag zu diesem Zeitpunkt ein Neubau für die Reederei Stadler in Kelheim und vor der Halle wurde die neue Fähre SIEBENGEBIRGE II für die Linie Bad Honnef – Rolandseck getauft und für die Ablieferung bereit gemacht.

Das traditionsbewusste Unternehmen ist heute ein europaweit bedeutender und gefragter Spezialist im Fahrgastschiffbau.
Ob auf Schweizer oder Östereicher Seen und Flüssen, ob in den Ostseehafen oder an Rhein – Mosel – Weser – Elbe – und auf deutschen Binnengewässern wie Ammersee, Kemnader-See usw. – überall sind Lux-Schiffe anzutreffen.
Es werden neue Schiffe am Fließband gebaut und historische Schiffe restauriert.


Quellen

weitere Quellen / Literatur



Zusammenhang


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