Lloyd's Register of Shipping
Lloyd’s Register of Shipping
GründungslandGroßbritannien
StammsitzLondon
HauptgeschäftKlassifikation
Gründungsjahr1769
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2011

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung

Lloyd's Register of Shipping
Lloyd's Register of Shipping

jüngere Flagge ohne Wasserzeichen

Lloyd's Register of Shipping

ältere Flagge mit Wasserzeichen


Lloyd’s Register of Shipping

1688

führte Edward Lloyd ein bekanntes Kaffeehaus in der Londoner City, in dem regelmäßig Kaufleute, Reeder, Bankiers und Versicherungsmakler zu informellen Geschäftsgesprächen zusammenkamen.

 

Diese Geschäftsleute waren bereit, gegen angemessene Prämien (Beiträge) ihr Privatvermögen für die Übernahme von Schifffahrtsrisiken einzusetzen, z. B. für den Verlust der Ladung (durch Seeräuberei) bis hin zur Zerstörung des Schiffes. Dabei gingen die Reeder von Geschäftsmann zu Geschäftsmann, um eine Deckung für Ihr Risiko zu „sammeln“. Die Geschäftsmänner beteiligten sich, indem sie einen Prozentsatz angaben und unterschrieben („to underwrite“). So entstand der Begriff des „Underwriters“.

1769

gründete dann eine Gruppe von Privatiers das „New Lloyd’s Coffee House“, woraus sich die Firma Lloyd’s of London entwickelt hat.

1869

Lloyd’s Register unternahm Schritte zur Errichtung von Besichtigerbüros in Norddeutschland, besonders in Hamburg.

1870

Zunächst erweiterte man das Arbeitsgebiet des Niederländischen Besichtigers Hazewinkel auf Emden und umliegende Häfen, bis hin nach Hannover.

1871

Germanischer Lloyd Aktiengesellschaft - Flagge bis ? - alt

Vier Jahre nach Gründung des Germanischer Lloyd, dem Pendant, wagte Lloyd’s Register den Schritt in das damalige deutsche Kaiserreich.

 

Im Januar gründete Bismarck das Kaiserreich und öffnete damit das Tor zu neuen wirtschaftlichen Dimensionen. Gleich am 10. Mai eröffnete das Lloyd’s Register in Hamburg ein Besichtigerbüro.

1873

Ausweitung des Hamburger Büros auf Schleswig-Holstein, Lübeck, Rostock und Stettin.

1876

Blohm & Voss, Hamburg

Einrichtung eines weiteren Büros in Bremerhaven.

Im gleichen Jahr wurde Ernst Voss im Büro Hamburg Maschinenbesichtiger, ließ sich aber bereits im Oktober 1877 von seinen Aufgaben befreien um zusammen mit Hermann Blohm die Werft Blohm & Voss zu gründen.

1882

Eröffnung eines Büros in Rostock, das bis hin nach Elbing zuständig wurde.

1893

Waren die Besichtiger bisher nebenamtlich tätig, so wurde nun mit Leo Dykes der erste hauptamtliche LR-Besichtiger in Hamburg eingestellt.

1894

Eröffnung eines Büros in Düssledorf, das sich stark entwickelte.

1912

Leo Dykes wurde zum Geschäftsführer aller LR-Büros in Deutschland ernannt.

1920

Leo Dykes berichtete nach London, daß alle durch den WK I abgebrochenen Verbindungen wieder hergestellt worden seien.

1929

„Großer Börsenkrach“ und beginn der Weltwirtschaftskrise.

1939

Von den 29.763 Dampf- und Motorschiffen über 100 Tonnen, die in diesem schicksalsträchtigen Jahr zur See fuhren, waren 13.694, also fast 50 %, unter Aufsicht der Register Society gebaut worden.

1947

Das LR versuchte in Deutschland wieder Fuß zu fassen und schickte Thomas Potts nach Hamburg.

1964

LR beschäftigte in Deutschkand wieder 73 Besichtiger und 58 Verwaltungsangestellte.

1980

Erste Besichtigungen in der DDR bei der NEPTUN-Werft , der WARNOW-Werft und der PEENE-Werft.

1992

Als Folge der politischen Neuordnung in Deutschland und dem Ostblock ging LR auch ins Baltikum und errichtete ein Büro in Riga.

10. April 2006

Am 10. April kündigte Lloyd’s Register eine strategische Allianz mit der Universität Southampton an

2008

Lloyd’s Register verlegte sein Klassifikations- und Registriergeschäft zusammen mit seinem Ausbildungszweig und seinen Beratungsaktivitäten nach Southampton. Die Räumlichkeiten und Einrichtungen werden mit der School of Management, die in Lloyd’s School of Management umbenannt werden wird, der University of Southampton geteilt. Dieser Schritt bedeutet für LR deutliche Kostensenkungen sowie den Prestigegewinn, eine eigene Business School zu haben. Die University of Southampton beherbergt das nationale britische Zentrum für Risikoforschung und ist Großbritanniens führende Universität für seefahrtbezogene Forschung.


Quellen

weitere Quellen / Literatur



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