Theodor Hitzler Schiffswerft und Maschinenfabrik Regensburg G.m.b.H. & Co.KG
Theodor Hitzler Schiffswerft und Maschinenfabrik Regensburg G.m.b.H. & Co.KG
GründungslandDeutschland
StammsitzRegensburg
HauptgeschäftSchiffbau – deutsch – binnen
Gründungsjahr1920
aktueller Statusunbekannt
letzte Aktualisierung 2008

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Theodor Hitzler – Schiffswerft und Maschinenfabrik Regensburg G.m.b.H. & Co. KG

Die J. G. Hitzler Werft in Lauenburg, rund 50 km östlich von Hamburg an der Elbe gelegen, zählt zu den wenigen deutschen Werftbetrieben, die gleich mit dem Stahlschiffbau angefangen haben. Dies ist deshalb so bemerkenswert, da die Gründung der Werft bereits im Jahre 1885 erfolgte.

 

Seit 1861 betrieben die Gebrüder Burmester aus Lauenburg mit Raddampfern einen regelmäßigen Personenverkehr zwischen Lauenburg und Hamburg mit gutem Erfolg. Was ihnen noch fehlte, war eine Reparaturwerft an ihrem Standort. Sie ermöglichten dem ihnen bekannten Johann Georg Hitzler die Gründung einer kleinen Reparaturwerkstatt in Ufernähe.
Johann Georg Hitzler erkannte schnell, dass dieser neu gegründete Betrieb nur unter Nutzung aller neuzeitlichen Arbeitsmethoden und Werkstatteinrichtungen langfristig Bestand haben würde.
Er installierte deshalb einen Ottomotor mit sechs PS Leistung, der über eine Transmission zwei Drehbänke, einen Schnellhobler, einen Schleifstein und das Gebläse für ein Schmiedefeuer antrieb.

 

1886 bereits lieferte er mit dem 300 Tonnen tragenden Schleppkahn „Johanna“ den ersten Neubau.
1892 lieferte Hitzler sein erstes Motorboot und
1900 den ersten Frachtdampfer an Matthias Burmester.

Theodor Hitzler, der älteste Sohn Georgs absolvierte in Chemnitz ein Ingenieur-Studium und hörte an TU Berlin Vorlesungen im Spezialgebiet Schiffbau. Er war es, der der Werft ein Dock konstruierte und im Jahre 1908 folgte diesem eine Sipanlage.

1906

Theodor – seine Frau stammte aus Hamburg – verzichtete auf die Lauenburger Werft. Er erwarb um 1906 / 1907 in Hamburg, oberhalb der Elbbrücken, die alte Mahnke-Werft und machte sich damit, unabhängig von Lauenburg, selbständig. Das von ihm für Lauenburg konstruierte Dock bekam er mit.

1915

1915

Bis 1917 pachtete die Hitzler-Werft, Hamburg (THEODOR Hitzler – später auch Regensburg) das Schiffbaugelände der Süddeutschen Donau-Dampfschifffahrtsgesellschaft, das Gelände der späteren zur GHH/MAN-Gruppe gehörenden Deggendorfer Werft und Eisenbau GmbH, zur Montage von zerlegten Schiffen, die aus dem Elbe- und Oder-Gebiet kamen.

1920

gründete der in Hamburg selbständige Theodor Hitzler in Regensburg eine neue Werft, mit der die Lauenburger Werft nicht nur in deren Anfangsphase zusammenarbeitete. So wurden in Lauenburg Rümpfe gebaut, mit der Bahn nach Regensburg verfrachtet und dort montiert und ausgerüstet. In den 40er Jahren wiederholte sich diese Kooperation als 6 große Schlepper für 2 Wiener Reedereien in Arbeitsteilung entstanden. ( Trotz unterschiedlicher Fertigungsprogramme und Unternehmensstrategien pflegt man diese über das Familiäre hinaus -gehende Verbundenheit noch heute. )

1949

Bereits in diesem Jahr entwickelte die Lauenburger H. G. Hitzler-Werft einen flachgehenden Motoreisbrecher für die Oberelbe.

1952

Den erfolgreichen Eisbrecher folgten einige Schwesterschiffe. In den Nachbau WISENT wurde erstmals eine (patentierte) Unwuchtanlage eingebaut, eine Gemeinschaftsentwicklung von Min.-Rat Waas (Thyssen-Waas-Bug) und Dr. Grim (Grimsches Leitrad) Aufgrund der guten Erfahrungen ließ die Jochenstein AG für die Eisbekämpfung im Stauraum des Jochenstein-Kraftwerkes zwei dieser Eisbrecher bauen. Einer wurde in Arbeitsteilung der beiden Hitzler-Werften in Lauenburg und Regensburg gebaut, der zweite in Lizenz in Linz.

1952

Donaureederei Wurm + Köck

Um diese Zeit – 1950/1952 – pachtete Franz Hitzler für 12 Jahre die Werft seines Onkels Theodor in Hamburg. Dessen Sohn war nach Chile ausgewandert. Diese Werft konnte aber nur für
Reparaturen genutzt werden und nicht für den Endausbau von Seeschiffen, da sie oberhalb der Elbbrücken lag.

Die Hamburger und die Regensburger Werft bauten vom Raddampfer bis zur Barkasse vom Frachtschiff bis zum Tanker alles was schwimmt – vieles schwimmt heute noch.

Bis weit in die 80er Jahre hinein wurden beispielsweise Fahrgastschiffe für Wurm & Köck  erbaut…

… keine weiteren Informationen

Leider konnten bisher keine Drucksachen und keine Homepage zum Thema Theodor Hitzler gefunden werden.

 

Mittlerweile ist das Unternehmen nicht mehr „handwerklich“ im Schiffbau tätig, sondern arbeitet von einem Privathaus aus als Schiffsausrüster. Inhaber sind vermutlich die Nachfahren Johann, Hannes und Uwe Hitzler.

 

Auf eine schriftliche Anfrage zur Geschichte des Unternehmens antworteten die Inhaber der Ausrüsterfirma  nicht.



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