Gebrüder Burmester KG, Lauenburg
Gebrüder Burmester KG, Lauenburg
GründungslandDeutschland
StammsitzLauenburg
HauptgeschäftBinnenschifffahrt
Gründungsjahr1861
aktueller Statusaufgelöst 1995
letzte Aktualisierung 2015

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Gebrüder Burmester KG

30. Juli 1861

Am 30. Juli wurde mit dem kleinen Raddampfer LAUENBURG ein regelmäßiger Verkehr
zwischen Lauenburg und Hamburg eröffnet. Das war die Geburt der Reederei der Gebrüder
Burmester (Johann, Christian und Nicolaus Burmester)in Lauenburg an der Elbe.

1863

bereits, wurde der offensichtlich zu kleine Raddampfer durch einen größeren ersetzt.

1864

wurde bereits ein weiterer, größerer Raddampfer – die HAMBURG – in Dienst gestellt.

Bis in die 1890er Jahre hinein wurden etliche Passagierdampfer in Dienst gestellt, bis die HADAG erkennen ließ, dass auch sie einen Passagierdienst auf der Elbe nach Lauenburg einrichten wollte.

1866

Auslieferung des Raddampfers HAMBURG von der Werft Janssen & Schmilinsky, Hamburg an die Gebr. Burmester in Lauenburg.

1885

1885

Die Gebr. Burmester richtete zusammen mit Johann Georg Hitzler am Nordufer des Lauenburger Hafens einen Werftbetrieb ein. Die Werft begann 1886 mit dem Neubau von Schiffen.

1888

Die Brüder Franz und Matthias Burmester wurden alleinige Inhaber der Reederei.

1890

1890

Der Raddampfer HAMBURG wurde am 20. Juni an die Wyker Dampfschiffs-Rhederei nach Wyk/Föhr verkauft und dort als Fähre zwischen Wyk und Munkmarsch eingesetzt.

1898

Die Raddampfer-Fähre HAMBURG wurde von der WDR zurückgekauft.

1899

Aufgrund des von der HADAG ausgehenden Drucks auf den Lauenburger Passagierdienst verkauften die Burmesters am 30. November alle ihre Raddampfer an die HADAG.

1906

Am 1. Januar verkaufte die HADAG die „Lauenburger Dampfschiffe“ wieder. Käufer waren Franz und Matthias Burmester und die mit ihnen verschwägerten Theodor und Hugo Basedow.

1907

Christoph Burmester Reederei KG

Nun beteiligte sich Matthias Burmester an der L. & P. Burmester (aus deren späterer Umfirmierung die Reederei Christoph Burmester Nutzen zog – siehe dort) und ließ, wie Christoph Burmester, durch die Hamburger Maklerfirma Behnke & Mewes befrachten.

1912

schied Franz Burmester gänzlich aus der Firma Gebr. Burmester aus.

1917

stiegen die Burmesters aus dem Unternehmen aus, das fortan von den Gebrüdern Basedow allein geführt wurde.

Gebr. Burmester (die ersten) beschlossen einen Stückgutdienst zwischen Hamburg und Lübeck zu eröffnen und kauften dafür einen kleinen Eildampfer, die TRAVE und bauten in Lauenburg die SENATOR G. A. BEHN und die BÜRGERMEISTER  KLUG für die gleichen Zwecke.

1932

starb Mathias Burmester und die Reederei ging an seine Frau Minna über.
Geschäftsführer wurden die Söhne und Brüder Theodor und Dr. Hugo Burmester sen.

1935

löste man sich von Behnke & Mewes, verkaufte die Beteiligung an der L. & P. Burmester und stellte neue, andere Schiffe in Dienst, die auf allen deutschen Wasserstraßen im Einsatz waren.

1945

Der 2. Weltkrieg brachte auf der Elbe neue Schwierigkeiten, Schiffe wurden zerstört oder beschlagnahmt. Man wusste zunächst gar nicht was noch an Schiffen da war und auch nicht wo. Erst nach und nach fand sich einiges wieder und musste zum Teil aus dem Osten vor den nachrückenden Russen nach Westen in Sicherheit gebracht werden.

1947

Minna Burmester starb und die Brüder Theodor und Hugo jr. wurden Alleininhaber.
Man fuhr für die Amerikaner Nachschub von Bremen/Bremerhaven zum Main und Rhein. Auch an Bergungsaufträgen beteiligte man sich.

1951

Norddeutsche Schiffahrts AG

beteiligte man sich an der Norddeutsche Schiffahrts AG, die 1980 – der Zeit des großen Schiffahrtssterbens – Konkurs anmelden musste.

1960

Die Reederei Gebr. Burmester befindet sich ab nun im Alleinbesitz von Theodor Burmester, der auch die Firma Matthias Burmester leitet und der im Vorstand der Norddeutsche Schiffahrts AG einen Sitz hat.
Später wurden die Unternehmen von Theodor’s Söhnen Matthias und Hugo jr. übernommen.

1978

Jetzt fing Gebr. Burmester an ein Schiff nach dem anderen zu verkaufen. Die meisten Einheiten wurden im Rahmen der seinerzeit gezahlten Abwrackprämie vom Markt genommen.

Der Originalmotor der CHARLOTTE BURMESTER (DIW Berlin 66,96 m lg.8,20 m br. 2,51 m Tiefgang, 887 t ) ein 500 PS-Deutz RV 6M 545 steht heute im Schiffahrtsmuseum Lauenburg .

Die Abwrackaktionen liefen bis in das Jahr 1982 hinein.

1995

Über die Zeit ab 1961 bis zur Schließung der Unternehmen im Jahre 1995 verliefen alle Recherchen erfolglos.



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