Fr. Fassmer GmbH & Co. KG
Fr. Fassmer GmbH & Co. KG
GründungslandDeutschland
StammsitzBerne
HauptgeschäftSchiffbau – See
Gründungsjahr1850
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2011


Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung

Fr. Fassmer GmbH & Co. KG

Flagge nach 2014

Fr. Fassmer GmbH & Co. KG
Fr. Fassmer GmbH & Co. KG


Fr. Fassmer GmbH & Co. KG

Die Geschichte der FASSMER-Werft beginnt bereits um 1750 – also 100 Jahre vor dem Gründungsdatum der Werft als JOHANN Faßmer, der Großvater des Gründers seien Lebensunterhalt als Schiffer in  der Marsch am linken Weserufer verdiente. In der Winterzeit stellte er Holzerzeugnisse her, die er dann verkaufte.

1777

heiratete er in die Familie Balleer, deren männliche Abkommen meist als Schiffer oder sogar Kapitäne und auch Schiff- und Bootsbauer tätig waren.

1791

wurde Frerich als erster Sohn geboren, der später auf der Werft von Diedrich Oltmann in Brake sein Handwerk erlernte und später auch dort seine Meisterprüfung ablegte.

1817

heiratet Frerich in die Schiffbauer-Sippe Fockes aus Bardenfleth. Man bekam vier Kinder von denen Johann im Jahre 1822 geboren wurde, mit dem die eigentliche Firmengeschichte beginnt.

1830

erwarb Frerich Faßmer ein Grundstück in Motzen und Johannes ging wenige Jahre später auf der Focke-Werft in Bardenfleth in die Bootsbauerlehre.

1848

heiratete Johann und begann just zu der Zeit nach Feierabend Dielenboote für die Sielfahrt herzustellen.

1850

kündigte er bei Focke und machte sich selbständig.

1859

wurde ihm der ersehnte Erbe geboren, den er Karl Johann Friedrich nannte und der eines Tages seinen betrieb fortführen sollte. Wie erwartet erlernte Friedrich, wie er gerufen wurde, das Handwerk des Schiffszimmermanns, trat in den väterlichen betrieb ein und begann diesen auszubauen.
Schon bald firmierte das Unternehmen als Fr. Faßmer Boots- und Yachtwerft und baute neben Behördenfahrzeugen aus Boote und Yachten für die Privatkundschaft.

1892

heiratete Friedrich und bereits kurze Zeit später verstarb der Gründer Johann.
Friedrich bekam fünf Kinder, darunter 1897 Johannes Arnold Ludwig, genannt Hans.

1915

verstarb plötzlich der Vater (Friedrich) und es stand der Werft kein Meister zur Verfügung – Hans war zu der Zeit noch minderjährig. Mit Ludwig Michaelsen übernahm bis 1921 ein Ruheständler diese Aufgaben, bis HANS nach der Meisterprüfung in der Lage war, den väterlichen Betrieb zu führen.

1923

war mit der Inflation eine sehr schwere Zeit zu überstehen, doch bewies Hans, dass er wohl in der Lage war, die Bürde der Betriebsführung auch in solchen Zeiten tragen zu können.
Mit innovativen Produkten, wie damals sehr beliebten Motorbooten die er in größerer Zahl für fast alle Wassersportvereine an der Weser baute und von denen allein rund 70 Stück nach Berlin geliefert wurden.
Ende der 20er / Anfang der 30er Jahre war wieder eine sehr schwere Zeit zu überstehen in der mehr als 2 Jahre lang nicht ein Boot gebaut werden konnte.

1935

vernichtete ein Großfeuer die Werftanlagen und das Winterlager mit den eingelagerten Booten.
Der Wiederaufbau gelang und es konnte dabei sogar die Produktionskapazität erhöht werden.

1938

betrat man Neuland und baute die ersten Stahlboote – Rettungsboote für die Oderwerke in Stettin. Den Zweiten Weltkrieg überdauerte die Werft relativ unversehrt, da sie 1944 „von Amtswegen“ ruhen musste.

1946

AG Weser / Seebeck Werft

wurde mit 9 Mitarbeitern der Betrieb – zunächst mit schifffahrtsfremden Aufträgen – wieder aufgenommen. Hinzu kamen bald Aufträge alter Partner, wie der Oderwerft (nun in Lübeck) und der AG Weser, aber auch erste Privataufträge für Ruder- und Dielenboote.

1947

bestellten auch Claus Lühring, Lürssen und andere bei Faßmer die bekannt guten Arbeits- und Rettungsboote bis

1951

ein erster Großauftrag von den HOWALDTSWERKE zur Bestückung von PAMIR und PASSAT mit Rettungsbooten hereingenommen werden konnte.

1955

NORDERWERFT

kam der erste Auslandsauftrag von De Schelde in den Niederlanden und Faßmer ersetzte (wie auch Lürßen es getan hatte) in der Firmenbezeichnung das ß durch das ss um die Auslandskontakte zu erleichtern.

In diesem Jahr wurde Fassmer auch erstmalig damit konfrontiert ein Seenot-Rettungsboot zu konstruieren.

Es sollte als Beiboot auf einem Feuerschiff mitgeführt werden, das bei der NORDERWERFT in Arbeit war. Das Boot kam 1956 mit einem Porschemotor versehen in Fahrt und war ein Novum an der deutschen Küste.

1957

wurde der erste größere Neubau abgeliefert, das Hafen-Verkehrsboot RATSDELFT eine Kontruktion von Heinz Faßmer, einem Sohn von Werftbesitzer Hans Faßmer.
Heinz Faßmer war es auch, der in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der renomierten Wuppertaler Farbenfabrik Dr. Kurt Herbertz mit Kunststoffen experimentierte und schließlich mit dem Bau von GFK-Booten begann.

1958

begann der Siegeszug der GFK-Boote, die noch heute ein ganz wichtiges Standbein der FASSMER- Werft sind. Motorisiert, unmotorisiert, geschlossen und offen….. in allen Varianten sind diese Boote
weltweit nicht mehr von den Fracht- und Passagierschiffen wegzudenken.
Auch der Marine blieb der Vorzug dieses Werkstoffs nicht verborgen, so dass der Auftrag zur Entwicklung eines Sturmbootes hereingenommen werden konnte, dem Aufträge für Verkehrsboote folgen sollten.

1961

bis zu diesem Jahre war die Werft VOR den Deich verlegt und ausgebaut worden. Hans Faßmer nahm seine Söhne Heinz und Friedrich in die Firma auf.

1962

Die schwere Sturmflut zeigte gleich die Problematik einer solch exponierten Lage und veranlasste die Werftleitung entscheidende Vorkehrungen für die Standortsicherung zu treffen.
Es wurde auch mit der Verarbeitung von Aluminium begonnen und das Fertigungsangebot der Werft so ausgeweitet.

1964

Friedrich Fassmer trat als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen ein.

1968

war de Ära des Stahlbaus auf der Fassmer-Werft praktisch beendet. GFK und Aluminium beherrschten, neben dem hochwertigen und vielseitigen Baustoff Holz, die Hallen.
Aufträge jeder Größenordnung und aus aller Welt zeugten von der Anerkennung der Arbeit der FASSMER-Leute. Vornehmlich Rettungsboote, aber auch Arbeitsboote, Verkehrsboote und Yachten gaben Arbeit genug

1973

wurde die erste Weserfähre konstruiert und gebaut. RÖNNEBECK vollte zwischen Blumenthal und Motzen verkehren, also vor der Haustür der Werft sozusagen.
Im gleichen Jahr wurde mit der Zulieferung von GFK-Karosserieteilen für die Autoindustrie begonnen. Zunächst HANOMAG-HENSCHEL, später auch VW zählten zu den ständigen Auftraggebern.

1976

starb Hans Faßmer, der dem Betrieb „ein Gesicht“ gegeben hat.

1979

wurde die Rechtsform der Werft geändert in Fr. Fassmer GmbH & Co.
Neben dem Bau einer Großen Anzahl an Rettungsbooten, Motor-Rettungsbooten, Lotsenversetzbooten, Tenderboote für Kreuzfahrer usw., wurden recht unterschiedliche Arbeiten ausführt. Reparaturaufträge an Fähren etc. aber auch solche, wie Zulieferung des Radarmasten für MS EUROPA.

1981

1981

als Bespiel für viele Jahre zuvor – es wurden abgeliefert : 2 Motorarbeitsboote, 2 Rettungsboote, 1 Ruderrettungsboot, 50 Motorrettungsboote, 12 selbstlenzende Motorrettungsboote, 4 Tenderboote, 6 Bereitschaftsboote, 2 Motorkutter und 1 Leichtmetall-Mehrzweckboot. Nicht außer Acht gelassen wurde der Yachtbau und der Yacht-Innenausbau, in den Bau von Komponenten für Windkraftanlagen wurde eingestiegen, Polizeiboote, Peilboote, Zollkreuzer, DGzRS-Einheiten verschiedenster Bauart waren die Highlights im Schiffbau neben dem boomenden GFK-Bootsbau.

1982

Im Februar schrieb die NORDWEST-ZEITUNG u. a.

 

„….unterm Eindruck …..des Untergangs der MÜNCHEN, den kein Mensch überlebte, wird <eine Idee> in der Praxis realisiert….. sollen alle Frachtmotorschiffe über 1.000 BRT und alle Tankschiffe über 500 BRT deren Baubeginn nach dem 1.5.1982 liegt mit rundherum geschlossenen Rettungsbooten ausgerüstet werden…. so wie es die Norweger und teilweise sie Sowjets (mit deutschem Patent) bereits praktizieren.
Die einzige Werft für den Bau von Rettungsbooten an der Unterweser (!) ist Fr. Fassmer & Co. in
Motzen.“

 

Seit 1850 wurden rund 7.000 Boote gebaut, davon ca. 4.000 Rettungseinheiten. Ausgereift in vielerlei Tests – Feuer-, Gas-, Chemie-Beständigkeit etc. wurde die herausragende Marktstellung gehalten und ausgebaut.

1983

Dennoch wurden auch „nebenher“ immer wieder Aluminium-Pontons, Messboote, Arbeitsboote, Schnellastfähren, etc. gebaut.

1984

ein Jahr wie die vorherigen – es wurden jedoch zusätzlich zur üblichen Palette 21 (Segel-) Kutter (Klasse 949) an die Deutsche Marine abgeliefert

1985

trat HANS Faßmer, Sohn von FRIEDRICH als Schiffbauingenieur in die Firma ein.
90 Neubauten wurden abgeliefert, darunter als größter Posten 21 Fischereiboote für Tansania. Die Bundesmarine und die Marine von Kuwait gehörten auch wieder zu den Kunden. Erfolgreich abgeschlossen wurden die Versuche mit Freifall-Rettungsbooten, die eine gute Zukunft in der Frachtschiffahrt versprechen und an denen bereits sei 1983 geforscht wurde. Unter den drei Herstellern von Rettungsbooten war Fassmer damit Vorreiter und verstand es durch immer neue Innovationen die Marktposition zu halten und auszubauen.

1987

Friedrich Fassmer ging in den Ruhestand und überließ seinem Bruder Heinz und den Junioren das Zepter.

1988

war ein Jahr in dem nicht nur gleich 2 Schiffe bei Fassmer lagen um Rettungsboote für ausländische Werften zu übernehmen, es war auch das Jahr in dem Gangways für Kreuzfahrtschiff gebaut wurden, in dem Küstenboote für die Wasserschutz-Polizei konstruiert und gebaut wurden, Rettungseinheiten für die DGzRS, Rettungsboote für die Krüger-Werft und erneut Fähren umgebaut wurden.

1989

wurden Polizeiboote nach Kenia geliefert, das Hafenamt Bremen erhielt ein weitere Bereisungsboot und die Bundesmarine bekam gleich 68 Rettungsboote und Tender.

1990

trat Holger Faßmer – Sohn von Heinz Faßmer als Maschinenbauingenieur in die Firma ein.

1992

wurden wieder – neben der Vielzahl an Rettungsbooten aller Art – eine ganze Anzahl größerer Einheiten abgeliefert, so Zollkreuzer, DGzRS-Rettungsboote, Polizeiboote.

1993

war gezeichnet durch einen Großauftrag der DGzRS zum Bau von insges. 13 Einheiten verschiedener Bauweise – erstmals auch Boddenboote mit Strahlantrieb.

1994

traten Hans – Sohn von Friedrich sowie Holger und Harald – Söhne von Heinz Faßmer als fünfte Generation in die Geschäftsführung ein.

1996

1996

wurde die ehemalige VEB Schiffswerft Rechlin übernommen und als FASSMER Schiffsservice GmbH, Rechlin weitergeführt. In Rechlin wurden bereits zu DDR-Zeiten ähnliche GFK-Rettungsboote produziert wie bei Fassmer, so dass der Betrieb gut in die Gruppe hinein passt. Als Zulieferer für die Schiffbauindustrie werden hier im wesentlichen Ausrüstungskomponenten wie z. B. Fallreepanlagen, Landgänge, Davit- und Freifall-Anlagen aus Aluminium bzw. Stahl hergestellt.
Die eigene Verwaltungs- und Konstruktionsabteilung gewährleistet die notwendige Selbstständigkeit.
Im Polnischen ist Fassmer an der Firma Markos sp.z.o.o. beteiligt, einem Gemeinschafts- unternehmen von Fassmer und zwei polnischen Partnern.
Auf einer Grundstücksfläche von ca. 40.000 m2 werden dort in modernsten Produktions-hallen (ca. 8.000 m2) Faserverbundkomponenten für den Rettungsbootsbau, die Windkraft sowie Komponenten für Segel- und Motoryachten hergestellt.
Mit über 200 Mitarbeitern arbeiten dort in allen gängigen Fertigungsverfahren vom Prototypenbau bis hin zur Großserie.

2000

150jähriges Firmenjubiläum

 

Hat im Jahre 1850 alles als Einmann-Betrieb begonnen, so erwirtschaftet das Unternehmen im Jahre 2000, dem Jahr des 150jährigen Bestehens mit 220 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ca. 60 Mio.
DEM.
In Berne-Motzen hat Fassmer eine geschlossene und beheizte Schiffbauhalle von 80 m Länge und einer Breite von 22 m bei einer Höhe von 18 Meter. Die Grundfläche beträgt 1.760 qm. Nebenan sind die anderen Gewerke in Hallen von 2.500 qm. Eine Längs-Slipanlage bis 400 ts Tragfähigkeit und eine Pier von 170 m Länge runden das Equipment für den Schiffbau ab. Der Produktionsbereich GFK-Komponenten ist in getrennten Hallen mit insges. 9.321 qm Grundfläche untergebracht.

2001

Fa. Gebr. Fassmer erwerbt die Anteile in Fa. MARKOS, 76-200 Słupsk/Polska. Die Firma Markos sp.z.o.o. ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Fassmer und zwei polnischen Partnern. In modernen Produktionshallen werden Faserverbundkomponenten für Rettungsbootsbau, Windkraft sowie Komponenten für Segel- und Motoryachten gefertigt.

2003

2003

„HERMANN MARWEDE“ im Hafen von Helgoland – Bildausschnitt aus einem Bild von Erich Westendarp auf Pixabay

 


 

Der 46-Meter-Seenotkreuzer HERMANN MARWEDE konnte im Juni an die DGzRS – Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger abgeliefert
werden. Ein Higlight in der Werftgeschichte.

 


 

Fassmer liefert im Oktober das 43 m Vermessungsschiff “ CAPELLA “ an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Das BSH ist ein langjähriger Kunde der Firma Fassmer, bisher jedoch ausschließlich für die kleineren und hoch spezialisierten 8 m Vermessungsboote.

2004

Am 05. Februar wurde ein weiteres 30 m langes Peilschiff an das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremerhaven geliefert. Es handelt sich bei diesem Neubau um eine bewährte Fassmer-Konstruktion.
Juni 2004 – Mit der „SOLEA“ wurde eines der leisesten Fischereiforschungsschiffe der Welt abgeliefert. Mit ihr soll nunmehr die bereits seit 30 Jahren im Einsatz befindliche alte „SOLEA“ ersetzt werden.

2005

Eine Schlagzeile jagt die nächste……
Januar 2005 – Fassmer entwickelt ein 48 m Ausbildungsschiff
März 2005 – Fassmer stellt Prototyp einer neu entwickelten Service-Plattform vor Fassmer baut Spezial-Schiffe für Rumänien
Innovation macht auch bei einem langjährigen Produkt wie einem Rettungsboot nicht halt

Zur Zeit werden auf der Fassmer-Werft 8 Rettungsboote vom Typ SEL 10.5 für das Kreuzfahrtschiff „AURORA“ der Reederei P&O Cruises überholt. …
Mai 2005 – Fassmer liefert 20 Polizeiboote für Rumänien
Juni 2005 – Fassmer liefert am 9. Juni das 25,50 m Küstenstreifenboot „Damerow“ an die Wasserschutzpolizei in Karlshagen auf der Insel Usedom.
Oktober 2005 – Fassmer liefert weiter Neubauten an die DGZRS – Im Mai 2005 erhielt Fassmer den Auftrag zum Bau von vier Seenotrettungsbooten. Der erste Neubau dieser Serie wird am 11.10.2005 in Glowe auf Rügen im Rahmen einer offiziellen Taufzeremonie an die DGzRS übergeben.

In China existiert eine Niederlassung, die Fassmer-Marland Ltd in Zhongshan City, Guangdong. Hier werden Rettungsboote, Fallreepanlagen, Aussetzvorrichtung-Landgänge sowie Spinner- und Gondelverkleidungen für den asiatischen Markt produziert

2006

Hans Faßmer scheidet aus der Firnma aus. Das Unternehmen meldet hierzu :

 

Veränderung in der Geschäftsleitung und der Gesellschafterstruktur
So möchten wir Sie im Rahmen unserer offenen Informationspolitik darüber in Kenntnis setzten, dass unser Cousin Hans Fassmer auf eigenen Wunsch als Gesellschafter der Firma Gebr.  Fassmer GmbH & Co. KG und den damit verbundenen Unternehmen zum 31.12.2005 ausgeschieden ist.
(Anm. Die Geschäftsleitung bilden Dipl.-Kfm./Dipl.-Ing. Holger Fassmer und Dipl.-Ing. Harald Fassmer)

 

  • März 2006 – Fassmer liefert Schubschlepper und Ölfang-Tankbarge an das Amt für Ländliche Räume (ALR) Husum.
  • Mai 2006 – Fassmer liefert 18 m Peil – und hydrologisches Messschiff ORKA an die WSD Nord.
  • August 2006 – Fassmer liefert 48 m Explorer Yacht …
  • Fassmer baut Seenotrettung-Kompaktklasse Aufträge für zwei neue Fahrzeuge
  • November 2006 – Fassmer wurde mit der Lfg. neuer Polizeiboote für Schleswig Holstein beauftragt.

2007

  • April 2007 – Fassmer liefert 24 m Peilschiff
  • Juni 2007 – Fassmer liefert neue RO-PAX-Fähre für den Senegal
  • November 2007 – Fassmer liefert neue 76 m RO-PAX-Fähre für den Senegal

2008

Nov. 2008 Fassmer tauft 34 m Arbeits- und Transportschiff

2010

SSB Schiffs- und Stahlbau Berne GmbH & Co.KG

Die beiden Schiffbaubetriebe Fr. Fassmer GmbH & Co. KG, Berne-Motzen und Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, Bremen-Vegesack gründen zu gleichen Teilen
– 50%/50% – die SSB Schiffs- und Stahlbau Berne GmbH & Co.KG. Sie nutzen dazu die ehemalige ROLAND-Werft der in Schieflage geratenen Hegemann-Werftengruppe.

28. Juni 2011

Am 28. Juni verstirbt Senior-Chef Friedrich (Friedel) Fassmer im Alter von 87 Jahren.

2012

Friedrich Luerssen Werft, Bremen

Anfang des Jahres haben sich Lürssen und Fassmer in diesem joint venture wieder getrennt. Lürssen übernimmt das Gelände der ehemaligen ROLAND-Werft in Berne nachdem man den 50 %igen Anteil von Fassmer übernommen hatte. Alle Beschäftigten der SSB werden zum 1. Juni von Lürssen übernommen. Das Unternehmen will zukünftig 60 bis 80 eigene Mitarbeiter in Berne beschäftigen. Dazu kommen Beschäftigte von Fremdfirmen. Insgesamt, so sagte der Geschäftsführer, werden ungefähr 150 Personen am Standort Berne arbeiten.

Gleichzeitig kauft Fassmer das an sein Grundstück anschließende ehemalige Fr. Schweers-Gelände. Das Werftgelände war verweist, nachdem Lürssen es 2001 übernommen, aber nicht genutzt hatte. Eigentümer war zwischenzeitlich die Schiffs- und Grundstücks-Handel GmbH in Hude (GF Thorsten Schropp (!) ein Nachfahre von Dipl.-Ing. Günter Schropp, dem letzten Besitzer der Schweers-Werft (?)) mit der im August der Kauf abgewickelt wurde.
Für beide Unternehmen, Fassmer und Lürssen, scheint dieses Agreement die optimale Lösung zu sein.


Quellen

weitere Quellen / Literatur


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Zusammenhang


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