Donau­Schiffahrts­Museums Regensburg e.V.
Donau­Schiffahrts­Museums Regensburg e.V.
GründungslandDeutschland
StammsitzRegensburg
HauptgeschäftVereine / Spezialitäten
Gründungsjahr1979
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2010

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Donau­-Schiffahrts-­Museums Regensburg

19. Januar 1979

Am 19. Januar kamen im Regensburger Restaurant „Ganserl“ 14 interessierte Bürger zusammen um einen „Arbeitskreis Schiffahrts­Museum Regensburg“ zu gründen.

20. März 1979

BAYERISCHER LLOYD AG, Regensburg

Bereits am 20. März fuhr eine Abordnung nach Budapest um das Räderboot ERSEKSCANAD , die ehemalige deutsche RUTHOFF des Bayerischen Lloyd zu besichtigen. Sie war das Objekt der Begierde, das es nach Regensburg zu verholen, zu restaurieren und am städtischen Donau­-Ufer als Museum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

21. August 1979

21. August 1979

Die Besitzerin des Schiffes, die ungarische MHRT machte Druck, da die Schrottpreise zu der zeit hoch waren. 50.000 D­-Mark sollte der Dampfer kosten. Der Bayerische Staat kam auf Antrag dem Arbeitskreis zu Hilfe und stellte die nicht durch Eigenmittel gedeckte Summe unter strengen Auflagen zur Verfügung.
Am 21. August konnte der Kaufvertrag unterzeichnet werden.
Die Landesregierung erreichte es auch, daß das Schiff nicht als Schrott, sondern als Sammelobjekt bewertet und damit zollfrei eingeführt werden konnte. Es wären sonst für den „Schrottwert“ 13 % Einfuhrsteuer zzgl. 3 % Zollgebühr fällig geworden.

10. Oktober 1979

10. Oktober 1979

Bereits am 10. Oktober schleppte der Ungarische Donauschlepper TATABANYA die ERSEKSCANAD , bis Komarno. Dort übernahm Schlepper OZD bis Linz und von dort bis zur Deggendorfer Werft der Schlepper CSERHART. Nach 7 Tagen war hier am 17. Oktober zunächst Ende der Reise.
Die Werft führte Arbeiten aus und etliche Vereinsmitglieder verlebten das Wochenende in Deggendorf um durch Eigenleistungen dem jungen Verein eine beträchtliche Summe einzusparen.

3. November 1980

Am 3. November schließlich nahm der MHRT­Schlepper MESCEK die ERSEKSCANAD auf den Haken und verschleppte sie bis an das Regensburger Donau­Ufer.

1981

In der Jahres­-Hauptversammlung des Arbeitskreises wurde beschlossen dem Museumsschiff zwei Namen zu geben – sowohl den alten des Bayerischen Lloyd – RUTHOF – und den seines „zweiten  Lebensabschnittes“ ERSEKSCANAD, denn beide Namen stehen für ihre jeweilige Zeit.

1983

Die Arbeiten im und am Schiff, das immer noch seinen ungarischen Namen trug zogen sich über mehr als zwei Jahre bis in dieses Jahr hin. Am 10. Mai konnte der erste Teil des restaurierten Schiffes der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Rund 300 Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft waren anwesend, als der Bayerische Kultusminister Prof. Dr., Hans Maier das Band durchtrennte.

1984

Dem Arbeitskreis Schiffahrtsmuseum e.V. Wurde am 23. Oktober der Kulturförderpreis der Stadt Regensburg als Anerkennung seiner Initiative überreicht.

 

In den Folgejahren war noch viel am Schiff mit dem Doppelnamen zu tun und die Restaurierungen und die Unterhaltungsarbeiten werden wohl auch kein Ende nehmen. Zudem wurde und wird das Schiff mit zum Thema Donauschifffahrt passenden Sammelstücken ausgestattet um den Besuch noch interessanter zu gestalten.

1995

Donau Dampfschiffahrtsgesellschaft

Der DDSG­-Motorzugschlepper FREUDENAU (Baujahr 1942) wurde vom Arbeitskreis für den obligatorischen Schilling als 2. Museumsschiff. Auch hier war sehr viel Arbeitseinsatz nötig um den Schlepper herzurichten.

1999

MS FREUDENAU konnten für das Publikum eröffnet werden.

2001

MS FREUDENAU ist voll fahrfähig und als Personenschiff für 49 Passagiere im deutschen Schiffsregister eingetragen. Heimathafen : Regensburg

2002

Theodor Hitzler Schiffswerft und Maschinenfabrik Regensburg G.m.b.H. & Co.KG

Als drittes Museumsschiff kam der Lastkahn HELGA zur Flotte. HELGA war 1955 unter der Baunummer 206 auf der damals noch existierenden (Theodor) Hitzler­ Werft in Regensburg entstanden, ist 32 m lang und 4,44 m breit und kann 130 Tonnen laden.

2006

MS FREUDENAU wurde in ihr Herkunftsland Österreich umgeflaggt und ins dortige Register eingetragen. Heimathafen ist aber nach wie vor Regensburg.


Quellen

weitere Quellen / Literatur



Zusammenhang


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