DNV - Det Norske Veritas
DNV – Det Norske Veritas
GründungslandNorwegen
StammsitzHovik
HauptgeschäftKlassifikation
Gründungsjahr1864
aktueller Status2013 fusioniert zu DNV-GL
letzte Aktualisierung 2017

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung

DNV - Det Norske Veritas
DNV - Det Norske Veritas
DNV - Det Norske Veritas


DNV Det Norske Veritas

1864

Im Jahr 1864 wurde Det Norske Veritas (DNV) als Mitgliedschaftsorganisation in Oslo mit dem Ziel gegründet, eine zuverlässige und einheitliche Klassifikation und Besteuerung norwegischer Schiffe zu ermöglichen. Norwegens maritime Versicherungsvereine schlossen sich zusammen, um einheitliche und verbindliche Vorschriften für die Versicherung einzelner Schiffe und die Bewertung von Risiken zu etablieren.

1868

Germanischer Lloyd Aktiengesellschaft - Flagge bis ? - alt

Der Germanische Lloyd  und Det Norske Veritas begannen von Anfang an zusammenzuarbeiten. Die Aufzeichnungen des DNV Council vom September 1868 listen Pläne auf, um ein gemeinsames Klassenregister für die beiden Organisationen zu schaffen. Diese Gespräche waren letztlich erfolglos, ebenso wie ähnliche Gespräche 1891 über die gegenseitige Anerkennung von Zertifikaten und ein gemeinsames Schiffsregister.

1870

Die DNV-Flotte wuchs schnell. Erste Agenten, dann ständige Vermesser wurden in einer Reihe von Ländern ernannt, um norwegische Schiffe im Ausland zu bedienen. Dampfschiffe wurden in den 1870er Jahren eingeführt, was das Klassifikationsgeschäft und die Arbeit und Kompetenz von Vermessungsingenieuren dramatisch veränderte.

1891

Die 1891 von Samuel Plimsoll entwickelten Freibordmarken wurden zunächst auf allen britischen Schiffen vorschriftsmäßig eingeführt. Entlang der britischen Küste wurde dadurch das Leben vieler
Seeleute gerettet.

1907

Ab 1907 wurden Freibordmarken auch auf norwegischen Schiffen vorgeschrieben.

1918

Nach dem Ersten Weltkrieg zog der Übergang der Segel- zur Dampfschifffahrt grundlegende Veränderungen innerhalb der Klassifikationsindustrie nach sich. Veraltete Vorschriften waren nicht mehr mit dem Schiffbau des neuen Zeitalters in Einklang zu bringen. Technologie und Kompetenzanforderungen befanden sich im Wandel.

1940

Zwischen 1920 und 1940 etablierte DNV eine Kultur, die sich auf Technik, Bau und Design konzentrierte. Mit dem Zweiten Weltkrieg kamen erneute Schwierigkeiten auf, die beinahe zu einem Auseinanderbrechen des DNV führten.

1951

Als Georg Vedeler im Jahr 1951 zum DNV-Geschäftsführer ernannt wurde, hatte er die Vision, sichere und effiziente Schiffe zu bauen. Um dies zu ermöglichen, setzte er verstärkt wissenschaftliche Kompetenzen und Fertigkeiten ein. Neue Regularien wurden eingeführt und eine eigene Forschungsabteilung gegründet. Mit dieser Herangehensweise erschloss sich DNV neue Märkte im Schiffbau – anfänglich im Supertanker-, später auch im Gas- und Chemietanker-Segment.
Die Flotte bestand hauptsächlich noch aus norwegischen Schiffen, bekam jedoch mit der Zeit eine zunehmend internationale Ausrichtung.

1970

Seit Beginn der 70er Jahre erhielt DNV einen Großteil der Bauüberwachungs- und Besichtigungsaufträge des norwegischen Festlandsockels. Offshore-Bohrinseln und Versorgungsschiffe entwickelten sich neben der traditionellen Schiffsklassifikation zu einem weiteren starken Geschäftssegment für DNV.

1976

1976 setzte DNV Standards durch die Veröffentlichung der weltweit ersten Vorschriften zum Bau von Öl-Pipelines.

1977

DNV führte die Windenergie als neuen Geschäftsbereich ein.

2005

Bei DNV fand die Übernahme von CCT (USA), spezialisiert auf Korrosionsschutz sowie Pipeline- und Anlagen-Integritätsanalysen statt.

2008

Nun folgte die Übernahme von Global Energy Concepts (USA)
DNV hat derzeit in 300 Büros und in 100 Ländern über 8.000 Beschäftigte. Aufgrund des noch immer anhaltenden Einstellungsschubes wird mit einem weiteren Anstieg der Beschäftigtenzahl gerechnet.
Die Firma ist in etlichen Marktbereichen und Industriesektoren aktiv. Derzeit unterteilt sich DNV in vier Geschäftsfelder: DNV Maritime, DNV Energy, DNV Industry und DNV IT Global Services.

2009

Zur Unterstützung der neuen klimafreundlichen Geschäftsbereiche gründete DNV das Center für Nachhaltigkeit in Peking

2010

Übernahme von Behnke, Erdman and Whitaker (BEW) mit Hauptsitz in den USA. Gründung des Center für Saubere Technologien in Singapur.

2012

Es kam der Zusammenschluss von DNV und KEMA. Ziel war es, ein weltweit führendes Prüf-, Beratungs-, und Zertifikationsunternehmen für den internationalen Energiesektor ins Leben zu rufen.

2013

DNV-GL

Die beiden technischen Prüfgesellschaften Det Norske Veritas DNV und Germanischer Lloyd (GL) schließen sich zusammen. Das fusionierte Unternehmen DNV GL Group werde mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und 17.000 Beschäftigten in 100 Ländern das weltweit drittgrößte Unternehmen in der Prüf- und Zertifizierungsbranche, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit.

 

Die Zentrale werde in Oslo angesiedelt; Hamburg wird das Hauptquartier für den Bereich der maritimen Dienstleistungen. An dem neuen Unternehmen hält die Stiftung Det Norske Veritas 63,5 Prozent der Anteile. 36,5 Prozent hält die Mayfair-Holding, die das Kapital des ehemaligen Tchibo-Chefs Günter Herz und seiner Schwester Daniela verwaltet. Mayfair hatte den Germanischen Lloyd vor sechs Jahren gekauft.


Quellen

weitere Quellen / Literatur



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