GründungslandDeutschland
StammsitzBremen
HauptgeschäftSchiffbau – See
Gründungsjahr1926
aktueller Status1945
letzte Aktualisierung 2015


Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


„DESCHIMAG“ DEUTSCHE SCHIFF- UND MASCHINENBAU AG

Als Gründungsdatum wird gerne der 26. März 1872 angegeben, da zu diesem Zeitpunkt unter Übernahme der Firma C. Waltjen & Co., die Actien-Gesellschaft „Weser“ in Bremen mit einem Grundkapital von 1.500.000 Thalern Kurant (1887 auf 2.500.000 Mark umgeschrieben) gegründet wurde. Richtig wäre jedoch wohl eher der 28. Dezember 1926. An diesem Tag wurden Vulcan Werft Hamburg und Joh. C. Tecklenborg Werft, Stettin an die AG Weser angegliedert und die Deutschen Schiff- und Maschinenbau AG (Deschimag) entstand.

Neben Schiffen, Baggern, Schwimmdocks, Dampfmaschinen, Dampfturbinen und Dieselmotoren für den Schiffsantrieb wurden auch hydraulische Kupplungen und Getriebe und Schiffskessel hergestellt. Schwerpunkt war jedoch der militärische Schiffbau.

Da alle anderen Werften entweder verkauft, geschlossen oder in den Konkurs getrieben wurden, bestand die Deschimag letztlich aus dem Werk „Weser“ mit der Schiffswerft Bremen-Gröpelingen und der Schiffsreparaturwerkstatt Bremen-Freihafen und dem Werk G.Seebeck A.-G. in Wesermünder-Bremerhaven und Geestemünde. Sowie den später stillgelegten Werken Stettiner Vulcan und Joh. C. Tecklenborg, Werft-, Dock- und Slipanlage in Wesermünde-Geestemünde.

Beherrscht wurde die „Deschimag“ von Bremer Kaufleuten und Unternehmungen, was sich beispielsweise darin ausdrückte, dass Ernst Glässel (Globus-Reederei und Norddte. Lloyd) im Aufsichtsrat saß und der Bankier J.F. Schröder (Inhaber der gleichnamigen Bremer Bank und an anderen Unternehmen wie der Dampfschiffahrtsgesellschaft Hansa und des Norddte. Lloyd beteiligt) Vorsitzender des Aufsichtsrates war.

Die „Deschimag“ vereinigte zwischen 1927 und 1928 schließlich 8 Werften

Actien-Gesellschaft „Weser“, Bremen
– Vulcan-Werke Hamburg, A.G.
– Joh. C. Tecklenborg A.G., Wesermünde
– Vulcan-Werke Stettin A.G.
– G. Seebeck A.G., Wesermünde
– Actien-Gesellschaft „Neptun“, Rostock
– Nüscke & Co. A.G., Stettin
– Frerichswerft A.G. Einswarden

In den folgenden Jahren wurden jedoch fast alle Werften der Deschimag verkauft oder geschlossen bzw. gingen Konkurs. Der Deschimag-Konzern bestand letztlich nur noch aus der Stammwerft (AG Weser, Werk Bremen) und der Seebeckwerft in Wesermünde. Doch der Schiffsneubau kam völlig zum Erliegen und im Sommer 1932 stand das Unternehmen kurz vor dem Konkurs. Erst im Mai 1934 konnte wieder der Stapellauf eines Neubaus gefeiert werden..


weitere Quellen / Literatur


Zusammenhang


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