Christoph Burmester Reederei KG
Christoph Burmester Reederei KG
GründungslandDeutschland
StammsitzLauenburg
HauptgeschäftBinnenschifffahrt
Gründungsjahr1935
aktueller Statusaktiv – seit 1996 Hauptsitz in Luxembourg
letzte Aktualisierung 2017

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Christoph Burmester Reederei KG

ab 1996 wurden aus Steuergründen die Schiffe wohl unter  Burmester Luxemburg SarL, Luxembourg geführt. Nach jüngeren Informationen fahren sie aber wieder deutscher Flagge.

1934

Die Firma L & P Burmester, Lauenburg, deren Inhaber die Herren LUDWIG, PAUL und MATTHIAS Burmester sowie Johannes Mewes, sämtlich aus Hamburg, waren, wurde am 27. Dezember von Johannes Mewes allein übernommen und die Burmesters ausgezahlt.

 

Das als Vorgeschichte… Hier beginnt die CHRISTOPH-Burmester-Geschichte:

Der der vorgen. Burmester-Firmierung gehörende Schleppkahn CHARLOTTE wurde für 10.000 Mark von CHRISTOPH Burmester (* 22.11.1900) gekauft, der während seiner Fahrenszeiten sehr sparsam war und für einen solchen Zweck einiges Geld zurückgelegt hatte.

15. Januar 1935

Dieser 1892 bei Hitzler gebaute eiserne Plauermaß-Kahn mit hölzernem Boden bildete den Grundstock der am 15. Januar eingetragenen Binnenschiffsreederei Christoph Burmester.

 

Befrachtet wurde das Schiff von Behnke & Mewes in Hamburg und wurde gleich auf der ersten Reise nach Cosel an der Oder befrachtet.

Bereits im gleichen Jahr bestellte CB, sich des Risikos durchaus bewusst, bei Berninghaus in Köln seinen ersten Motorfrachter, die NIEDERHEIN, die bei Rhenus in Charter ging.

1936

Schon im Folgejahr bestellte er bei der Bayrischen in Erlenbach ein weiteres Motorschiff, das als LUDWIG BURMESTER zunächst bei der Rhenania in Fahrt kam.

1937

Beide Schiffe fuhren zunächst auf dem Rhein von den Niederlanden bis nach Basel, bis sich 1937/38 die Gelegenheit ergab die Schiffe auf der Elbe, dem Hausrevier, zu beschäftigen.

1939

MS CHARLOTTE außer Dienst gestellt und von Droschner, Ratenow kam die PAUL BURMESTER in Fahrt.

1940

bereits folgte von Gustav Schinke, Bad Schandau die GUSTAV BURMESTER.

1944

Auch während des 2. Weltkrieges wurden die Burmester-Schiffe von Behnke & Mewes auf der Elbe beschäftigt, soweit nicht „kriegswichtige Transporte“ zu fahren waren.

1945

Zu Kriegsende wurden Schiffe in die Sudemündung verlegt um sie vor Kampfhandlungen zu schützen. Die Schiffe wurden nach Einstellung der Kampfmaßnahmen – unter weißer Flagge – nach Niedersachsen verlegt um sie dem Zugriff der sowjetischen Besatzungstruppen zu entziehen. Der Neuanfang war schwer….Berlin-Blockade, zerstörte Fluss- und Kanalbrücken, wenig Ladungsaufkommen.

Dennoch konnte CB seine Schiffe – eines war doch verloren gegangen – recht gut beschäftigen – Kohle, Mehl, Brikett und auch Reparationsgüter wurden transportiert.

1947

bekam CB von den Alliierten die Genehmigung zum Neubau von 2 Barkassen bei Hiltzler. (Selbst Reparaturen waren zu der Zeit stark rationiert.)

1948

Bereits wenige Monate nach Währungsreform zeichnete die Lage in der Trockenschifffahrt ein schlechtes Bild. CB sondierte die Lage in der Tankschifffahrt.

1952

Persönliche Verbindungen zu Herrn Paul Eberhardt (Peters & Co) und zu Herrn Müller (Leth & Co.) führten schließlich zu dem gewagten Schritt bereits jetzt bei Hitzler einen neuen Tanker bauen zu lassen.
Zunächst wurde Berlin mit Erdöl versorgt, dann verlegte er über See an den Rhein und fuhr aus dem Emsland nach Wesseling.

1954

wurde bereits „auf Druck von Hitzler“ ein weiterer Tanker bestellt, der ebenfalls von Peters & Co auf dem Rhein beschäftigt wurde.

1955

Die Situation auf dem Rhein verlief sehr günstig, so dass zwischen 1955 und 1960 insges. 6 neue Tanker bei Hitzler für CB entstanden.

Der Schwerpunkt lag nun im Bereich der Elbe und Berlins – trotz der vielen kontraproduktiven Maßnahmen der DDR-Behörden -, wenngleich auch der Rheinstrom nicht außer Acht gelassen wurde.

1973

Die Ölkrise traf das Tankgewerbe schwer und auch das Transportaufkommen nach Berlin – wo zeitweilig der Hauptsitz des Unternehmens etabliert war – erlebte einen allgemeinen Rückgang.

1985

Nach wie vor betreibt das Unternehmen Binnen-Tankschifffahrt mit sechs bis zehn universell im Gesamteuropäischen Raum einsetzbaren Binnen-Tankschiffen.
Allerdings kann momentan über die Zeit nach 1985 nicht recherchiert werden.

1988

Christoph Burmester stirbt in Lauenburg. Erben wurden die drei Töchter – Hanna Krützfeld, Edith Breckwoldt und Charlotte Büchting. Hanna Krützfeld übernahm zunächst die Geschäftsführung. Sie baute zunächst einmal während der schweren Zeiten in der Binnenschifffahrt Alttonnage ab.

1996

Die Burmester-Führung erkannte die Steuervorteile Luxemburgs und die günstigeren Bedingungen für die Schiffsbesetzung nach den Gesetzen des Landes und gründete die Christoph Burmester S.A.R.L. in Roedt/Lux. und verlegte nach und nach die Aktivitäten von Lauenburg nach dort.

1998

Das Luxemburger Unternehmen übernahm fünf der Burmester-Schiffe aus den Jahren 1970-81 und brachte sie unter das Luxemburger Register von Grevenmacher.

2001

Christian Büchting, Schiffahrtskaufmann und Enkel des Gründers, Sohn von Charlotte Büchting, übernahm nun die Geschäftsleitung der Reederei. Er verfolgte einen strikten Konsolidierungs- und Modernisierungkurs.

2003

Es kam zu einem Gesellschafterwechsel bei dem 50 % der Geschäftsanteile an Christian Büchting gingen. Weitere 50 % hält nun Frank Beckwoldt, ebenfalls ein Enkel und Sohn von Edith Beckwoldt. Die Familie Krützfeld zog sich zu dieser Zeit aus dem Unternehmen zurück.

2009

Mit der CHRISTOPH BURMESTER – 86 x 9,5 m – ging der erste Doppelhüllen-Tanker der Reederei in Fahrt. Das Schiff ist für den Einsatz im Kanalgebiet optimiert.

2010

Bei Groningen Shipyard wurde am 25. Juni mit der TOM BURMESTER ein weiterer Doppelhüllen-Tanker zu Wasser gelassen.

2012

Auch die jetzt in Fahrt genommene GEORG BURMESTER ist ein Doppelhüllen-Tanker, der 3. nun und das erste Schiff der Sunrise-Baureihe –

Neben der massiven Reduktion von Kohlendioxid, Schwefeloxid und Stickoxid ergeben sich über eine Betriebsdauer von 25 Jahren oder mehr auch erhebliche finanzielle Vorteile. Das Sunrise-Konzept ermöglicht bereits im ersten Betriebsjahr eine Einsparung von 17.000 Euro“, sagt Dr. Carsten Hochkirch von „FuturShip“. Ein triftiger Grund, warum sich die Groninger Werft für eine Optimierung des Designs entschieden hat.

2014

Christian Burmester ließ sich vom Sunrise-System so überzeugen, daß im März d. J. mit dem TMS NICOLE BURMESTER ein weiteres „Sunrise“-Schiff in Fahrt kam. In der Tat konnte man eine Treibstoffersparnis von 30 % registrieren und eine größere Wartungsfreiheit.

2015

Neben 4 Doppelhüllen-Tankern hält Burmester noch 7 Einhüllen-Schiffe in Fahrt. Da man noch heute unter der durch die Oeltrans-Pleite verursachte Krise leidet, mussten weitere Doppelhüllen-Neubauten zunächst eingefroren werden.

2017

Mit LOTTI BURMESTER folgt ein drittes SUNRISE-Schiff von der GS Werft in Groningen.
Im Büro arbeiten derzeit nur die Inhaber, Nicole und Christian Büchting. Ihr Sohn Tom wird folgen.



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