Schiffswerft Hans Boost Maschinen- u. Stahlbau GmbH & Co. KG, Trier
Schiffswerft Hans Boost Maschinen- u. Stahlbau GmbH & Co. KG, Trier
GründungslandDeutschland
StammsitzTrier
HauptgeschäftSchiffbau – deutsch – binnen
Gründungsjahr1920
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2015

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


Schiffswerft Hans Boost Maschinen- u. Stahlbau GmbH & Co. KG

1920

Der Schlossermeister Hans Boost gründete 1920 Schlosserei an die er schon zwei Jahre später eine kleine Schiffswerft im Süden der Stadt angliederte. Hier wurden neben Stahlbau- und Schlosserarbeiten aller Art, bis 1949 über 27 Moselfähren, Kies- und Fährnachen, Motorboote und Baggermaschinen gebaut.

1950

Als sich 1950 in Frankreich der Wunsch nach einer Schiffbarmachung der Mosel verstärkte, entschloss sich Hans Boost, am jetzigen Standort im Norden der Stadt eine neue Werft zu errichten.

1956

Jetzt wurde mit dem Ausbau der Mosel zur Großschifffahrtstrasse begonnen. In dieser Zeit konnten große Reparaturen an den Schiffen und Spezialgeräten die am Moselausbau beschäftigt waren, ausgeführt werden.

1958

Nun trat der Sohn des Gründers, Dipl. Schiffbau-Ing. Ernst-Eugen Boost in das väterliche Unternehmen ein. Sein Schwerpunkt sollte im Ausbau der Exporttätigkeit des Unternehmens liegen.

1961

In den sechziger Jahren wurde neben einem stark wachsendem Schiffbaumarkt, ein zusätzliches Standbein mit der Entwicklung und Fertigung von Spezialmaschinen für die Schuh- und pharmazeutische Industrie aufgebaut.

1966

Fertigstellung eines Fluss-Fährschiffes. Es wurde in den Folgejahrejahtren als „Flächenpeilschiff“ BINGERBRÜCK vom WSA Bingen eingesetzt. (2015 wurde sie als FS CHRISTOPHORUS nach Bad Godesberg/Niederdollendorf verkauft. Sie ersetzt das FS CHRISTOPHERUS II, das an die Mosel verkauft wurde)

1972

1972

Das Motortankschiff TS WÖRTH lief bei Boost, Trier für Nicolaus Kaufer vom Stapel

1985

Bis in die Mitte der achtziger Jahre konnten Schiffe in 17 Länder exportiert werden. Ernst-Eugen Boost legte zudem großen Wert auf die Festigung der bis heute anhaltenden, hervorragenden Beziehungen zu den öffentlichen Ämtern der Wasserverwaltung und zum Bundesamt für Wehrtechnik. In diesem Jahr wurde z. B. die Schlepp-Barkasse AK 1 mit der Bundeswehrkennung Y 1671 abgeliefert.

1991

Nachdem Anfang der neunziger Jahre der „eiserne Vorhang“ zu Osteuropa wegfiel, hatte dies aufgrund des starken Lohngefälles zwischen Ost- und Westeuropa, weitreichende Konsequenzen. Auf einen in sich zusammenbrechenden Neubaumarkt musste die Werft in kürzester Zeit reagieren. Mit einer reduzierten Mannschaft beschäftigte man sich in der Folgezeit wieder verstärkt mit Grundinstandsetzung, Neumotorisierung und Verlängerung von Wasserfahrzeugen aller Art.

 

Eine eigene Konstruktionsabteilung konnte aufrecht gehalten werden, so dass nach wie vor Schiffe „konstruiert in Trier“ hergestellt werden können.

 

Rüdiger Boost *1964 – Sohn von Ernst Eugen Boost – tritt in die Geschäftsleitung ein.

1993

Neben einer Vielzahl von Kleinfahrzeugen, Baggern, Fähren und kleinen Fahrgastschiffen wurden bis 1993 auch 16 Binnenfrachter und Tankschiffe mit einer Tragfähigkeit bis zu 3500 t gebaut.

2004

Die Werft versuchte erneut in das Neubaugeschäft einzusteigen. Voraussetzung dafür, dass in Trier wieder Kapazitäten für Neubauprojekte geschaffen werden konnten, ist ein Mix aus einer guten eigenen Stamm-Mannschaft, einem über Jahre gewachsenem Know-how und fleißigen externen Arbeitskräften. Nach einer Verlängerung der Helling auf 135 m können auch Abmessungen modernster Schiffstypen in Trier gebaut werden. Für die nächsten Jahre ist die Arbeit gesichert. Die niederländische Firma Vranken sorgte für erste Aufträge.

2005

10 Jahre war kein Schiffskörper mehr auf der Boost-Werft gebaut worden. Dafür läuft dann aber gleich das längste Binnenschiff vom Stapel, das je auf einer deutschen Binnenwerft gebaut wurde. Bezeichnenderweise trägt es aus dem flämischen übersetzt den Namen Zwerg – MS LUTIN. Etwa 1.000 t Stahl wurden für diesen 4.500-tonner verbaut.

2006

Das 2. Schiff für Vranken wird auf Kiel gelegt.

2007

Vranken gibt ein 3. Schiff bei Boost in Auftrag.

2008

Das 5. Containerschiff – seit 2004 – ist in Arbeit und weitere 3 Festaufträge stehen in den Büchern, so daß man bis Ende 2009 beschäftigt ist.



Links


Hinweis

Markennamen und Warenzeichen

Diese Website ist privat und nicht kommerziell. Markennamen und geschützte Warenzeichen sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Die Nennung von Markennamen und geschützter Warenzeichen hat lediglich beschreibenden Charakter. Genannte Marken stehen in keinerlei Partnerschaft oder Kooperation zu Marcollect.de. Weitere Informationen können Sie unseren Informationen zum Datenschutz entnehmen.


Unterstützung

… hier fehlen noch Informationen

Die Inhalte dieser Website wurden zeit seines Lebens von meinem Vater aus den unterschiedlichsten Quellen zusammen getragen. Da sich unsere Welt deutlich schneller entwickelt, als ein Einzelner die Zusammenhänge erfassen, geschweige denn niederschreiben und aktualisieren kann, sind viele Beiträge noch ausbaufähig. Sollten Sie zu diesem oder einem anderen Beitrag Ergänzungen oder Korrekturen haben, freue ich mich über eine Nachricht. Weitere Informationen zu möglichen Unterstützungen finden sie in den F.A.Q.


Hinweis

Link auf externe Website

Diese Seite enthält einen oder mehrere Links auf externe Websites. Für die Inhalte und die Rechtskonformität externer Websites sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Sollte/n die verlinkten Seiten gegen geltendes Rechts verstoßen bitte wir um einen Hinweis darauf. Wir werden den/die Link/s dann umgehend entfernen. Weitere Informationen können Sie unseren Informationen zum Datenschutz entnehmen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

19 − dreizehn =