E. Berninghaus Kölner Werft GmbH & Co. KG
E. Berninghaus Kölner Werft GmbH & Co. KG
GründungslandDeutschland
StammsitzKöln
HauptgeschäftSchiffbau – deutsch – binnen
Gründungsjahr1929/31
aktueller Status1976 erloschen
letzte Aktualisierung 2010

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


E. Berninghaus – Kölner Werft GmbH & Co. KG

1866

Ewald Berninghaus - Dampfkesselwerke, Duisburg-Ruhrort

wurde von Ewald Berninghaus in Duisburg zunächst als Dampfkesselfabrik gegründet.

1869

Durch den Bau von Schiffskesseln und den damit verbundenen Reparatur- und Veränderungsarbeiten ergab es sich, eine Schiffswerft anzugliedern.

1873

wurde dort als erster Neubau ein Raddampfer für Gebrüder Acker & Co in Walluf erstellt.

1875

veranlassten die engen Beziehungen zum Kohlebergbau Berninghaus eine Reparaturstelle in Herne einzurichten, die sich nach 1912 zu einem bedeutenden Kessel – und Apparatebau entwickelte.

1888

wurde in Duisburg am Zollhafen eine weitere Werft erworben, so dass der Schiffbau auf zwei Werftplätzen betrieben wurde.

1890

wurde die erste selbstentwickelte Schiffsmaschine gebaut.

1910

Anlässlich der Weltausstellung 1910 in Paris erhielt das Unternehmen einen Grand Prix für den dort ausgestellten Schiffsdampfkessel.
Angegliedert wurde eine eigene Gießerei zur Herstellung der erforderlichen Gussstücke.

1922

1922

Bild von „Dewi’s“ Vater – gefunden im Binnenschifferforum 

 


 

 

Der Radschleppdampfer OSCAR HUBER,wurde bei Berninghaus erbaut. Er ist der letzte noch als Museumsschiff vorhandene Vertreter dieses früher den Rhein beherrschenden Schiffstyps.

1925

gehörte Berninghaus mit etwa 750 Mitarbeitern zu den größten und bekanntesten Binnenschiffswerften der damaligen Zeit.

1929

Caspar Berninghaus musste am Marientor in Duisburg wegen einer vorgesehenen Uferbegradigung den Neubaustandort aufgeben. Er konnte als Ersatz in Köln die ehemalige Zweigwerft der Firma Gebrüder Sachsenberg, Schiffswerft und Maschinenfabrik, Rosslau, übernehmen. Während in Duisburg nur noch Apparate­, Behälter­ und Stahlbau betrieben wurde, konzentrierte Berninghaus den Schiffbau gänzlich auf den Kölner Standort.

Dort firmierte man nun unter Ewald Berninghaus, Kölner Schiffwerft, wobei im Logo das D durch ein K ersetzt wurde.

1951

Berninghaus modernisierte auch das Logo, gab ihm gelb/blaue Farbe mit dem integrierten B.
Ab den 50-ziger Jahren wurden auf dieser Werft viele moderne Fahrgastschiffe entwickelt und gebaut, so auch für die Köln – Düsseldorfer Rheindampfschifffahrt das Kabinenschiff „Nederland“ und die drei großen Fahrgastschiffe „Berlin“, „Deutschland“ und „Lorely“.

1966

1966

Aus dem Privatarchiv von Karl Scherf, Duisburg

1976

Die Kölner Werft wurde geschlossen.
Bereits kurz nach dem Zusammenbruch wurde als Auffanggesellschaft die Köln­ Deutzer­Werft GmbH & Co. KG KDW gegründet. Ziel dieser Firmierung war der Erhalt des Werftstandortes einschließlich der Helling­ und Hafenanlagen. Von Beginn an konzentrierte man sich auf den Bereich der Schiffsinstandsetzung weil dieser im Gegensatz zum Schiffsneubau als wirtschaftlich tragbar angesehen wurde.

1978

1978

schließlich folgte die Gründung der heutigen Kölner Schiffswerft Deutz GmbH & Co. KG – KSD



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