ATG Alster-Touristik GmbH
ATG Alster-Touristik GmbH
GründungslandDeutschland
StammsitzHamburg
HauptgeschäftFahrgastschifffahrt – binnen
Gründungsjahr18??
aktueller Statusaktiv
letzte Aktualisierung 2008

Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


ATG Alster-Touristik GmbH

1800

Mit der Besiedlung rund um die Alster, entstand ein Ruderbootverkehr.

1854

Der aus Bremen stammende, auf der Uhlenhorst ansässige Assekuranzmakler Gustav Adolph Droege kam auf die Idee, sich beim Senat nach langen Diskussionen und Prüfungen eine Schiffslinie konzessieren zu lassen.

1857

Droeges Schiff, ein Rheindampfer, schlug leck und sank aber 1857 auf der Überfahrt vom Rhein in die Elbe.

1859

Der Schiffsmakler Johan Peter Parrau hatte mehr Erfolg. Er startete einen neuen Versuch und ließ auf der „Reiherstieg Schiffswerft und Kesselschmiede“ ein kleines Alster-Dampfboot bauen. So nahm sein in Hamburg gebautes Schiff „Alina“, am 15 Juni den ersten Linienbetrieb über die Alster bis zum Mühlenkamp und nach Winterhude auf. Neue Fährverbindungen entstanden zwischen dem Uhlenhorster Fährhaus und dem Fährdamm Harvestehude.

1888

Für Kaiser Wilhelm II wurde sogar ein Prunkboot gebaut, das Lohengrins Schwan nachempfunden war, mit dem er am 29. Oktober über die Alster schipperte.

1890

Ab nun pendelten Alsterdampfer im Linienverkehr vom Jungfernstieg durch den Eilbekkanal, über  die Richardstraße bis zur Von-Essen-Straße und zurück. 30 Dampfer schipperten um die Jahrhundertwende über die Alster.

1911

Die Fahrgastzahlen stiegen auf knapp 11 Millionen. Damit hatte die Alsterschifahrt ihre Blütezeit erreicht. Das Aussehen der Dampfer änderte sich in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg, es entstand der „Glattdecker-Typ“ mit durchlaufenden Hecks.

1917

Diese Blütezeit wurde durch den Ersten Weltkrieg wegen Kohlenmangels beendet und später aufgrund der Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs wie U- und Straßenbahnen, die zudem noch geringere Fahrtzeiten vorzuweisen hatten, nie wieder erreicht.

1919

Nach Kriegsende ging die Alsterschifffahrt in den Besitz der Hamburger Hochbahn AG über.

1935

Im Februar wurde das erste von 10 neuen Motorschiffen mit großen Aufmärschen und Festreden getauft.

1939

Gleich zu Beginn des zweiten Weltkrieges wurde die Alsterschifffahrt am 28. August mit Ausnahme der Fähre zwischen Harvestehude und Uhlenhorst eingestellt.

1946

„Die Alsterschiffe sind ein Symbol des Friedens“, erklärte Hamburgs 1. Bürgermeister Max Brauer.
Auf seine Anordnung nahm die Alsterschifffahrt am 25. November wieder ihren Linienbetrieb auf. Rund 3,4 Millionen Fahrgäste nutzten in den 50er Jahren dieses Angebot, auch die Alsterrund- und Lampionfahrten bei Nacht erfreuten sich großer Beliebtheit, da neue moderne Schiffe, die „Eilenau“ und die „Seebek“ eingesetzt wurden. Doch die Zeit als Verkehrsmittel war abgelaufen.

1977

Als die Linienschifffahrt in den 70er Jahren ein steigendes Defizit verzeichnete, setzte die Hochbahn verstärkt auf Touristikfahrten. Mit der Gründung der ATG Alster- Touristik GmbH am 27. April wurde das Programm auf touristisch interessante Fahrten ausgerichtet.

1983

Kanal- und Fleet-Fahrten, Dämmertörns, Vierlande-Fahrten und auch die Schiffscharter gewannen an Bedeutung. Die Linien selbst fuhren 1983 mit nur noch 690.000 Fahrgästen ein Defizit von 1,3 Millionen Mark ein.

1984

Am 7. Februar beschloss der Hamburger Senat deshalb, die Linienschifffahrt einzustellen. Die gleiche Tour wird seither als Alster-Kreuz-Fahrt angeboten: 9 Anleger werden stündlich angefahren. In diesem Jahr startete die Förderung durch die Volksfürsorge Versicherungsgruppe. Damit bleibt die Alsterschifffahrt, insbesondere die Alster-Kreuz-Fahrt der Stadt Hamburg und ihren Gästen erhalten.

 

Mit dieser beispielhaften Förderung begann auch eine neue Epoche:

1987

Die „Goldbek“ wurde zum exklusiven Salon-Schiff umgebaut und Neubauten eines neuen Schiffstyps folgten: „Schleusenwärter“ (1990), „Quarteerslüüd“ (1994), „Alsterschipper“ (1998).

1995

wurde erstmalig ein Cabrio gebaut, 1996 folgte ein zweites.

2000

In diesem Jahr wurde der damals weltgrößte Solarkatamaran „Alstersonne“ in Fahrt gesetzt. Das Schiff zeichnet sich durch sein gediegenes Design und die Tatsache aus, dass ausschließlich Strom für alle Verbraucher verwendet wird.

2002

Die ATG Alster-Touristik GmbH feierte mit einer großen Ausstellung zur Geschichte der Alsterschifffahrt, einem Feuerwerk auf der Binnenalster und der Herausgabe des Buches „Geschichte der Alsterschifffahrt“ ihr 25jähriges Jubiläum.

2003

folgte mit dem „Fleetenkieker“ ein weiterer Neubau des flachen Typs.

2004

startete das Jubiläumsjahr der 20jährigen Förderung der Alster-Touristik durch die Volksfürsorge Versicherungsgruppe mit einer großen Auslaufparade. Anlässlich des Jubiläums hat die Volksfürsorge ihr Engagement bis einschließlich 2007 verlängert.
Noch im Sommer wurde die Restaurierung der denkmalgeschützten „Aue“ abgeschlossen und das Schiff wieder in Fahrt gesetzt. Mit Unterstützung der Volksfürsorge ist es der ALSTER-TOURISTIK gelungen, dieses Wahrzeichen Hamburgs als festen Bestandteil des Stadtbildes zu sichern.

2005

Seit diesem Jahr fährt der Alsterdampfer „Osterbek“ als Hamburgischer Botschafter auf dem Mittellandkanal vor der Autostadt Wolfsburg. Die Besatzung stellt die ATG, die weiterhin Eigentümer ist.

2006

Die im Herbst 2004 begonnene Neugestaltung des Anlegers Jungfernstieg ist Anfang dieses Jahres fast abgeschlossen. Die ATG ist in ihr neues Betriebsgebäude „Bastion“ eingezogen.
Die Informationsstelen wurden installiert und die während der Bauphase angemieteten Pontons für Liegeplätze zurückgegeben.

Vom 19. bis 21. Mai wird der neugestaltete Jungfernstieg mit einem großen Fest eingeweiht.

Außerdem erwartet die ATG zum Saisonbeginn 2006 die Ablieferung eines weiteren neuen Schiffes.

2008

Am 29. August tauften die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Anja Hajduk und Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee das weltweit erste im Linienverkehr eingesetzte Fahrgastschiff mit Brennstoffzelle – die ALSTERWASSER. Für dieses Schiff wurde eigens eine Wasserstoff-Tankstelle an der Alster angelegt. Das Schiff wurde bei SSB in Hamburg-Oortkaten erbaut.


Quellen

weitere Quellen / Literatur


Links


Zusammenhang


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