Abu Dhabi MAR Kiel GmbH - ADMK
Abu Dhabi MAR Kiel GmbH – ADMK
GründungslandDeutschland
StammsitzKiel
HauptgeschäftSchiffbau – See
Gründungsjahr2011
aktueller Statusab 2015 German Naval Yards
letzte Aktualisierung 2015


Weitere Flaggen aus der Firmengeschichte – nur weil hier keine Abbildungen sind, heißt das nicht, das es keine anderen Flaggen gab – sie fehlen dann aber in der Sammlung


ADM Kiel GmbH

Gemeinsam verwaltet und von einem Management-Team geführt ist die ADM Kiel GmbH einer von drei schleswig-holsteinischen Werftstandorten. Zum deutschen Werftenverbund gehören weiterhin die Schwesterbetriebe LINDENAU Werft GmbH in Kiel-Friedrichsort sowie die NOBISKRUG GmbH in Rendsburg. Alle drei Standorte besitzen komplementäre Werftanlagen und Fähigkeiten. Insgesamt sind hier rund 1000 hochqualifizierte Arbeitskräfte beschäftigt.

2009

2009

Bis 1986 war die Werft NOBISKRUG unabhängig, dann ging sie in Konkurs. 1987 wurde sie von HDW gekauft, mit der sie 2005 zur ThyssenKrupp Marine Systems AG fusionierte. Nach dem Verkauf am 1. Oktober 2007 gehörte die Werft der eigens gegründeten Eagle River Capital Ltd. auf Guernsey.
Seit 2009 gehört die Werft Nobiskrug zur 2007 gegründeten Privinvest Holding. Dieser Gruppe gehören ebenfalls die französische Werft CMN und ADM Shipyards in Abu Dhabi an.

2011

2011

2011 hat HDW die Führung im Bereich Unterwasser innerhalb der TKMS übernommen. Die zivilen Überwasser-Aktivitäten sind der ausgegliederten HDW-Gaarden GmbH übergeben worden, die sich
zwar das Firmengelände teilen, aber buchungstechnisch eigenständig sind.
Der zivile Teil von HDW (HDW Gaarden) wurde von der Privinvest Holding (Sitz in Beirut und Abu Dhabi) unter Führung des libanesischen Haupteigners Iskandar Safa übernommen und heißt seitdem „Abu Dhabi MAR Kiel GmbH“ (ADMK).

2013

Lindenauwerft, Kiel

Zum 1. Januar übernahm die Privinvest-Gruppe die Lindenau-Werft in Kiel als dritten Standort in Deutschland. Zu diesem Unternehmen gehören bereits die Rendsburger Werft Nobiskrug und die Werft ADM Kiel in Gaarden, mit denen nun ein Werftenverbund für Reparatur- und Umbauarbeiten mit kurzen Liegezeiten zur Verfügung steht, bei denen auch die anderen Standorte des Verbundes genutzt werden können. Dazu werden die Werftanlagen umgebaut. Die Helling wurde stillgelegt und die drei großen Krane daran abgebaut.

2015

2015

Per 31. März firmierte ADM Kiel GmbH um. Privinvest hatte mittlerweile alle Anteile an der ADM-Gruppe übernommen. Neuer Name : GERMAN NAVAL YARDS Kiel GmbH.
Grund für die Umfirmierung:
Nach nur vier Jahren ist Abu Dhabi Mar Kiel (ADMK) schon wieder Geschichte: Der neue Name German Naval Yards GmbH steht für den Wandel von der Handelsschiffswerft zur Marinewerft.

 

Handelsschiffe und Offshore-Plattformen werden jedoch kaum noch nachgefragt, während der Marineschiffbau boomt. Das weltweite Interesse an U-Booten, Patrouillenbooten und Korvetten aus Deutschland ist größer als jemals zuvor. Nach Saudi-Arabien, Algerien und Südafrika will nun auch Israel Korvetten aus deutscher Produktion erwerben. Dem Vernehmen nach sollen vier Schiffe mit einem Gesamtpreis von mehr als einer Milliarde Euro an der Förde gebaut werden. Anfang vergangener Woche haben israelische Militärs in einem Bericht der israelischen Zeitung „Haaretz“ eine unmittelbar bevorstehende Auftragsvergabe angekündigt.

 

Israel verhandelt schon seit Monaten mit der Kieler ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), die den Auftrag als Generalunternehmer abwickeln soll. Die Fertigung der Schiffsrümpfe soll die bisherige ADMK-Werft mit ihren 250 Mitarbeitern übernehmen. Der Bau der Korvetten würde die Auslastung der German Naval Yards in Kiel langfristig sichern. Ein ähnliches Projekt wickelt die Kieler Werft gerade für die Marine Algeriens ab. Die politischen Weichen für das Israel-Geschäft waren im Dezember gestellt worden. Die Bundesregierung hatte kurz vor Weihnachten signalisiert, den Bau der Korvetten mit bis zu 300 Millionen Euro zu unterstützen.

 

Für die algerischen Auftraggeber war der arabische Name offenbar kein Problem, für die Israelis schon. Sie wollten die Schiffe aus deutscher Produktion, wünschten sich aber einen neutralen Namen der Herstellerwerft, hieß es vergangene Woche auf der ADMK-Betriebsversammlung. Umgekehrt gibt es auch in der arabischen Welt Vorbehalte gegen ein israelisches Kriegsschiff mit arabischem Typenschild. Als Königsweg gilt der neue Name.


Quellen

weitere Quellen / Literatur


Zusammenhang


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