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Gruppen von Tischflaggen aus der Seeschiffahrt

Groups of table flags from shipping




Der Bremer Rhederverein im 125 Geschäftsjahr Bremer Rhederverein im 125. Geschäftsjahr

...... 125 Jahre Bremer Rhederverein.......

Am 1. März des Jahres 1884 fanden sich 35 Bremische Reeder zusammen und gründeten, nach dem Vorbild des bereits im Jahre 1837 gegründeten Vereins Hamburger Rheder, den " Verein der Rheder des Unterwesergebietes ".
Die Bremische Handelsflotte zählte zu dieser Zeit 356 Seeschiffe - allesamt Segelsschiffe wie derzeit üblich. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hermann Henrich Meier, Mitbegründer des Norddeutschen Lloyd, gewählt.
Im Jahre 1890 bestand die Bremer Seeflotte aus 212 Segelschiffe und die Zahl der Dampfschiffe war bedreits auf 130 angestiegen.
Der Erste Weltkrieg (1914-1918) bremste die positive Entwicklung der bremischen Handelsschiffahrt. Bei Ausbruch des Krieges verfügte die Bremische Flotte über 446 Schiffe mit fast 1,5 Mio BRT. Als die englische Seeblockade der Nordseezugänge ab November 1914 den Schiffsverkehr behinderte, stellten die bremischen Reedereien ihre Dienste ein.
Am 30. Januar 1918 erfolgte die Umbenennung des " Verein der Rheder des Unterwesergebietes " auf den noch heute gültigen Vereinsnamen " Bremer Rhederverein ".
Im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erlitt die bremische Flotte schwere Verluste. Was nicht kriegszerstört oder requiriert war, musste nach Kriegsende (7./8. Mai 1945) von Dezember 1945 bis Mai 1946 als Reparationsleistung an die Alliierten abgeliefert werden. Der Bau neuer Seeschiffe war bis 1951 nicht erlaubt.
Im Jahre 1966 waren es die Bremischen Häfen in denen der erste für Deutschkand bestimmte Container angelandet wurde. Ein damals ungeahnter Boom, an dem Bremerhaven noch heute in ungeheurer Weise partizipiert, nahm seinen Lauf.
Als der Bremer Rhederverein 1984, mit 22 Mitgliedern sein 100jähriges Jubiläum feierte, fuhren noch 150 Schiffe unter Bremer Flagge.
Aufgabe des Bremer Rhedervereins ist es heute, im 125. Geschäftsjahr, wie schon zur Gründung im Jahre 1884 sich für optimale Rahmenbedingungen am Schifffahrtsstandort Bremen einzusetzen und die positive Entwicklung der Bremer Reeder zu begleiten und zu unterstützen. 27 ordentliche Mitgliedsfirmen zählt der Verein in diesem Jubiläumsjahr. Von 26 der Mitglieder werden hier die Hausflaggen gezeigt.... die letzte - es ist die Bremer Landesbank - kommt vielleicht auch noch zur Sammlung ?.....

Es konnten hier nur wenige Punkte angerissen werden. Wer mehr wissen möchte... der Bremer Rhederverein hat eine gute Chronik herausgebracht, die bei der Geschäftsstelle erworben werden kann.




Leer - eine Stadt mit Flair.....

und nach eigenen Angabe, nach Hamburg der zweitgrößte Schiffahrts-standort Deutschlands...
Vor 20 Jahren hätte noch niemand diese rasante Entwicklung vorausgesehen.
Auslöser für diesen Boom waren in erster Linie Kapitäne aus Leer und umzu. Alfred Hartmann, Hermann Buss, und der Ditzumer Roelf Briese. Auch aus "dem Fehn" zogen Kapitäne nach und stärkten so den Schiffahrtsstandort Leer, der mit dem Institut Seefahrt an der FH (früher als Seefahrtschule bekannt) auch für den eigenen Nachwuchs sorgt.
Zudem wird auf dem MS EMSSTROM der GGT Emsstrom mbH (in Trägerschaft u. a. auch der Leeraner Reeder) seemännisches Personal ausgebildet. Eine autarke Schiffahrtslandschaft also, die aber auf der homepage der Stadt Leer weitestgehend totgeschwiegen wird - sehr, sehr schade eigentlich. Immerhin bereedern 17 Reedereien von Leer aus ca. 350 Seeschiffe.

Die Aufnahme zeigt im Vordergrund das Banner der Hafenstadt Leer mit dem schönen Stadtwappen, links daneben die Flagge des Nautischen Bund FRISIA an der FH. Neben den Flaggen dreier Schiffsfinanzierern und zweier nicht mehr existierende Werften, sind hier die Flaggen "fast" aller Reeder aus Leer (und Neermoor) abgebildet. Weiß jemand noch eine fehlende Flagge ?





Flaggen aus der Kapitänsstadt Haren Flaggen aus der Kapitänsstadt Haren

Haren an der Ems - uralter Reederei-Standort.....

Heute bereedern 23 Reedereien mehr als 260 moderne Seeschiffe, die weltweit eingesetzt werden. Die Stadt Haren (Ems) ist dabei zum drittgrößten Reedereistandort Deutschlands aufgestiegen. Daneben befahren 45 Harener Binnenschiffe das Wasserstraßennetz innerhalb Europas. Abgerundet wird der maritime Wirtschaftsbereich durch drei leistungs-fähige Werften sowie durch verschiedene Fachbetriebe u.a. aus den Bereichen Schiffselektrik, Schiffsinnenausbau, Schiffs- und Industriebedarf.

Die nebenstehende Aufnahme zeigt neben den Flaggen zweier Harener Werften die Flaggen der überwiegenden Zahl Harener Reedereibetriebe - leider aber haben noch nicht alle Harener Flaggen zur Sammlung gefunden.

Die drei emsländischen Oberzentren - Haren - Leer - Papenburg präsentiert mit www.mwe.de - eine interessante Seite zu Wirtschaft und Freizeit in der Region.







Die DSR-SENATOR-Geschichte in Stichworten unter wahlfreier Präsentation der entsprechenden Flaggen.
1987 - der ehemalige HAPAG - LLOYD - Vorstand Karl-Heinz Sager gründete in Bremen die SENATOR-Lines.
1952 - die Regierung der DDR gründete die Deutsche Seereederei Rostock -DSR-
1974 - fusionierte die DDR die beiden Staatsreedereien DSR und DEUTFRACHT zum VEB "Deutfracht / Seereederei Rostock".
1989 - wurde nach der politischen Neuordnung die DSR von der Treuhand übernommen.
1993 - übernehmen die Hamburger Kaufleute Horst Rahe und Nik. W. Schües (Reederei Laeisz) die DSR.
1990 - die Zusammenarbeit mit der SENATOR-Lines endet in einer Fusion mit der DSR.
Zunächst wurde als Hausflagge die DSR-Schornsteinfarbe gefahren, bis man, nach einer einzigen Tischflaggenauflage, das SENATOR-Logo in die DSR-Farben einfügte.
1997 - übernimmt die koreanische HANJIN-Reederei 80 % der Reederei.
1998 - erfolgt die Trennung von DSR und SENATOR.

SENATOR-Lines gehen - unter Beibehaltung der Flagge der DSR-SENATOR-Lines - als Tochter von HANJIN ((10 % liegen bei Laeisz, weitere 10 % bei der Bremer BIG) ab Bremen wieder ihren eigenen Weg,
Nikolaus W. Schües übernimmt den Schiffahrtsbereich und geht wieder nach Hamburg (Laeisz nennt aber Rostock als Hauptsitz).
Die DSR wird von Horst Rahe übernommen, bekommt ein neues Logo und wird als Holding für eine diversifizierte Gruppe weitergeführt.
Die alte HANSA-Linie war in den Besitz der DSR-SENATOR-Lines gekommen und übernahm zunächst die Funktion einer "Unter-"-Holding. In 2004 gründeten die DSR-Holding und die INTERORIENT Ltd. (Limassol) die INTERHANSA Reederei AG, Rostock in der die HANSA-Linie aufging.
Der "ARKONA-Vogel" des Touristik-Bereiches der DSR-SENATOR-Gruppe in der gezeigten Version ist mittlerweile auch Geschichte.

Die ehemalige Staatsreederei der DDR hat damit aufgehört zu existieren.





ehemalige Rickmers-Agenturen Ehemlige Rickmers-Agenturen - eine vergangene Aera

Ein interessantes und vielleicht gar nicht so bekanntes Stück aus der "Rickmers-Geschichte" soll hier im Bild vorgestellt werden.

Die Familie Rickmers war seit je her der China-Spezialist. Die Flotte war auf die speziellen Bedürfnisse ausgelegt, persönliche Verbindung bis in höchste Spitzen bildeten das Fundament für ein kleines Rickmers-Monopol.

Bereits 1969 wird die Rickmers-Linie aber auch Agentur der staatl. Reederei COSCO der VR China.

1974 als die Rickmers-Linie mit HAPAG-LLOYD fusionierte, wurde die Claus Rickmers KG gegründet, die im Jahre 1986 zusammen mit der Cosco (aktuelle Flagge links-aussen) die Agentur COSRICK (Flagge rechts-innen) gründete.

Im Jahre 1996 wird die COSRICK zu 100 % von der China-Ocean-Shipping-Co. übernommen und in Cosco-Germany umgewandelt.

Im Jahre 1986 kam die SINOTRANS (Flagge rechts-aussen) nach Deutschland und bediente sich ebenfalls der Claus Rickmers KG als Agenten. Gemeinsam gründete man die SINORICK (Flagge rechts-innen).

Ebenfalls im Jahre 1996 wandelte SINOTRANS (China National Foreign Trade Transportation) die Agentur in SINOTRANS-Germany um - beide Rickmers-Agenturen hörten auf zu existieren.






Ganz interessant ist auch einmal zu sehen, welche deutschen Reeder in den Häfen und weltweit auf See die " Kraftbullen " beschäftigen.

Zu sehen sind die Flaggen der Betriebe von :

Lütgens & Reimers, Hamburg * Bagger-u. Bugsier, Rostock * Ems-Schlepper, Emden * Ems-Offshore, Leer * Emder Schlepp Betrieb, Emden * HL-Transport & Service, Bremerhaven * Elb-Clearing, Stade * Harms-Bergung, Fairplay, Bugsier, Neue Schlepp/Louis Meyer, Petersen & Alpers, sämtlich Hamburg * Midgard, Nordenham * Johansen, Lübeck * Jade-Dienst, Wilhelmshaven * KVAG, Kiel * Transport & Service, und SBU, beide in Bremerhaven * SFK Schlepp + Fähr, Kiel * Hans Schramm, Brunsbüttel * Heinz Schumacher, Elsfleth * die U.R.A.G., Bremen, * P.W. Wessels, Emden und schließlich Taucher-Wulf, Cuxhaven.


Hier werden 24 Flaggen vorgestellt, die die deutsche Schlepp-und Bugsier-Reederschaft repräsentieren, mit Ausnahme der Ewerführereien, aktuell und die vergangenen Jahre abdeckend.

Mehr Details zur deutschen Schleppschiffahrt unter www.seatowage.de






Die Flaggen der deutschen Seehäfen
Verwaltungen und Betreiber Tischflaggen der deutschen Seehafenbetriebe

Da das Equipment der zuvor präsentierten deutschen Schleppreeder überwiegend in den Seehäfen an den deutschen Küsten beschäftigt ist, ist wohl angezeigt, daß auch die Tischflaggen der deutschen Seehäfen bzw. deren Betriebe - soweit sind in der Sammlung sind - hier zur Präsentation kommen.

Wurden lange Zeit an diese Stelle die Hausflaggen einiger deutscher Hafenverwaltungen gezeigt, so sollen nun, nachdem ich mich etwas tiefer informiert habe, die Flaggen der Unternehmen gezeigt werden, die die Häfen betreiben.

Das Foto zeigt von vorn rechts in etwa in Reihen nach hinten links die Flaggen der Seehafen-Betreiber in einer gewissen Folge.
Unter dem Dach der Niedersachsen-Ports (N-Ports) sind das (für die ersten 7 Häfen)
1.) für Papenburg - Schulte & Bruns GmbH & Co. KG
2.) für Leer - die Städtischen Hafenbetriebe GmbH
3.) für Emden - die E.V.A.G. GmbH
4.+ 5.) für Wilhelmahaven und Nordenham - die (RHENUS-) MIDGARD GmbH & Co.KG
6.) für Brake - J. Müller (-Gruppe)
7.) für Cuxhaven - CUXPORT GmbH - eine (RHENUS / HHLG-Partnerschaft)
weiter dann.....
für Bremen + Bremerhaven - bremenports GmbH & Co. KG
für Hamburg - Hafen Hamburg Marketing GmbH
für Brunsbüttel - die Hafengesellschat Brunsbüttel GmbH & co KG
für Flensburg - Chr. Jürgensen - Brink & Wölffel GmbH
für Kiel : Die Flagge des Hafens der "Heimatstadt" der Kieler Woche fehlt als einzige in der Reihe der Betreiber.
für Lübeck - die Ostseehafen Lübeck GmbH
für Wismar - die Seehafen Wismar GmbH
für Rostock - Neu : die Rostock Ports - Hafen-Entwicklungsgesellschaft mbH. (HERO)
für Stralsund - die Stralsunder Hafen- und Lagerhaus GmbH
und schließlich für Sassnitz auf Rügen - die Fährhafen Sassnitz GmbH

Der neue, sich im Bau befindliche Jade-Weser-Port hat aus Kostengründen noch keine Flagge in Auftrag gegeben. Schade eigentlich, denn das Logo ist gut gelungen und würde sich in der Sammlung sicher gut herausheben.




An dieser Stelle soll aber auch einmal in die "historische Kiste" gegriffen werden......

Sämtliche Reedereien, deren Flaggen hier gezeigt werden, sind schon viele Jahre vom Markt. Ist es schon problematisch die Flaggen dieser 20, 30 und mehr Jahre nicht mehr am Markt agierenden Reedereien in die Sammlung zu bekommen, um so problematischer ist es, die Geschichte der Unternehmen zu erforschen - es sei denn GUD hat sich schon darum gekümmert und man hat auch das passende Buch.

Obwohl alle gezeigten Reedereien zu den Traditions-Reedereien zu rechnen sind, existieren noch vier von ihnen, allerdings unter anderen Logos oder Vorzeichen - die HADAG (Hafenschiffahrt), Willy Bruns (als Fruchthandel), A. Kirsten (ist im Containerhandel und in Versichungen tätig), sowie die Conti als Nachfolgerin der COSIMA-Reederei. Aber auch diese Unternehmen waren es schon wert, ihre Geschichte niederzuschreiben.





Flaggen aus der vergangenen Hochseefischerei Flaggen aus der vergangenen Hochseefischerei

...und dann wollen wir noch einen Schritt in die Vergangenheit tun..... in ein Gewerbe, das das in den frühen 80er Jahren vom Markt verschwand - die "deutsche ! " Hochsee-Fischerei. 1986 wurde dann noch einmal mit der DEUTSCHE FISCHFANG UNION ein Unternehmen der Hochsee-Fischerei gegründet, maßgeblich aus der NORDSEE (heute frozen fish) heraus, die ihre Schiffe in die Flotte der DFFU einbrachte. Aber auch die DFFU ist mittlerweile Geschichte, verlegte nach Bremerhaven und ist nun als german seafrozen in isländischen Händen.
Hier nun einige Flaggen aus dieser Zeit - allen voran die Fischereischule Cuxhaven, die NORDSEE, die DFFU, die Deutsche Seefischerei, die NORDSTERN, Julius Pickenpack und die Hochseefischerei Bremerhaven.

Alle diese Flaggen aus der Hochseefischerei sind heute schon Relikte der Vergangenheit und es wird immer schwieriger, Fischerei-Flaggen in die Sammlung zu bekommen.....





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Nicht unbedingt die einzelne Flagge ist's.....
oftmals ergeben erst mehrere Objekte ein Ganzes