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Tischflaggen aus der Binnenschiffahrt

Interest from inlandwater shipping, most business groups are summarized - except Ed Line, or represented as partners flags.


Mehr als 200 Jahre bebauten die Vorfahren der RHENANIA-Gründer, der Gebrüder Hermann und Jacob Hecht ihre eigene Scholle in der Taubergegend. Sie trieben Handel, waren fleiß und redlich. Sie hatten lediglich in einer gewissen Zeit in Deutschland einen Fehler - sie waren jüdischen Glaubens....und das prägte einen guten Teil der RHENANIA-Geschichte. Diese ist leider nirgendwo zusammenhängend überliefert. Allein die Vorgeschichte, Elternhaus, Schulzeit, Ausbildung, Weiterbildung und Werdegang der Brüder im In- und Ausland ist hochinteressant und für diese Seite viel zu umfangreich.

Grob sieht die Geschichte so bunt und vielfältig aus wie die Flaggen :
1908In Mannheim gegründet – europaweit mit Niederlassungen und großer Flotte tätig.
1934 Der Freistaat Bayern übernahm Bayern 51 % der Geschäftsanteile.
1938Die Machthaber des sogen. "Dritten Reichs" veranlassten die Brüder Hecht zum Verkauf an ein arisches Unternehmen. Da man gute Verbindungen zum Hause HANIEL nach Ruhrort hatte, bekam HANIEL den Zuschlag. Aufgrund einer entsprechenden Vorvereinbarung übernahm HANIEL auch gleich die 51 % des Freistaates Bayern und wurde so im Jahre 1938 Volleigentümer der RHENANIA–Gruppe.
1947 Nachdem die Brüder Hecht bereits 1945 ihre Ansprüche geltend gemacht hatten, gab HANIEL 75 % der Anteile – so eine Vereinbarung – an die Gebrüder zurück.
1968 Bereits ab diesem Jahre setzte man bei der RHENANIA auf die Containerfahrt auf dem Rhein. Man errichtete in Mannheim das erste Binnen–Containerterminal in Europa und betrieb später zusammen mit einem Partner den einzigen Ro–Ro-Verkehr auf dem Rhein.
1981Die Hecht's verkauften zur Projektfinanzierung Anteile. Der Freistaat hielte einige Prozent, die die Familie HANIEL übernahm und damit ihren Anteil auf 39,8 % brachte. Hauptanteilseigner war mittlerweile die Holding BOWATER Corp. – heute würde man wohl eine Heuschrecke sagen – die schließlich 1981 auch die HANIEL–Anteile erwarben.
1989 Die RHENANIA wurde in diesem Jahr an die britische P & O verkauft und bildete das Rückgrat der europäischen Logistik–und Transportaktivitäten der P & O.
Die Traditionsflagge mit den bayrischen Rauten war schon lange eine schmucklosen Flagge mit einem stilisierten gelb/blauen r gewichen, die nun durch die farbenfrohe P & O-Flagge ersetzt wurde.
2003 Dieser folgte dann eine schöne RHENANIA Intermodal Transport–Flagge bis im Jahre 2003 eine Fusion mit und später Verschmelzung auf die britische WINCANTON erolgte.

So ist die wirklich interessante RHENANIA–Geschichte wirklich "Geschichte" geworden.....





Flaggen aus der Imperial-Gruppe Einige Flaggen aus der Imperial-Gruppe

Ein relativ junges Unternehmen der deutschen Binnenschifffahrt ist die IMPERIAL–Reederei in Ruhrort, doch die Geschichte dieser Reederei ist eine mehr als 175 Jahre alte.

2000 Bis zum Jahre 2000 hieß diese Reederei Franz Haniel & Cie.

HANIEL trennte sich jedoch von diesem immer schwierigeren Geschäftsfeld, das eigentlich eine Stammwurzel des HAMIEL–Konzern gewesen ist und suchte neue Einnahmequellen – so bevorzugt in Handel und Dienstleistung, wie (METRO–Gruppe), im Pharmageschäft (GEHE, DocMorris) und im Hygienebereich (CWS) um nur einige Beispiele zu nennen.

Mit der südafrikanischen IMPERIAL–Holdig wurde ein guter Partner gefunden, der den Bereich Binnenschiffahrt der HANIEL–Gruppe übernahm, weiterführte und weiter ausbaute.

Um die deutsche IMPERIAL–Geschichte ganz zu erfassen ist bis in das Jahr 1990 zurück gehen. Zu diesem Zeitpunkt übernimmt die heute auch zur IMPERIAL–Gruppe gehörende NESKA–Gruppe / Nestrans–Logistik (ein Unternehmen des Thyssen–Konzern) nacheinander die Flotten der KRUPP–Binnenschiffahrt (zu der seit 1967 bereits die Flotte von RAAB–KARCHER gehörte) und der MANNESMANN–Reederei.
Diese starke NESKA–Gruppe übernahm IMPERIAL bereits 1999 um den Bereich im Jahre 2000 durch die Reederei Franz Haniel & Cie. zu ergänzen.
Einige Jahre blieb der Name HANIEL an den Schiffen, nur die Flagge änderte sich, der Name HANIEL erschien auf in weisser Schrift grünem Tuch. 2003 erfolgte die Umfirmierung in IMPERIAL-Reederei.
Die Unternehmen der NESKA–Gruppe und der ausgegliederten PANOPA–Gruppe (Supply– Chain–Management für die Kfz–Industrie) und auch die direkt zur IMPERIAL–Gruppe gehörenden Firmen sind sehr zahlreich. Solche wie BROWER oder POHL & Co. sind in der Seeschiffahrt involviert. In der Binnenschiffahrtsstatistik hat IMPERIAL die Spitze übernommen.




" Lehnkering ist ein altes " Unternehmen mit einem sehr bewegten Leben.

1872 als Lehnkering & Cie. gegründet (Karl Lehnkering hatte sogar noch die Zeit bei der W.T.A.G. einen Aufsichtsrats-Stuhl zu besetzen), führte man das Logo mit dem " stracken " L, das auch in der Zeit als man zur Lehnkering AG wurde, das Firmenzeichen war.
Später, in den 50er/60er Jahren, wurde das L schräg gestellt – vielleicht in Anlehnung an ein Kanalprofil, wie in der Logo-Darstellung nach der Fusion mit der Montan–Transport Gesellschaft in 1984 zur Lehnkering–Montan GmbH.

Eine nochmalige Logo–Änderung erfolgte nach der Fusion mit der VTG, etwa 1998 zu VTG– Lehnkering ( die beiden Flaggen ganz rechts).

Nach der Entflechtung beider Unternehmen im Jahre 2004 behielt man das Logo bei, entfernte aber den Schriftzug (die beiden Flaggen ganz links).

Mitte des Jahres 2007 wurde dem Logo in großen Lettern der Schriftzug LEHNKERING hinzugefügt. Die Flagge links–mittig im Vorderund ist die aktuelle Lehnkering–Flagge.




Stehen auf der einen Seite die Binnen-Reedereien, von denen hier drei der größten vorgestellt wurden, so stehen auf der anderen Seite die Partikuliere und Genossenschaften.




Flaggen von Binnenschiffahrts-Genossenschaften Flaggen von Binnenschiffahrts-Genossenschaften

Diese Partikuliere organisierten sich, um den Reedereien Paroli bieten zu können, in Genossenschaften.

Solche Genossenschaften gab es ehedem eine ganze Anzahl, von denen aber eine größere Zahl im Jahre 1991 zur Deutsche Transportgenossenschaft Binnenschiffahrt DTG - fusionierten, nämlich die PTG, die OPV, die ELBIA und die TGB.

Die R.N.T.G. hat ihren Betrieb mangels eines neu zu wählenden Geschäfts-führers eingestellt, bzw. die "Firma" an die DBR – Deutsche Binnenreederei verkauft.

Die Main-Schiffahrts-Genossenschaft – MSG – hat sich neu aufgestellt, ist gleizeitig Reederei mit eigenen Schiffen aber auch noch Genossenschaft für unabhängige Partikuliere.






Hier nachfolgend, bevor es zu den Rheinhäfen geht, sollen zwei interessante Unternehmen separat vorgestellt werden, bei denen es sich lohnt auch einmal auf die homepages zu gucken....


Die Speicherei–Gruppe als die sich das Unternehmen lange bezeichnete und bezeichnet wurde im Jahre 1925 von Carl Tiltmann in Homberg bei Duisburg gegründet. Die Speicherei– und Speditionsgesellschaft mbH und die Carl Tiltmann & Söhne GmbH arbeiteten in Bürogemeinschaft und unterhielten Niederlassungen in Frankfurt/Main und in Mannheim. In Compiegne (einer sehr geschichtsträchtigen Stadt 80 km nördlich von Paris) domizilierte die Tiltmann France sarl.
Eine Histrorie zu diesen Alt-Unternehmen ist nicht überliefert, auch nicht wann und unter welchen Vorzeichen die Unternehmen die sich überwiegend mit Lagerung, Umschlag und dem Transport von Schrotten beschäftigten, vom Markt gingen.

Gesichert ist, daß die Speicherei & Spedition GmbH im Jahre 1994 von leitenden Mitarbeitern des Unternehmens übernommen und neu gegründet wurde.
Man hat sich neu aufgestellt und be– bezw. verfrachtet heute weltweit alle Arten von Massengut, Getreide, Erze, Schwercolli, Stahl-Coils usw. aber auch weiterhin Schrotte aller Art.

Im Jahre 1998 wurde die ST - Speicherei-Transport GmbH gegründet, die sich auf Befrachtung bzw. den Transport gleicher Güter, aber spezialisiert auf die europäische Binnenfahrt, konzentriert. Dieses Unternehmen bietet auch die entsprechenden Vor- und Nachläufe per Lkw oder Bahn an.






Die Flagge der Berliner ED LINE Die Flagge der Berliner ED LINE

An dieser Stelle soll ein ganz interessantes Unternehmen vorgestellt werden, das sich im Laufe von nur 10 Jahren von einem Einschiff–Unternehmen zu einem der Großen in der Baustellenlogistik entwickelt hat.

1997Das erste Schubschiff in diesem Jahr erhielt den Namen MISTER ED, dem kurze Zeit später MISS ED folgte.

Auch die Namen aller weiteren Einheiten trugen die Buchstaben Ed... in ihren Namen, woraus sich auch der Name der Reederei ableiten ließ.

1998 In diesem Jahre bereits setzte man diese beiden Schuber zusammen mit 8 Leichtern ein, die auch im europäischen Ausland tätig werden.

1999 Im Jahre 1999 wird auf dem Gelände der Yachtbau Berlin GmbH eine eigene Reparaturwerft gegründet.

Arbeiten am Mittellandkanal, dem Elbe-Havel–Kanal, dem DEK, aber auch an der Donau, in der Ukraine am Schwarzen Meer, stellen die ED LINE immer wieder vor neue Herausforderungen.

Bekannt geworden ist der Schlepper EDUARD als Vorspannschlepper bei den Airbus–Transporten zum Test–Labor nach Dresden.

2005 Im Jahre 2005 wurde die gesamte Flotte des Papenburger Bauunternehmens Bunte übernommen.

2007 Die ED LINE verfügt über eine Flotte von 20 Schubbooten und eine große Anzahl Leichter verfügt.







Die Flagge der B•U•S
Bendorfer Umschlag- und Speditionsges.m.b.H. Flagge der B-U-S- Bendorfer Umschlag und Speditionsgesellschaft

Vor dem Hintergrund, daß alle Reedereien, deren Flaggen auf dieser Seite bisher gezeigt wurden überwiegend den Rhein befahren oder befuhren, ist es naheliegend, daß auch die Tischflaggen der wichtigsten Rheinhäfen präsentiert werden.

Kehl, Karlsruhe, Germersheim, Mannheim, Neuss, Düsseldorf und die Duisburger Häfen sind so stark und so wichtig, daß sie die schöne Tradition der Tischflaggen aus der Schiffahrt übernommen haben und weiterführen. In den Speditions– und Schiffahrtsbüros (und natürlich bei den Sammlern) sind sie damit stets in guter Erinnerung.

Andere Rheinhäfen auch große wie Köln – ein trimodaler Standort mit mehreren Hafenteilen - präsentieren sich wohl nicht mit Tischflaggen am Markt, jedenfalls sind mir bisher keine anderen Hafenflaggen vom Rhein bekannt.

Ein Interessanter Standort allerdings ist Bendorf .......

Bendorf, ein Städtchen am Rhein zwischen Neuwied und Koblenz gelegen, hat seit etwa 1900 einen Hafen, der rein rechtlich gar kein Hafen ist. Nach dem LWG § 41 handelt es sich hierbei vielmehr um einen "direkt an einer Wasserstrasse gelegenen Umschlagplatz".
Ein Wendepunkt für den "Rheinhafen Bendorf" ergab sich um das Jahr 1970, als der später in die Schlagzeilen geratene Hamburger Reeder und Turniertänzer Dr. Jürgen Bernhold ein großes Tanklager des Hamburger Lloyd AG dort errichtete. Als Trocken- resp. Massengutumschlag–Platz wurde der Hafen hauptsächlich von der Baustoffhandlung und Reederei Paul Kann aus Niederheimbach–Breithardt genutzt.
Im Jahre 1983 verständigten sich Dr. Bernholdt und die Firma Kann und gründeten unter Beteiligung der Duisburger RMS die B•U•S, Bendorfer Umschlag– und Speditionsges. mbH.
Dieses Unternehmen ist im Jahre 2007 der Betreiber des Hafenteiles für trockene Güter aller Art.
Nach dem Niedergang des Hamburger Lloyd ( Flagge links ) in den 1990er Jahren, wurde das Tanklager von der Hamburger Firma Oiltanking GmbH, ( Flagge rechts ) einem Unternehmen eines der größten deutschen Mineraloilhändler - Marquard & Bahls, Hamburg übernommen.




Aufgrund der Datenmenge können an dieser Stelle nur einige Auszüge aus der Geschichte gebracht werden

Zu den Flaggen : Die linke Flagge ist die "Ur"–Flagge. Die rechte Flagge wurde Mitte der 1970er Jahre hinsichtlich eines verstärkten Umgeltgedankens geschaffen. Sie stilisiert "gereinigten Abrauch" – graue Farbe, und "blaue Wellen" zur Dokumentation des Wasserschutzes – umweltfreundliche Schiffe.

Ruhr & Saar–Kohle AG Basel ist (war) ein Zusammenschluss schweizerischer Kohleimporteure. Sie wurde von der Ruhrkohle AG Essen mit einem Alleinverkaufsvertrag für die Schweiz ausgestattet.

1931 Am 18. Mai fand der Gründungsakt für die "Ruhrkohle Aktiengesellschaft für Brennstoffe" – so wohl der ursprüngliche Name – in der "Schlüsselzunft" statt. Als Gründer waren 19 Firmen beteiligt, die für den Import von Ruhrprodukten massgebend in Betracht kamen.
(Sie sind in der MarCollect–Datenbank eintzeln aufgelistet)
Zweck der Aktiengesellschaft: " Handel mit Kohlen und Koks insbesondere derjenige mit den Produkten der im R.W.K.S. zusammengeschlossenen Zechen des Ruhrgebiets."
1941 Am 1. Januar begann man das Pflichtlager von 75.000 Tonnen aufzufüllen.
1942 Im März war die Pflichtmenge eingelagert. Um die finanzielle Belastung besser zu verteilen, übernahmen die Aktionäre 47.000 Tonnen und die "Ruhrsaar" 28.000 Tonnen.
Im November – der Büroraum war knapp geworden – konnte das Haus des bekannten Basler Gelehrten, Prof. Wackernagel an der Gartenstrasse 93 – der Ulmenhof – käuflich erworben werden.
1949 Nach Ende des 2. Weltkrieges hatte die Gesellschaft eine Flotte von 6 baugleichen Schiffen für je 1.200 t und 2x450 PS–Sulzer–Motoren auf drei niederländischen Werften bauen lassen.
1960 Die Flotte setzte sich wie folgt zusammen : MS BIRSIGTAL – MS EMMENTAL – MS HASLITAL – MS LÖTSCHENTAL – MS SITTERTAL – MS SIMMENTAL – je 1.200 t sowie je 900 PS und je 4 Mann Besatzung.
1973 Ein Hilgers–Neubau wurde übergeben, und am 5. Februar getauft. Er kam als SMS HASLITAL in Fahrt. Es hatte nun 1.800 PS und konnte selbst 2.650 t laden.
1974 An die Fried. Krupp Ruhrorter Schiffswerft in Duisburg wurde der Auftrag zum Bau eines Schubleichters vom verlängerten Typ Europa 1 vergeben.
1978 Am 15. März übergab die Ruhrorter Schiffwerft, Duisburg unter der Baunummer 611 ein neues Massengut–Binnenmotorschiff mit RoRo–Eigenschaften für Projekt– und Schwergutladung an die Ruhr & Saar–Kohle AG. Das Schiff bekam den Namen RoRo – SIMMENTAL und sollte im Laufe seiner Geschichte aufgrund der besonderen Eigenschaften einen hohen Bekanntheitsgrad erreichen. Ruhr & Saar Kohle AG, Basel, Krupp Handel GmbH Bereich Binnenschiffahrt, Duisburg sowie Schweizerische Reederei & Neptun AG, Basel bildeten eine Schwergutpartnerschaft, die RoRo SIMMENTAL gemeinsam befrachteten. Das Schiff kann als Selbstfahrer mit kleinen Schubschultern jede Art Leichter schieben. Es eignet sich nicht nur für den Rhein, sondern auch für Main, Mosel und Neckar und ist darüber hinaus für die nahe Küstenfahrt bedingt seetauglich.
1988 Kauf aller verbleibenden Aktien durch die Alkag, Kohlen und Mineralöl AG, Basel ( später ALKAG HOLDING AG )
1989 Für das RoRo SIMMENTAL wurde die RoRo SIMMENTAL AG in das Schweizer Handelsregister eingetragen, war also eine eigenständige Firma in AG–Form.





Baseler Rheinschiffahrt AG Flagge der erloschenen Baseler Rheiunschiffahrt

1925 Gründung der Basler Rheinschiffahrt AG – BRAG ( linke Flagge - rechts BRAGTANK AG )

1927 Die Basler Rheinschiffahrt–Aktiengesellschaft (BRAG) stieg nun auch ins Passagier-Geschäft ein. Die BRAG konnte, weil ihre Schiffe in Deutschland billiger gebaut worden waren, ihre Fahrten zu günstigeren Tarifen anbieten als die Basler Personenschifffahrts–Gesellschaft. Da diese aber eine Betriebsgemeinschaft mit der BRAG ablehnte, schien mit der Liquidation im Jahre 1928 das endgültige "Aus" für die BPG gekommen zu sein.

1947 Am 7. Oktober wurde auf Initiative von Kurt Girard (*) der Bereich Tankschifffahrt aus der BRAG ausgegründet und als Brag Tankschiffahrt AG ( besser bekannt als BRAGTANK ) in Konkurrenz zu van Ommeren, Plouvier-Gruppe und Schweizerische Reederei AG an den Markt gebracht.
(*) Kurt Girard (75) ( †03. März 1986 ), 1947 Mitgründer der BRAG Tankschiffahrt AG, von 1945–1968 Verwaltungsratspräsident und Delegierter der Bragtank AG.

1968 Die Mutterfirma Basler Rheinschiffahrt AG wird an die niederländische SHV–Gruppe (Steenkolen-Handels-Vereeniging N.V.) nach Utrecht verkauft. In den 40 Jahren ihrer Tätigkeit hatte die BRAG weitere Personenschiffe gekauft und die Personenschifffahrt auf dem Oberrhein stark forciert. Die BRAG Tankschiffahrt AG wird als selbständige Tankreederei und Tankanlagenbetreiberin reorganisiert und zieht von der Südquaistrasse zur Westquaistrasse um. Die Personenschifffahrt wurde bei dem Verkauf ausgeklammert – die Basler Personenschifffahrts– Gesellschaft wurde in Form einer Aktiengesellschaft neu gegründet. Mit Hilfe des Kantons Basel–Stadt konnte die dringend notwendige Flottenerneuerung vorangetrieben werden.







Nachdem ein weiterer verständnisvoller Mensch sich von einem alten Stück, einem Wimpel des Hamburger Lloyd Tietjen & Co., Berlin, getrennt hat, soll an dieser Stelle einmal ein kleines Hamburger-Lloyd-Special gezeigt werden.

Die Geschichte dieser Reederei(en) nimmt in der MarCollect.-Datenbank 12 Seiten DIN-4 ein. Also ist es nicht möglich, diese an dieser Stelle ausführlich zu bringen. Gehen wir zunächst einmal auf die Abbildung ein:

Ab Links - v.l.n.r. mit jeweils 4 schwarzen und 3 gelben Streifen :
Hamburger Lloyd, Niederlassung der Lloyd AG, Basel,
Rheinischer Lloyd, Mannheim Niederlassung Ruhrort,
Rheinischer Lloyd, Mannheim - Niederlassung der Lloyd AG, Basel
Ab Mitte -v.l.n.r. mit jeweils 5 schwarzen und 4 gelben Streifen :
Hamburger Lloyd Dr. Jürgen Bernhold GmbH., Hamburg
Hamburger Lloyd Tietjen & Co., Berlin-Spandau
Panocean Lloyd GmbH., Hamburg ein joint-venture mit Panocean Ltd.
      ( Vor den Flaggen ein Modell des Seetankers ALCHIMIST LAUSANNE )

Die Lloyd AG ( diese Flagge fehlt leider noch ) wurde 1928 in Basel gegründet.
1938Ab 1938 wurden Auslandstöchter gegründet, zunächst der Rhein Lloyd Mannheim, der dann seinerseits in Duisburg eine Niederlassung eröffnete.
1939 Es folgte eine eigenständige Niederlassung in Hamburg, die von Kurt Bernhold geleitet wurde.
1948 Nach Kriegsende, etwa ab 1948, in freundlichem Einvernehmen mit den Gründern, wurde der Betrieb von Kurt Bernhold in eigener Regie weitergeführt.
1962 Kurt Bernhold erkrankt schwer und verstirbt nach langem Leiden am 5.9.1962. Er hinterlässt (aus seiner eigenen Firma )
1. Hafenumschlag : Schuppen 14/15 mit dem Kran "Blaues Wunder" für Umschlagsgüter wie Holz aus der CSSR, Eisen und sonstiges und
2. die Tankschiffahrt mit : MTS APPENBÜTTEL und MTS RITZEBÜTTEL, Küstentanker JULIUS FOCK, sowie einige Beteiligungen an Binnentankern, die 1961 aus der Bereederung von Kurt Bernhold an ein benachbartes Unternehmen übergegangen waren.

Dr. Jürgen Bernhold, Sohn von Kurt und seit 1953 zusammen mit Frau Helga einer der erfolgreichsten deutschen Tanzsportler (in den 60er Jahren mehrfach Weltmeister in den lateinamerikanischen Tänzen) trat die Nachfolge an und beabsichtigte, sich ganz auf die Tankschifffahrt zu spezialisieren.
Als erstes bekam er aber einmal hinsichtlich der Nutzung der Flagge Ärger mit der Schweizer Stammfirma und änderte die Flagge durch Ergänzug um einen schwarzen und einen gelben Streifen.
Dr. Bernhold verkauft den Schuppen an seinen dortigen Leiter Egon Specht. Die Tanker überführt er in eine Neugründung, Tietjens & Co GmbH, Berlin-Spandau. Den Firmennamen gab ein Onkel Bernholds und das Stammkapital von 20 TDEM gaben er selbst und sein bisheriger Reedereileiter Karl-Klaus Bolle.
Die Schiffe bekamen, je nach Flüssigkeitsklasse, Namensendungen auf ....büttel, oder das Präfix .....ALCHIMIST......
1967 In den späten 60er Jahren wurde die Reederei durch Säureverklappungen auf dem Rhein bekannt, ältere Leser werden sich erinnern - vergl. auch STERN 37/1970,
1971 Bernhold jr. gründete zusammen mit der Londoner Panocean Shipping Ltd. die Panocean Lloyd Shipping mit Sitz in Hamburg, die zeitweise 5 See-Tanker in Fahrt hatte, die sämtlich von Dr. Jürgen Bernhold geführten Kommanditgesellschaften gehörten.( Diese Einschiff-KG-Modelle hatte er auch in der Binnenschiffahrt salonfähig gemacht, lange bevor er in die See-Tankschiffahrt einstieg.)
1972Der Reeder machte auch weiterhin von sich reden...... 1972 erschienen weitere Artikel über ihn im STERN....
1997Die folgenden 10 Jahre wurden bewegte Jahre mit wechselnden Teilhaber und schließlich im Jahre 1997 der Verkauf des Unternehmens an die norwegische Stolt-Gruppe. Stolt wechselte die Flagge und die, es soll am Schluss einmal gelästert werden dürfen, "Kartoffelkäfer-Flaggen " waren Geschichte....




Von Math. Stinnes zu RS–Partnership
Die Tischflaggen aus dem Binnenschiffahrts–Bereich der STINNES–Gruppe
bis hin zur heutigen RHENUS–Unternehmensgruppe........

Ein Versuch von www.MarCollect.de© die Geschichte grob in Flaggen darzustellen.

In der langen Geschichte der deutschen Binnenschifffahrt nahm wohl der Name Stinnes und deren Nachfolger im Schifffahrtsgeschäft, dort insbesondere die RHENUS–Gruppe, den meisten Platz ein.
Es ist eine echte Herausforderung, diese Geschichte anhand der Tischflaggen darzustellen. Diese Seite kann nur ein Versuch sein....




Tischflagge Hugo Stinnes, Mülheim/Hamburg Flagge Hugo Stinnes

Math. Stinnes (1790—1845)
Mathias Stinnes wurde ein Jahr nach der Französischen Revolution als dritter von vier Söhnen des Mülheimer Ruhrschiffers Hermann Stinnes geboren, geboren in eine arme Familie und in eine Zeit hinein, in der der Bergbau noch in den Kinderschuhen steckte, Schiffe getreidelt wurden und hârteste, körperliche Arbeit für Hungerlöhne zu leisten war. Allen Schwierigkeiten zum Trotz – auch er musste von jüngster Jugend an körperliche Arbeit verrichten, absolvierte Mathias Stinnes eine gründliche Schulbildung.

1808 Im Alter von erst 18 Jahren wagte er den Sprung in die Selbständigkeit, als er zusammen mit seinen drei Brüdern Georg, Hermann und Johann einen Kohlenhandels– und Schifffahrtsbetrieb gründete.
1810 Nun kauften Mathias und Georg Stinnes bereits einen Kohlenplatz und eine zweimastige Ruhraak.
1820 Jetzt – nach nur 10 Jahren – hatte Math. Stinnes bereits 66 Kohleschiffe in Fahrt und bei seinem Tode
1845 war er der größte Reeder zwischen Koblenz und Rotterdam und auch im Seeverkehr tätig .....und .....das war der Beginn der Stinnes–Dynastie.....

Hugo Stinnes (1870—1924) – ein Enkel von Mathias Stinnes
Hugo Stinnes, breitschultrig mit tiefen dunklen Augen und kohlrabenschwarzem Vollbart, bekam aufgrund seines schon fast exotischen Aussehens einmal den Beinamen "Assysrerkönig"
Hugo Stinnes wurde in schwierige familiäre Verhältnisse hinein geboren und wurde ein einsamer Kämpfer. Intelligent und zielstrebig machte Hugo Stinnes mit 17 Jahren das Abitur, brach Lehren ab, arbeitete unter und über Tage, studierte schließlich auf der TH für 10 Fächer gleichzeitig und wurde später Prokurist in der elterlichen Firma Mathias Stinnes. Er war aber von solcher Dynamik, dass ihn die Tätigkeit nicht befriedigte. Von seiner Mutter Adeline bekam er 50.000 Mark Startkapital........
1892 Im Alter von 22 Jahren machte Hugo Stinnes sich selbständig. Er beginnt der Familientradition entsprechend mit dem Kohlehandel und es ficht ihn nicht, mit seiner elterlichen Firma in Konkurrenz zu treten. Hugo Stinnes entwickelte viele Ideen, plante und realisierte Schlag auf Schlag. Er schuf sich eine Binnenschiffsflotte auf Ruhr und Rhein und er ging auch auf internationale Märkte.
Bald gehörte Hugo Sinnes zu den größten Kohlenhändlern und Binnenschiffern Deutschlands. (Im Jahre seines Todes war er der mächtigste Wirtschaftsführer seiner Zeit. Er herrschte über 68 Betriebe in der Bauindustrie, 66 Werke der chemischen–, Papier– und Zuckerindustrie, 59 Erzbergwerke, 56 Hütten– und Stahlwerke, 49 Braunkohlebetriebe, 57 Banken und Versicherungen, 37 Ölfelder und Petroleumfabriken, 17 gemeinnützige Unternehmen, 389 Handels– u. Verkehrsbetriebe, 83 Bahnen und Reedereien, 100 metallverarbeitende Betriebe und 88 andere Unternehmen, insgesamt also 1.664 juristisch selbständige Unternehmen mit 2890 Betrieben und Niederlassungen – insgesamt also 4.554 Betriebe.
1925 Nach dem frühen Tode Hugo Stinnes' gerät die Unternehmensgruppe in Liquiditätsprobleme. Teile des Unternehmens werden durch Banken veräußert. Hugo Stinnes hatte mit den Banken nie Probleme gehabt. Er kannte keine Schulden, nur Verbindlichkeiten und die Banken vertrauten ihm. Mit seinem Tode war aber kein Nachfolger da, der ihm auch nur in etwa "das Wasser hätte reichen können."

Die Unternehmer–Geschichte hier in ihrer Gänze aufzuzeigen würde den Rahmen sprengen. Gert Uwe Detlefsen widmete Hugo Stinnes in seiner Buchserie DEUTSCHE REEDEREIEN einen ganzen Sonderband — die bei C. H. Beck erschienen Biographie von Gerald D. Feldmann benötigte 1.046 Seiten um die 54 Lebensjahre Hugo Stinnes' darzustellen.






1808 Math. Stinnes der Begründer der Stinnes–Dynastie im Kohle, Stahl und Schiffahrtsgeschäft gründete im Jahre 1808 in Mülheim/Ruhr ein Schiffahrts– und Kohlenhandelsgeschäft.
1810 Nun wurde mit einer sogen. Ruhraak das erste Schiff erworben.

1920Bereits 10 Jahre später ist Math. Stinnes mit 66 Binnenschiffen der bedeutendste Rheinreeder.


1892 Hugo Stinnes, ein Enkel von Mathias, aufgrund seiner Erscheinung auch mit dem Prädikat " der Assyrerkönig " bedacht, gab 22jährig seine Position eines Prokuristen in der elterlichen Firma auf und gründete 1892 die HUGO Stinnes GmbH. (....aus der sich sehr schnell ein Imperium entwickelte.)

1934 Es werden jetzt die Bereiche Binnenschiffahrt der beiden Firmen Math. Stinnes GmbH und Hugo Stinnes GmbH
zur VEREINIGTE STINNES RHEINREEDEREIEN mit Sitz in Duisburg–Ruhrort zusammengefasst.







FENDEL SCHIFFAHRT AG Flagge der Fendel Schiffahrt AG



1875 Josef Conrad Fendel erwirbt 1875 sein erstes Schiff.

1899 Im Jahre 1899 erfolgt die Umwandlung seines Unternehmens in eine Aktiengesellschaft.

Die nun " Rheinschiffahrt AG vorm. Fendel " lautende Firma besitzt zu diesem Zeitpunkt bereits 7 Schlepper und 23 Kähne.

1912 Es kommt es durch Zusammenschluss verschiedener Firmen zu einer " badischen " und einer " preussischen " Konzernbildung.

1929 Jetzt werden die beiden Konzerngruppen zu einer Betriebsgemeinschaft zusammengefasst und 1943 zur Firma Fendel Schiffahrts AG verschmolzen.








1912 Die "Badische AG für Rheinschiffahrt und Seetransport " und die " Rheinschiffahrts Actiengesellschaft " – beide Teil der " Badischen Gruppe im Fendel-Konzern - gründeten im Jahre 1912 ein gemeinsames Unternehmen mit Sitz in Frankfurt/Main, dem sie den lateinischen Namen des Rheins gaben : " RHENUS Transport GmbH ".
In Mannheim, Mainz, Antwerpen und Rotterdam wurden Niederlassungen eröffnet.
Später folgten eigenständige Gesellschaften in vielen Ländern wie u. a. auch der Schweiz.

Die Flagge war jeweils gleich, lediglich der Buchstabe R in der Mitte bekam eine andere Farbe. Hier abgebildet die Schweizer Rhenus–Flagge mit dem blauen R. Die deutsche Flagge hatte ein schwarzes R.

(Diese nur noch recht selten zu sehende Flagge fehlte sehr lange in der Sammlung. Wie aber unter "Flaggen Neuzugänge" zu sehen ist, konnte sie am 25. Juni 2008 doch noch der Sammlung hinzugefügt werden. )








Bremen Mindener Schiffahrts AG (19.12.07) Flaggen der Bremen Mindener Schiffahrts AG

1852 Im Jahre 1852 wird die Weser– Dampfschlepp–Schiffahrts–Gesellschaft gegründet.

1877 Im Jahre 1877 kommt es zur Gründung der Oberweser Schlepp-Dampfschiffahrt Theodor Rochall & Co.

1886 Es schließen sich diese beiden Gesellschaften zur Bremer Schleppschiffahrts–Gesellschaft zusammen.

1893 Es gründen Mindener Interessen die Mindener Schleppschiffahrts- Gesellschaft.

1939 Nun werden die beiden großen Schleppreedereien auf der Weser zur Bremen–Mindener Schiffahrt AG zusammengeführt.

( Sowohl die Fendel-Gruppe wie auch die Bremen–Mindener Gruppe gingen in den Einflussbereich von Hugo Stinnes über. )










1939 Der 2. Weltkrieg bedeutete für den Stinnes-Konzern den Verlust der Eigenständigkeit.

1947 Die Unternehmen, soweit " rettbar " gingen in den Besitz der VEBA - "Vereinigte Elektrizitäts– und Bergwerks AG " über.
1965 Jetzt besaß die VEBA 95 % der Anteile.

Zu diesem Zeitpunkt begann auch die Privatisierung der VEBA und mit ihr weitere umfangreiche Wandlungen speziell im Bereich der Stinnes- und Rhenus-Unternehmungen.

1971 Zum jetzigen Zeitpunkt werden der " Reedereiteil " der FENDEL Schiffahrts AG, die Vereinigte Stinnes-Rheinreedereien GmbH und die Bremen-Mindener Schiffahrt AG zur FENDEL–STINNES Schiffahrt AG zusammengefasst.








WTAG Westf. Transport Ges.mbH Flagge  der Westf. Transport Gesellschaft



Ein weiteres zum Einflusskreis Stinnes's gehörendes Binnenschiffahrts- und Transport-Unternehmen war die W.T.A.G., die Westfälische Transport Aktien-Gesellschaft mit Sitz in Dortmund.

1897 Dieses Unternehmen wurde 1897 vom Rhein-Westf. Kohlesyndikat und Dortmunder Hüttenwerken gegründet.

1907 Die W.T.A.G. erwirbt die Mehrheit an der Leeraner Schleppschiffahrts–Gesellschaft Dortmund-Ems GmbH - kurz :SGDE.

1927 Die W.T.A.G. übernimmt auch die Münsterische Schiffahrts- und Lagerhaus AG - kurz M.S.L.A.G. ( Auf dem Foto links )

1968 Jetzt kam noch aus dem Bereich um die HAPAG die Schlesische Dampfer– Compagnie–Berliner Lloyd AG – kurz SDC–BLAG – hinzu.
( Auf dem Foto rechts )






1976 Im Jahre 1976 werden im Zuge weiterer Umstrukturierungen innerhalb des VEBA-Konzern die FENDEL-STINNES Schiffahrt AG und der " Reedereiteil " der W.T.A.G. zur STINNES REEDEREI AG & Co. zusammengeführt.
( Auf dem Foto links links)

Der Teil Land- Luft- und See-Transport der W.T.A.G. geht auf die RHENUS AG über, die ab diesem Zeitpunkt als RHENUS-W.T.A.G. firmiert und das Logo ändert. Dieses neue und noch heute gültige Logo soll wohl ein stilisiertes Schiff darstellen.
( Auf dem Foto rechts )

1984 Jetzt wird die RHENUS-W.T.A.G. AG mit der W.T.A.G. verscholzen, der Name W.T.A.G. verschwindet und die Rhenus firmiert fortan unter der RHENUS AG

                            

(ab 2002 RHENUS Logistics - Einer der größten deutschen Logistker hat die kleineste Tischflagge – ganze 8 cm breit bei 25 cm Höhe, an einem zierlichen Ständer – insgesamt jedoch ein sehr ansprechendes Stück ).


Die folgenden 14 Jahre sind für die RHENUS AG und auch für deren Mitarbeiter recht bewegt.... Zusammenführung mit der Coburger Spedition Weichelt zur RHENUS-WEICHELT GmbH, Zusammenführung mit Schenker & Co., um nur diese beiden wichtigsten Einschnitte zu nennen, wobei es dann wieder zu Zusammenführungen und Entflechtungen kommt, bis schließlich im Jahre 1998 der Verkauf der RHENUS AG und ihrer Töchter an die Selmer RETHMANN-Gruppe zunächst für Beruhigung im Unternehmen sorgt.
( Der Allround-Logistiker Schenker wurde in die Deutsche Bahn AG integriert und firmiert aktuell - nach SCHENKER-Eurocargo, SCHENKER-Stinnes Logistics und SCHENKER-BTL Stinnes Logistcs - unter dem Dach der Deutsche Bahn AG als SCHENKER-DB-Logistics.)
Die RHENUS AG (&Co.K.G.) ist nach wie vor eines der größten und umsatzstärksten Logostikunternehmen in Deutschland und Europa mit einem weltweiten Niederlassungs- und Agenturnetz, zu Land - zu See und in der Luft.
Über die Nordenhamer MIDGARD, die Emder E.V.A.G, den CUXport ( und wenn die endlose Geschichte vielleicht einmal ein Ende hat, auch ab 2010 mit dem JadeWeserPort in Wilhelmshaven ) und anderen ist die RHENUS zudem an Häfen und Hafenbetrieben sowie an Schleppreedereien beteiligt.



RS - PARTNERSHIP GmbH Flagge der RS-Partnership

Im Jahre 1991, um diesen wichtigen Einschnitt herauszugreifen, wurden die Binnenschiffahrtsaktivitäten aller Stinnes-Töchter in der RS-Partnership GmbH ( R-für RHENUS - S-für STINNES )

Zu diesem Bereich gehören solche Unternehmen, wie die bundesweit agierende Bilgenentöler-Gesellschaf t GmbH., die Rheintank GmbH., Anteile an der Märkische Transport GmbH., Berlin, Anteile an der CCS - Combined Container Service u.v.a.m.

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Resumierend...diese Ausführungen bis hier, konnten und sollten nur ein Konzentrat aus der Geschichte der Gruppe Stinnes - Rhenus sein. Alle Einzelheiten aufzuführen, würde den Rahmen einer solchen Seite sprengen.

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Zum Abschluss dieser Seite sollen wahlfrei die Flaggen einer Reihe von Unternehmen gezeigt werden, die zum Bereich Stinnes / Rhenus gehören.

Es sind dies solche wie
ELAG, die EVAG, Autoport Emden, Midgard, CUXport, die der UNION Lagerhaus GmbH., Hannover, die jungen Short- und Hochsee-"Töchter" RMS und BACO-Liner, die Flaggen der RHEINTANK und der Bilgenentöler, der CCS und der Märkischen Transport GmbH, aber auch die der auch zur VEBA gehörigen legendären Binnenreederei Raab-Karcher, deren Flotte in den 80er Jahren an Tyssen-Interessen abgegebe wurden.

Schließlich noch zwei Flaggen - stellvertretend - aus dem europäischen Raum, hier einmal die der Rotterdamer RHENUS-WESTFALIA und die der SRN-ALPINA AG, Basel, die im Jahre 2000 zum Konzern stieß.

Es ist unwahrscheinlich alle Flaggen eines solch riesigen Unternehmens in einer Sammlung zu haben. Ergänzungen sind immer möglich - Hinweise werden gern angenommen.

In einem Schlußresumee bleibt festzustellen, daß hier alle Altgesellschaften in einer aus ihren eigenen Reihen geschaffenen Tochter aufgegangen sind...... und diese Tochter ist gut und stark.








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